| Kommentar | Wikipedia:
Die geläufigsten Erklärungen für diese Redewendung sind:
1. ff. steht für „folgende Seiten“ (und nicht, wie oftmals anzutreffen, für „fortfolgende“): Wer etwas „aus dem Effeff“ ((ff.) kann, beherrscht nach dieser Erklärung nicht nur einen Einzelaspekt, sondern auch alle folgenden „Seiten“ des Themas. 2. Kaufleute bezeichnen seit dem 17. Jahrhundert feine Waren mit f (fino), ff steht dabei für sehr fein (finissimo). Analoges bedeutet FF bei Lebensmitteln. Wenn man also etwas aus dem Effeff beherrscht, kann man es sehr fein. 3. Im Mittelalter wurden die Digesten/Pandekten (eine Sammlung von Textauszügen aus Juristenschriften der klassischen Zeit) von römischen Juristen mit dem Zeichen ff abgekürzt. Hierbei handelt es sich wahrscheinlich um ein verballhorntes π (griech.: pi) von pandectae. Eine andere Auffassung ist der Ansicht, es handele sich um ein durchquertes D von Digesta. Die mittelalterlichen Juristen hatten in der Tat erstaunliche Textkenntnisse. So wurden die Titel und Fragmente der Digesten nicht mit Zahlen, sondern mit der Titelrubrik und den Anfangsworten des Fragments bezeichnet. Das Buch wurde gar nicht genannt. Von dieser umfangreichen Kenntnis des Digestentextes folgt die Redewendung Etwas aus dem ff kennen. 4. Der Begriff „aus dem Effeff“ kommt aus dem Lateinischen, und zwar „ex forma, ex functione“. Jemand beherrscht etwas aus dem Effeff, wenn er es nicht nur der Form nach beschreiben, sondern auch die Funktionsweise erklären kann.
Des Weiteren steht ff in der Musik für sehr laut (fortissimo), also unüberhörbar, nachdrücklich. Stark für diese Deutung spricht die schwäbische Redensart „Man wird's dir aus dem Effeff (ff) geigen“ (etwas Besonderes machen). |
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