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  • Betreff

    tony pedigree

    Quellen
    Toying around with color perception has a surprisingly tony pedigree: Johann Wolfgang von Goethe’s. He horsed around with colors with increasing systematization for over 30 years.
    Kommentar
    Die Konstruktion verstehe ich nicht ganz (man beachte das Apostroph hinter Goethe).

    Bei mir hat das Herumspielen mit der Farbwahrnehmung einen überraschend angesagten Urahn.

    Hmmm???

    Das war´s für heute, Gute Nacht.
    VerfasserIMKE25 Sep. 09, 23:41
    Kommentar
    Sieh es einmal so:

    Das Herumspielen mit der Farbwahrnehmung hat eine überraschend schicke Herkunft. Goethes Herumspielen. Er tat es ...

    (Im Englischen ist das Genitiv-s dann ja korrekt.)
    #1Verfasserwundertype.de (243076) 25 Sep. 09, 23:51
    Kommentar
    Das Apostrop-s hinter Gothe bezieht sich auf pedigree. Es ist Goethes Erbe. Der Gedanke lässt sich auf Goethe zurückverfolgen. Das bezieht sich auf Goethes berühmt-berüchtigte "Farbenlehre" (google!).

    edit: Weitere Erklärung habe ich abgebrochen, nachdem ich # 1 mit dem gelungenen Vorschlag gesehen habe. Für "tony" statt "schick" aber vielleicht besser "elegant" oder "niveauvoll".
    #2Verfassermad (239053) 25 Sep. 09, 23:53
    Kommentar
    Außerdem wahrscheinlich (lässt sich im Deutschen aber nicht wiedergeben):

    Wortspiel: "tony" (= chick, exklusiv etc.) und "tone" = (Farb)ton
    #3Verfasser...25 Sep. 09, 23:57
    Kommentar
    Sorry ..schick...
    #4Verfasser...25 Sep. 09, 23:57
    Kommentar
    @ # 3: Guter Hinweis. Vielleicht "überraschend elegant getönte/gefärbte Herkunft" (ist eigenartig, aber denkbar.)
    #5Verfassermad (239053) 26 Sep. 09, 00:00
    Kommentar
    mad, ginge evtl. "ton angebende Herkunft" ??
    #6VerfasserCarly-AE (237428) 26 Sep. 09, 00:07
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    Hallo Carly, das ist auch eine gute Idee. Freier interpretiert:

    Überraschenderweise hat das Herumspielen mit der Farbwahrnehmung einen tonangebenden Vorfahren: Johann Wolfgang von Goethe.

    (Auf die Genitiv-Konstruktion kommt es letzlich nicht an.)
    #7Verfasserwundertype.de (243076) 26 Sep. 09, 00:17
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    This whole book seems to be written in a very pointedly casual, offhand style, almost exaggeratedly breezy and entertaining. In German I want to say something like locker-flockig; not sure if that's quite right, but it's close. I appreciate the effort to make it readable and entertaining, as opposed to dry or academic, but for my taste this is pretty astonishingly far in the other direction.

    In more standard style, when the thing possessed (here: pedigree) is an abstraction, not a literal object, it's really better to use 'of,' not the apostrophe possessive. So in better English, it should really read '... pedigree: that of Johann Wolfgang von Goethe.' Could you just say something like

    eine überraschend schicke/vornehme Herkunft: die von Goethe.

    ?

    'Tony' isn't serious either, it's closer to 'posh' than to 'elegant.' It and 'horsed around' both seem very, well, anbiedernd, like the writer is exchanging a sly wink with the reader. To get that tone across, the German needs to be equally slangy and unserious, even pointedly cute and joky.



    #8Verfasserhm -- us (236141) 26 Sep. 09, 03:54
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    Ok, vielen Dank, aber war nicht mein Vorschlag eigentlich noch ein bisschen einfacher wenn nicht flüssiger:
    "Das Herumspielen mit der Farbwahrnehmung hat einen überraschend angesagten Urahnen: Johann Wolfgang von Goethe"

    #9VerfasserIMKE26 Sep. 09, 07:58
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    @ 9: Stimmt eigentlich, ja ;-) - Lass' es so.
    (Aber vielleicht sind dir ja jetzt Satz, Vokabular und Konstruktion klarer geworden ...)
    #10Verfassermad (239053) 26 Sep. 09, 08:37
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    Ja, das stimmt, und das mit dem tony ist natürlich auch schick gemacht, war mir gar nicht aufgefallen, merci.
    #11VerfasserIMKE26 Sep. 09, 08:51
     
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