| Kommentar | Hier geht es ja eher um Aussprache als Übersetzung, vielleicht wär's eher etwas fürs Sprachlabor gewesen.
Ich kann mich nicht erinnern, ob ich schon einmal etwas mit Umlauten auf Englisch buchstabiert habe. Gefühlsmäßig würde ich je nach Adressat (und je nachdem, wie wichtig es ist, dass tatsächlich der Umlaut dasteht) entweder "a umlaut, o umlaut, u umlaut" oder aber "ae, oe, ue" sagen. Bei "umlaut" muss man möglicherweise noch erklären, dass das "two little dots over the vowel" sind o.ä., ich weiss nicht, inwieweit dieser Begriff im Ausland bekannt ist. Das "ß" ist wohl noch schwieriger. Meine Mutter nennt's im Englischen immer nur "that funny s that looks like a b". Vor allem wenn der Adressat kein oder wenig Deutsch kann, ist vielleicht im Zweifel ein "ss" einfacher.
Bei den Akzenten kann ich's auch nur sagen, wie ich es im Deutschen mache, würde aber vermutlich im Englischen genauso verfahren. Also é = e accent aigu (ich glaube, der heißt auf Englisch "acute"), è = e accent grave, ô = o accent circonflexe, ë = e trema, ç = c cedille, ñ = n mit Tilde...
Wie die skandinavischen Zeichen heißen, weiss ich zum Teil noch nicht einmal auf Deutsch (und auch nicht, mit welcher Tastenkombination ich sie hier abbilden kann), da muss ich mir tatsächlich mit "A mit Kringel" oder "durchgestrichenes o" helfen, bei tschechischen Wörtern weiss ich, wie ein Hacek aussieht, und bei diesen isländischen Zusatzbuchstaben steige ich komplett aus.
Nicht sehr hilfreich, ich weiss... |
|---|