@4: Im Prinzip ja! ;-) Aber... jetzt kommt Gemecker aus der Loge, à la Statler und Waldorf. Denn, wie "klugscheißerisch" man sein will, darf man ja selbst entscheiden. Bei
Palituch kann ich nicht umhin, mir einen Araber vorzustellen, der nach Asien ausgewandert und zum Buddhismus konvertiert ist und nun, das Haupt mit einer Kufiya bedeckt, eifrig die
Worte Siddharta Gautamas studiert.
Doch ernsthaft: Ich stimme Dir zu; wenn man über aktuell-zeitgenössische Phänomene wie Mode usw. spricht, finde ich die Bezeichnung
Kufiya auch angemessen. In einem Roman allerdings, der z.B. den Zeitgeist der 1970/80er reflektiert, hielte ich
Palästinensertuch (unabgekürzt!) für angemessener.
Bei den aktuellen Fernsehbildern aus England fiel mir übrigens auf, dass dort viele Männer offenbar unterschiedlichster ethnischer Herkunft eine Kufiya tragen, wohlgemerkt um den Hals drapiert – ob als modisches Accessoire oder ob mit symbolischer Absicht und Wirkung, vermag ich nicht zu sagen.