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    Neuer Eintrag für LEO

    sumamente poco, casi nada, una miseria - blutwenig

    Neuer Eintrag

    sumamente poco, casi nada, una miseria - blutwenig Adv.

    Beispiele/ Definitionen mit Quellen

    WSDS: blutwenig adv · sumamente poco, casi nada || una miseria.


    Duden: blutwenig Adverb veraltend, emotional verstärkend

    Bedeutung: äußerst wenig

    • sie haben sich blutwenig (so gut wie gar nicht) um ihn gekümmert

    https://www.duden.de/rechtschreibung/blutwenig


    DWDS: blutwenig 

    umgangssprachlich sehr wenig

    Beispiele:

    von etw. blutwenig verstehen

    sich blutwenig um etw. kümmern

    daran war ihm blutwenig gelegen

    sie hatte blutwenig gelernt, geleistet

    https://www.dwds.de/wb/blutwenig

    Verfasser vlad (419882)  19 Jul. 20, 17:05
    Kommentar

    Ich hab' den Ausdruck glaub' ich noch nie gehört und bestimmt noch nicht verwendet ...


    https://www.wissen.de/rechtschreibung/blutwenig

     GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

    blutwenig

    blut|we|nig 〈Adj.

    , o. Steig.; nur als Adv. und mit „sein“; veraltet〉 sehr wenig; das ist b.


    https://www.duden.de/rechtschreibung/blutwenig

     blutwenig

    Wortart     Adverb

    Gebrauch      veraltend, emotional verstärkend ...



    Die jüngsten Anwendungsbeispiele aus Zeit und Tagesspiegel unterstützten zumindest die Kennzeichnung aus dem Duden :


    https://www.dwds.de/r?corpus=public;q=blutwenig

    Korpusbelege Referenz- und Zeitungskorpora

     ... 1:   Der Tagesspiegel, 29.10.1998

    Der Regisseur Christoph Brück (mit Mathias Reuter auch Ausstatter), die immer neue Gewandungen liefernde Kostümbildnerin Uschi Haug und die anderen im Leitungsteam der Uraufführung mögen sich Mühe gegeben haben - herausgekommen ist blutwenig.

    2:   Die Zeit, 04.10.1996, Nr. 41

    Victor Hugo verirrte sich später noch einmal hierher ("merkwürdige Kleinstadt"), und Schiller stellte fest, "Kunstinteresse findet sich blutwenig".

    3:   Die Zeit, 16.10.1987, Nr. 43

    „Das ist auch etwas, von dem wir blutwenig wissen: vom Luftdruck des Windstoßes.“

    4:   Neue deutsche Literatur, 1954, Nr. 1, Bd. 2

    Die Not krallte zu, und] der schwere Dienst nahm alle Kraft und Aufmerksamkeit in Anspruch, so daß der Arbeiterfrau blutwenig Zeit zum Grübeln blieb.

    5:   Die Zeit, 30.10.1952, Nr. 44

    Genommen aber haben sie daraus blutwenig – die Pathosgeste vielleicht, den Hang zur großen Mythologie –, vielmehr geriet bei ihnen dieser ganze barocke Schwung und Drang unverzüglich unter strenge Disziplin. ...



    Beispielhaft ist ebenfalls die Verwendungskurve im DWDS-Link (dort rechts oben) ...

    #1Verfasserno me bré (700807) 19 Jul. 20, 17:48
    Kommentar

    Man lernt immer noch dazu, ich kannte den Ausdruck "blutwenig" auch nicht.

    Auch hier ergänze ich um "erbärmlich wenig".

    #2Verfassernaatsiilid (751628) 19 Jul. 20, 17:57
     
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