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  • Falscher Eintrag

    mohair - der Mohair auch: Mohär

    Korrektur

    mohair

    -

    der Mohair


    Kommentar
    Die Schreibung Mohär ist nicht mehr zulässig, siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Rat_f%C3%BCr_de...

    Seitdem das modifizierte amtliche Regelwerk 2006 in Kraft trat, beobachtet der Rat den Schreibgebrauch und legte im Dezember 2010 seinen zweiten Bericht vor.[10] Die Kultusministerkonferenz berechtigte den Rat zu eigenständigen kleineren Änderungen des amtlichen Wörterverzeichnisses,[11] sodass die im Bericht vorgeschlagenen Anpassungen einiger weniger Fremdwortschreibweisen direkt eingearbeitet werden konnten und verbindlich sind. Die folgenden Wörter wurden gestrichen: Butike, Fassette, Kabrio[lett], Katarr, Krem, Kreme, Kupee, Maffia, Maläse, Mohär, Myrre, Scharm, scharmant, Schikoree, Schose, Sketsch, Sutane, transchieren. Die folgenden Wörter wurden hinzugefügt: Caprice, Clementine, Crème, Schmand.[12]
    VerfasserIvanP (625392) 27 Okt. 16, 21:16
    Kommentar
    Diese Streicherei von veralteten Schreibweisen von Wörtern ist ein Unfug. Was soll ein nichtdeutscher Muttersprachler machen, der Texte aus der Zeit vor 2006 liest und auf solche alte Schreibweisen stößt, sie aber im Wörterbuch nicht findet?Es reicht doch, diesen Wörtern die Kennzeichnung "veraltet" anzufügen, dann weiß man, dass man diese Schreibung zwar heute nicht mehr verwenden sollte, versteht aber als Leser älterer Texte, was gemeint ist.
    #1VerfasserMiMo (236780) 27 Okt. 16, 22:51
    Kommentar
    Ich hätte nichts dagegen, diese Schreibweisen als veraltet aufzunehmen.
    #2VerfasserIvanP (625392) 27 Okt. 16, 22:53
    Kommentar
    Die Formulierung "nicht mehr zulässig" ist irreführend, denn die reformierte Rechtschreibung ist nur für den Schulbereich rechtlich verbindlich.

    "Daneben gibt es – zumeist in Form verbindlicher Dienstanweisungen – interne Vorschriften in öffentlichen Einrichtungen, Behörden, Unternehmen und Verlagen, die ebenfalls die Anwendung der reformierten Regeln festlegen (vielfach in Form einer sogenannten Hausorthographie, d. h. mit Abweichungen von den offiziellen Regeln). Eine über den schulischen Rahmen hinausgehende rechtliche Verbindlichkeit existierte vor der Reform nicht und wurde mit der Reform auch nicht eingeführt, wie nicht zuletzt das Bundesverfassungsgericht in mehreren Entscheidungen erklärte."

    Es kann also jede Hausorthographie Wörter enthalten, die für den Schulbereich als veraltet erklärt wurden. Jede Privatperson, jede Firma, jeder Schriftsteller kann nach Belieben schreiben, wie er/sie will, und ist nicht gezwungen, sich an die amtlichen Regeln zu halten. Nicht wenige Schriftsteller haben die sog. Reform gar nicht zur Kenntniss genommen und bis in jüngste Zeit ihre Bücher in der traditionellen Rechtschreibung geschrieben. Das kann ihnen niemand verbieten.
    #3VerfasserMiMo (236780) 27 Okt. 16, 23:16
    Kommentar
    So ist es. Eine Zulässigkeitserklärung ist schon sehr beschränkt, wie in #3 beschrieben, "veraltet" ist aber eine Kategorie, die man überhaupt nicht dekretieren kann, sondern nur empirisch beschreiben, wenn sie denn zutrifft. Bei Mohär dürfte der Nachweis schwer werden.
    #4VerfasserRodos (930149) 28 Okt. 16, 02:32
    Kommentar
    Zumal Mohär nicht ein veraltetes Wort ist so wie zB. der Karzer, es ist eine veraltete Schreibweise.
    #5VerfasserHarri Beau (812872) 28 Okt. 16, 09:21
    Kommentar
    MiMo, wenn ich „nicht mehr zulässig“ schreibe, bezieht sich das auf die RDR-Orthografie und heißt nicht etwa, dass die Verwendung der Schreibweise illegal oder unmoralisch ist. Es steht dir natürlich frei, anders zu schreiben, aber für den Schulgebrauch ist interessant, dass diese Schreibweise nicht „zulässig“ ist, und viele Hausorthografien bauen auf dieser Rechtschreibung auf, nur dass in einzelnen Punkten abgewichen wird (vgl. auch die-nachrichtenagenturen.de). Die Schreibweise könnte mit einer Anmerkung trotzdem verzeichnet werden, ich will nur auf die Sachlage aufmerksam machen.

    Rodos („Bitte direkte Quellen mit Text zitieren (nicht Hörensagen und tote Links auf der Wiki-Plattform wie z.B. https://www.kmk.org/404-fehler.html).“), ich habe meine Informationen aus Primärquellen (KMK, RDR), den Wikipedia-Abschnitt habe ich zitiert, weil er sie gut zusammenfasst; dass der Link (inzwischen) zu einer 404-Meldung führte, ist mir gar nicht aufgefallen, drum habe ich ihn im Artikel durch einen funktionierenden ersetzt und das Abrufdatum entsprechend geändert von 28. Oktober 2011 zu (was für ein Zufall!) 28. Oktober 2016.
    #6VerfasserIvanP (625392) 28 Okt. 16, 14:08
     
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