| Kommentar | Jaja, mit dem Teller ist das so eine Sache. Der liegt in der Spüle und auf dem Gitterrost (womöglich auch noch umgekehrt), aber er steht auf dem (Ess-)Tisch. Und die dicke Zeitung liegt daneben. Aber liegt denn der englische Teller auf dem Esstisch - nee. Wo ist also das Problem? Und steht die Wochenendausgabe der NYTimes auf dem Tisch, auch wenn sie 128+ Seiten dick ist - nicht mal in NY. Da fühlt die englische Sprache doch genauso wie die deutsche.
Und jetzt kommt der springende Punkt. Was liegt, das legt man. Was steht, das stellt man. ("stell doch mal die Teller auf den Tisch und leg das Besteck daneben; aber pass auf, dass du es auf die richtige Seite des Tellers legst." Und (war das nicht die Original-Frage ?) was sitzt, das hat man womöglich hingesetzt.
Eine andere Sache ist "setzen" in der Bedeutung "einpflanzen", "eingraben", wie oben schon erwähnt. Das hat man "gesetzt", aber das "Gesetzte" steht dann mögliecherweise doch.
@hm -- us (cf. #37 judex): Since the toddler is (after the "lift" by a helping hand) apparently sitting in the high chair ("das Baby sitzt"), it has been, of course, "gesetzt". How nice (and seemingly logical). An apparently different case is "setzen" meaning "to plant", "to place into a hole in the ground". It could well be that the thing just "gesetzt" will be standing there ("steht") for the next 30+ years. Not to speak of "setzen" meaning "to put into print".
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