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  • Betreff

    anteil an etw.

    Quellen

    Der anteil am bip beträgt in etwa ... %
    Verfassercarina24 Mär. 09, 17:46
    Kommentar
    je nachdem, wie der Satz weitergehen soll, vielleicht "il percentuale del PIL..."?
    #1Verfasserela_unica (571449) 24 Mär. 09, 18:14
    Vorschlag---
    Kommentar
    la percentuale oder auch la quota del/sul PIL, eben je nachdem, wie der Satz weitergehen soll.

    #2Verfasserleser24 Mär. 09, 18:20
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    hai ragione, grazie per la correzione, leser!
    ... ich sollte vielleicht in Zukunft bei meiner Sprache bleiben bevor ich solchen Quatsch schreibe
    #3Verfasserela_unica (571449) 24 Mär. 09, 19:30
    Vorschlag---
    Kommentar
    war kein Quatsch; nur falscher Genus. Mir passiert es auch, manchmal.
    #4Verfasserleser24 Mär. 09, 19:39
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    Danke, für die netten Worte, Leser :)
    Ich reagiere leider nur manchmal etwas gefrustet, wenn ich merke, welche blöden Fehler sich bei mir im Laufe der Zeit so eingeschlichen haben, ohne dass ich mich mir dessen bewusst war/bin. Ich möchte gar nicht wissen, wie oft ich z.B. das Wort "percentuale" (mit falschem Artikel)schon verwendet habe, ohne dass mich im Alltag auch nur ein Italiener verbessert hat.

    Das ist leider schon ein bisschen blöd - wenn man das Grundniveau in einer Fremdsprache überwunden hat, so dass man sich im Alltag ohne Probleme mit allen über alles unterhalten kann, wird man plötzlich nicht mehr verbessert...und verliert seine Fehler auch nach Jahren nicht :(

    Danke jedenfalls fürs Verbessern an dieser Stelle!;-)
    #5Verfasserela_unica (571449) 24 Mär. 09, 21:26
    Vorschlag---
    Kommentar
    könnte ich unterschreiben! solange du in einer Fremdsprache mehr oder weniger stotterst, kriegst du immerhin eine Art Rückmeldung: da habe ich was gesagt, und kein Mensch hat verstanden was. Da stimmt etwas nicht. Ich muss was tun.

    irgendwann ist es vorbei mit dem Feedback: du kannst dich über alles unterhalten, jeder versteht, und die Fehler bleiben für immer hängen. Zum kotzen! (wenn ich mal so sagen darf).

    Das Schlimmtse - für mich zumindest - sind nicht die grammatikalischen Fehler (die sich immer wieder, hoffnungslos, einschleichen; manchmal merke ich sie selbst, kurz nachdem ich gepostet habe). Sondern die semantischen: und ich rede nicht einmal von Fehlern: der Satz ist an sich absolut korrekt; er kling aber seltsam, denn leider leider so spricht kein Mensch. Und da hilft auch kein Lehrbuch.

    naja... geteiltes Leid, halbes Leid


    #6Verfasserleser24 Mär. 09, 21:51
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    @leser,
    ja, wenn das bei uns allen hier im Forum anders wäre, dann brauchten wir das Forum ja nicht. Ich jedenfalls möchte Mensch und im Forum bleiben.
    Und sich vor seinen Fehlern schämen, ist hier auch nicht der richtige Ort. Kopf hoch!
    #7VerfasserBernd25 (442741) 24 Mär. 09, 22:33
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    also, um gleich mal konsequent zu bleiben: denn leider leider spricht so kein Mensch (also das "so" umstellen) ;-)

    du hast vollkommen Recht, mir fallen so viele Beispiele ein, wo ich selbst merke, dass ein Muttersprachler sich anders ausgedrückt hätte - aber an sich ist das ja noch nicht mal falsch was ich selbst gesagt habe.

    Und was mich am meisten aufregt: Vergleiche, die hinken, und auch noch als Kompliment gedacht sind, wie zum Beispiel "ma no, parli bene - se io parlassi l'inglese come tu parli l'italiano..." Ja, entschuldigung - du (fiktives "du" für jeden zweiten, der dieses "Kompliment" los lässt) hast auf einem italienischen liceo englisch gelernt (das Durchschnittsniveau für Fremdsprachen ist dort bekannt nicht sehr hoch) und hast nie im englischsprachigen Ausland gelebt - ich dagegen wohne seit mehreren Jahren in Italien und habe hier studiert etc. - wenn ich also nicht besser italienisch kann als du englisch, wäre das doch eine Katastrophe!!!
    #8Verfasserela_unica (571449) 24 Mär. 09, 22:33
    Vorschlag---
    Kommentar
    also, um gleich mal konsequent zu bleiben: denn leider leider spricht so kein Mensch (also das "so" umstellen) ;-)

    na, siehst was ich meine?

    ich dagegen wohne seit mehreren Jahren in Italien und habe hier studiert etc. - wenn ich also nicht besser italienisch kann als du englisch, wäre das doch eine Katastrophe!!!

    zugegeben; kenne aber viele - Italienier in Deutschland oder Deutsche in Italien - die auch nach mehreren Jahren im Lande immer noch eine absolute Katastophe sind. Und die Aussprache auch: die eigene total loszuwerden ist nach einem gewissen Alter unmöglich, meine ich. Trotzdem gibt es da auch diverse Katastrophenstufen. Also, das Kompliment ist manchmal wirklich als Kompliment zu verstehen. Keine Ahnung wie du sprichst; schreiben tust du ziemlich gut. Vielleicht solltest du einfach öfter auf Italienisch schreiben.

    @Bernd25
    für mich ist das Forum auch ein Zeitvertrieb. Immer Fragen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Finde ich eben auch deswegen interessant. Vor meinen eigenen Fehlern schäme ich mich nicht. Ich ärgere mich nur - und sehr - wenn ich einen hätte vermeiden können, denn ich habe sehr wohl gewusst, wie man sagt.



    #9Verfasserleser25 Mär. 09, 00:25
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    Stimmt, Leser, wenn man die Fremdsprache nicht als Kind lernt, verliert man seinen Akzent wohl nie komplett. Und es ist und bleibt leider eine Fremdsprache und wird nie eine Muttersprache, auch wenn man in dieser Sprache denkt und manchmal sogar Dinge ausdrücken kann, die man in der eigenen Muttersprache nicht beherrscht. Glücklich die, die mehrsprachig aufwachsen!

    Trotzdem freue ich mich auch manchmal schon allein über die Tatsache, wenn mir jemand sagt "si sente che sei straniera, ma non so dire precisamente da dove..." oder so was ähnliches. Manches Mal ist ist mein deutscher Akzent aber leider auch nicht zu verleugnen...

    Was ich bei Italienern in Deutschland lustig finde, ist, wenn sie einen Mischmasch aus ihrem italienischen Akzent und dem regionalen deutschen Akzent sprechen (schwäbisch, bayerisch, hessisch, usw.)... Ich würde gerne mal wissen, ob das Italienern auch umgekehrt bei uns in Italien lebenden Deutschen auffällt (mescoliamo noi l'accento "crucco" con quello milanese/veneziano/napolitano/siciliano ecc.?)
    #10Verfasserela_unica (571449) 25 Mär. 09, 14:35
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    an euch alle: kann euch verstehen, auch ich werde nicht (mehr) verbessert, obwohl ich dankbar dafür wäre!!! Aber umgekehrt ist es doch genauso: wenn ihr euch mit einem ausländer unterhaltet, der gut deutsch spricht, verbessert ihr ihn doch auch nicht, selbst wenn er einige Fehler macht. Man will ja nicht lehrerhaft wirken... wobei das eigentlich ganz falsch gedacht ist...
    #11VerfasserLottina (573538) 25 Mär. 09, 17:34
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    ich hatte vor Jahren einen Dokufilm gesehen: Leute, die zweisprachig aufgewachsen sind, vs Dolmetscher. Gute Dolmetscher können angeblich übersetzen und dabei die Zeitung lesen... Beide perfekt, oder voneinander nicht zu unterscheiden. Aber - ich weiß nicht mehr so genau, wie - man hat die Hirnregionen "leuchten" lassen, die beim sprechen aktiv werden: eine einzige Region für die Zweisprachigen, egal in welcher Sprache sie gerade geredet haben; doch zwei unterschiedliche für die Dolmetscher.


    Trotzdem freue ich mich auch manchmal schon allein über die Tatsache, wenn mir jemand sagt "si sente che sei straniera, ma non so dire precisamente da dove..."

    Ich war in Österreich und brauchte eine Briefmarke; fürs Ausland, habe dazu gesagt. "Für Deutschland meinen Sie?" Ich hätte die alte Frau geküsst. Ich freue mich auch. Nach höchstens fünf Minuten merkt jeder, ich bin nicht aus der Gegend. Aber ich komme immer - wahrscheinlich auch wegen meinem Aussehen - aus Polen, Tschechien, Slowakei, also aus dieser Gegend. Boh!

    (mescoliamo noi l'accento "crucco" con quello milanese / veneziano/napoletano/siciliano ecc.?)

    Normalerweise finde ich daß die deutsche Aussprache alles deckt: b/p v/f c/g oder r. Damit tun sich Deutsche schwer: Fuoi qvalkosa da manciare pel pampino? Ein bisschen übertreiben, aber so kommt es an. Woher einer kommt, erkennt man leichter an den Worten, Redewendungen, Ausdrücken, die er verwendet: aus michetta/rosetta, bologna/mortadella kann man schon sehr viel schließen. Ich habe nur eine kennengelernt, die Italienisch fast als Muttersprache beherrscht hat: bei ihr - nach einer gewissen Zeit - hat man auch gemerkt, es stimmt was nicht. Aber was? Aussprache neutral. Akzent / "Wortschatz" aus der Gegend. Ein großes Fragezeichen bis ich nicht gefragt habe.
    #12Verfasserleser25 Mär. 09, 23:46
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    Ich hatte auch Komplimente ähnlicher Art. Allerdings mit einer Einschränkung:
    "...man hört zwar nicht, dass du Deutscher bist, aber man sieht es sofort."

    Besucht man viele Jahre immer die gleiche Region Italiens, gewöhnt man sich schon deren Akzent an und der ist auch von Italienern sofort hörbar.
    Hängt mit der Aussprache der Vokale zusammen. Die ist in Nord-Ost-Italien wesentlich offener. Das Wort "dopo" wird dort meistens mit offenem "o" ausgesprochen. Richtig wäre geschlossenes "o". Ähnliches Wort: "colpo".
    Außerdem hört man in der Region Doppelkonsonanten weniger deutlich.

    Das "s" zwischen 2 Vokalen wird dort fast immer stimmhaft gesprochen wie in "rosa", also auch bei "cosa, casa". Die letzten beiden wären aber korrekt mit stimmlosem "s".
    Die meisten Italiener sagen mir nach Minuten, welchen lokalen Akzent ich habe. Schlimm ist das aber nicht. Akzent ist ja nicht dasselbe wie Dialekt.

    #13VerfasserBernd25 (442741) 26 Mär. 09, 15:47
    Kommentar
    "...man hört zwar nicht, dass du Deutscher bist, aber man sieht es sofort."
    inwiefern? Blond, blaue Augen - Clichè oder meinst du den Kleidungsstil?
    Dazu muss ich ja eher (stolz?) sagen, dass ich im nicht-europäischen Ausland öfters gefragt wurde, ob ich Italienerin sei, weil ich mich immer so anziehen würde (was auch immer das heissen mag, mir fällt es nicht auf - aber es spricht wohl glaub ich nicht gerade für uns deutsche Frauen :)...) und ausserdem weil ich immer so wild mit den Händen in der Luft rumfuchteln würde, wenn ich rede...
    ...diese Art von Assimilation finde ich tatsächlich interessant :o)

    Leser, die Geschichte mit der Briefmarke ist echt süss!

    Was die Zweisprachigkeit betrifft: was ich auch interessant finde, ist dass zweisprachig aufgewachsene Deutsch-Italiener im Englischen meist einen deutschen und im Französischen meist einen italienischen Akzent haben. Das gilt aber wohl kaum, für diejenigen, die eine der beiden Sprachen erst später lernen...
    #14Verfasserela_unica (571449) 26 Mär. 09, 16:30
    Kommentar
    Leser:
    und um auch jetzt konsequent zu bleiben...
    bei ihr - nach einer gewissen Zeit - hat man auch gemerkt, dass (et)was nicht stimmt. Aber was? Aussprache neutral. Akzent / "Wortschatz" aus der Gegend. Ein großes Fragezeichen bis ich schließlich nachgefragt habe

    was du schreibst, ist natürlich richtig, aber klingt etwas komisch - e se ci lamentiamo dovremmo anche correggerci!
    #15Verfasserela_unica (571449) 26 Mär. 09, 16:38
    VorschlagDie deutsche Perfektionsangst
    Quellen
    Mach Dir keine Sorgen, wenn Du mal einen Fehler machst. Wir als Deutsche werden immer Ausländer bleiben, warum also dieser Perfektionsfimmel?
    #16Verfasserfrancotiratore (578296) 26 Mär. 09, 16:42
    Kommentar
    bei ihr - nach einer gewissen Zeit - hat man auch gemerkt, 1) dass (et)was nicht stimmt. Aber was? Aussprache neutral. Akzent / "Wortschatz" aus der Gegend. Ein großes Fragezeichen bis ich 2) schließlich nachgefragt habe

    2) OK. Danke.
    1) ist es wirklich so? ich hasse diese daß-Konstruktion. Mir kommt sie so schwer vor. Deswegen hatte ich geschrieben: bei ihr hat man gemerkt, es stimmt was nicht. Es hat auch - glaube ich - nichts mit der Satzstellung zu tun (Verb am Ende) denn genauso hasse ich auch that im Englischen, und che im Italienischen: ganz natürlich und ohne Mühe lasse ich sie weg (was im Italienischen nur selten möglich ist). Also, danke sowieso, aber noch eine kurze Erklärung bitte. Wenn es sich wirklich strange anhört, dann werde ich mich überwinden.

    @francotiratore:
    Wir als Deutsche werden immer Ausländer bleiben, warum also dieser Perfektionsfimmel?
    als Italiener war ich schon immer ein Ausländer in Deutschland oder in Österreich. Und dabei, stolz einer zu bleiben. Was hat das bitte mit einem Perfektionsfimmel zu tun?
    #17Verfasserleser26 Mär. 09, 19:18
    Kommentar
    hmm, berechtigte Nachfrage, leser. Wenn ich mir das nochmals anschaue, kann ich auch nicht genau sagen, was daran falsch ist - falls überhaupt etwas falsch ist. Ich glaube aber, was mich daran gestört hat, ist vielleicht das, was du in #6 selbst angedeutet hast: und ich rede nicht einmal von Fehlern: der Satz ist an sich absolut korrekt; er kling aber seltsam, denn leider leider so spricht kein Mensch
    bei ihr - nach einer gewissen Zeit - hat man auch gemerkt, es stimmt was nicht.ist so an sich korrekt - aber irgendwie merkt man, dass der Satz nicht von einem Muttersprachler stammt. Frag mich bitte nicht warum...
    Wobei ich auch noch zugebe: wenn du so sprichst, klingt das absolut okay. In der Schriftsprache klingt es irgendwie etwas holprig.
    Wenn du das "dass" vermeiden willst, könntest du den Satz so formulieren: Bei ihr merkte man nach einer gewissen Zeit, etwas stimme nicht ganz. Dieser Satz mag dagegen in der gesprochenen Sprache etwas hochgestochen wirken (wer verwendet in der gesprochenen Sprache schon Konjunktiv?).
    Okay, ich glaube, wir bewegen uns gerade wirklich in Nuancen, die die meisten Leute für lächerlich halten. Sorry, wenn ich dich verwirrt habe.
    #18Verfasserela_unica (571449) 26 Mär. 09, 20:15
    Vorschlag---
    Kommentar
    @ela
    keine Verwirrung. Passt, hast mich überzeugt.
    #19Verfasserleser26 Mär. 09, 23:08
     
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  • Pinyin
     
  • Tastatur
     
  • Sonderzeichen
     
  • Lautschrift
     
 
 
:-) automatisch zu 🙂 umgewandelt