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  • Betreff

    Umlaute aussprechen

    Quellen
    Wenn ich Namen (z.B. Müller, Krämer, Köhler, Weiß) buchstabieren soll, wie spreche ich dann Umlaute wie ä, ö, ü und ß auf englisch aus?

    umlaut a oder a umlaut? Unterschied BE/AE?

    Und wie werden andere fremde Buchstaben und Zeichen auf englisch ausgesprochen, wenn man sie buchstabieren soll? z.B. spanische wie é, è, á, à, ñ, í, ó, ú, ¿, ¡(umgedrehtes Ausrufezeichen)

    französische wie æ œ ç â ê ë î ï ô û ù
    Verfasserfantasmex (422654) 16 Apr. 08, 11:13
    Kommentar
    Hallo, für die anderen Sprachen habe ich keinen Vorschlag parat, aber im Deutschen würde ich es beim Buchstabieren so halten:
    ß - ss
    ö - oe
    ä - ae
    ü - ue
    Das entspricht auch der Praxis bei der (automatisierten) Datenerfassung bzw. Schreibung in internet.
    #1Verfasser spiky73 (163575) 16 Apr. 08, 11:18
    Kommentar
    Wie würde ich jetzt jemand aus England erklären, wie mein Name richtig geschrieben wird, wenn er mir beispielsweise einen Brief schicken möchte?
    Gibt es da keine Möglichkeit, dass er weiß was gemeint ist und die Umlaute bzw. das ß auch schreiben kann?
    #2Verfasserfantasmex (422654) 16 Apr. 08, 11:24
    Kommentar
    ich sag dann immer

    an a with two dots on top....they would not know what ein Umlaut is....aber wenn die Person dir was per Computer schreibt, macht es sowieso keinen Sinn es zu erklären, da es keine Umlaute auf Englischen Tastaturen gibt...da muss man leider ae tippen.
    #3Verfasser DD (AE) (412799) 16 Apr. 08, 11:26
    Kommentar
    Gibt es das überhaupt? Und wenn ja, wozu? Ich sehe keine rechte Notwendigkeit dafür.

    Umgekehrt ist die Frage doch: Wie spreche ich Buchstaben nicht-deutscher Alphabete im Deutschen aus? Und da benutzen wir doch die Bezeichnung der jeweiligen Sprache, um die es geht: also "th" englisch ausgesprochen und "ñ" spanisch ausgesprochen etc.

    Wenn ich es pragmatisch angehe, ist das ja auch sinnvoll, denn wenn der Angesprochene den jeweiligen Buchstaben kennt, verfügt er i.A. über das Wissen, wie er in der jeweiligen Sprache gesprochen und geschrieben wird.
    Kennt er ihn nicht, hilft es ihm auch nicht, wenn es für den Buchstaben eine "deutsche Aussprache" zu erfahren.
    #4Verfasser Ninquelote (274086) 16 Apr. 08, 11:27
    Kommentar
    Hier geht es ja eher um Aussprache als Übersetzung, vielleicht wär's eher etwas fürs Sprachlabor gewesen.

    Ich kann mich nicht erinnern, ob ich schon einmal etwas mit Umlauten auf Englisch buchstabiert habe. Gefühlsmäßig würde ich je nach Adressat (und je nachdem, wie wichtig es ist, dass tatsächlich der Umlaut dasteht) entweder "a umlaut, o umlaut, u umlaut" oder aber "ae, oe, ue" sagen. Bei "umlaut" muss man möglicherweise noch erklären, dass das "two little dots over the vowel" sind o.ä., ich weiss nicht, inwieweit dieser Begriff im Ausland bekannt ist. Das "ß" ist wohl noch schwieriger. Meine Mutter nennt's im Englischen immer nur "that funny s that looks like a b". Vor allem wenn der Adressat kein oder wenig Deutsch kann, ist vielleicht im Zweifel ein "ss" einfacher.

    Bei den Akzenten kann ich's auch nur sagen, wie ich es im Deutschen mache, würde aber vermutlich im Englischen genauso verfahren. Also é = e accent aigu (ich glaube, der heißt auf Englisch "acute"), è = e accent grave, ô = o accent circonflexe, ë = e trema, ç = c cedille, ñ = n mit Tilde...

    Wie die skandinavischen Zeichen heißen, weiss ich zum Teil noch nicht einmal auf Deutsch (und auch nicht, mit welcher Tastenkombination ich sie hier abbilden kann), da muss ich mir tatsächlich mit "A mit Kringel" oder "durchgestrichenes o" helfen, bei tschechischen Wörtern weiss ich, wie ein Hacek aussieht, und bei diesen isländischen Zusatzbuchstaben steige ich komplett aus.

    Nicht sehr hilfreich, ich weiss...
    #5Verfasser Dragon (238202) 16 Apr. 08, 11:34
    Kommentar
    Die Antworten waren gerade alle noch nicht da...

    Zu #2:
    Die Post kommt doch wohl auch an, wenn Du die Sonderzeichen wie in 1 beschreiben umschreibst. Ein an Juergen Gross adressierter Brief wird sicherlich wie gewünscht im Briefkasten von Jürgen Groß landen, selbst wenn bei der Anschrift aus der Müllerstraße eine Muellerstrasse geworden ist.
    #6Verfasser Dragon (238202) 16 Apr. 08, 11:38
    Kommentar
    Im Computerzeitalter kann man natürlich auf Sonderzeichen zurückgreifen, aber nicht jede Tastatur gibt doch auch alle Zeichen her: Ich arbeite mit einer U.S.-Tastatur und muss mir wie oben bereits geschrieben behelfen. Deutsche Tastaturen (man denke an die gute, alte Schreibmaschine) liessen französische Accents zu, nicht aber diese spanischen Tilden, oder dieses typisch skandinavische durchgestrichene o (ö).
    Wenn man die Möglichkeit hat, seinem Gegenüber durch Aufschreiben und Vorsprechen die Sache zu erklären, ist das ungemein hilfreich. Übrigens stammen doch unsere Umlaute von ae, oe und ue ab, oder etwa nicht? In alten Texten habe ich mehrfach ein kleines e statt den Punkten bei Umlauten gesehen. Es gab doch auch die Praxis, Doppellaute (z.B. aa oder mm) durch einen geraden Strich über dem Buchstaben auszudrücken.
    #7Verfasser spiky73 (163575) 16 Apr. 08, 11:40
    Vorschlagumlaut a or a umlaut
    Kommentar
    wie learned in high school "a umlaut" or "umlaut a". either is acceptable.
    #8Verfassersteve34266 (435080) 16 Apr. 08, 14:51
    Kommentar
    Ich würde sagen "a umlaut". Und im Gegensatz zu #3 wissen viele von uns Engländer was ein Umlaut ist, aber doch nicht jeder. Ansonsten hat Dragon die Antwort. Zur Not erklärt man demjenigen, dass es zwei Pünktschen über dem Vokal sei.
    Am wichtigsten ist wahrscheinlich die Aussprache der einfachen Buchstabe an sich. Ich heiße Bardo mit Nachname, und wenn ich erst in Deutschland war, und sagte in meiner ungeübte Stimme B-A-R-D-O schrieben die immer BAÄDAU weil ich das R nicht ausreichen vom ä aussprechen konnte!

    Außerdem, was auch im Beitrag #3 nicht stimmt, ist das auf englischen Rechner muß man zwangsläufig "AE" tippen. Wer Apple Mac benutzt ist klar im Vorteil, ich muß lediglich Alt-u, [beliebiger Vokal] tippen, und da habe ich ä,ë usw. Auch dasselbe gilt bei Esszett, (alt-s ergibt ß), was hierzulande man "sharp ess" nennt. Auch für die anderen, wie grave (`), acute (´), circumflex (^), n with tilde (ñ=enye), inverted question mark (¿), inverted exclamation mark (¡). Auf Windows-Rechnern ist es etwas komplizierter, irgendsowas wie alt-0246 usw, aber viele Rechner haben so was wie Character Palette o.ä.
    #9VerfasserHotmetal (BE) (374829) 16 Apr. 08, 15:25
    Kommentar
    @ Hotmetal.....maybe I should have specified Americans wouldn't typically know what an Umlaut is....and for all you Americans that say: "I KNOW WHAT THE HECK THAT IS", don't forget that you speak German, not something the typical American does. As for the keyboards, yes, even in US you can change the keyboard set up to German, but most Americans don't know how or would have no inclination to do so.
    #10Verfasser DD (AE) (412799) 16 Apr. 08, 17:43
     
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