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    div. - stante pede

    Comment

    Stante pede ist nicht umgangssprachlich, sondern eher gehoben / bildungssprachlich. (Da ist der Duden anderer Meinung.)


    Warum es (3x von 4x) als humoristisch gekennzeichnet ist, erschließt sich mir nicht. (Auch hier.)


    Die korrekte Aussprache ist m.E. s-tante pede, nicht schtante. (DWDS schreibt beide Varianten, spricht aber nur s-tante. Der Duden schreibt s-tante.)

    Author mbshu (874725)  29 Sep 22, 07:09
    Comment

    Ich weiß nicht, mbshu, aber wenn man den Großteil der Rückmeldungen hier

    stante pede - Sprachlabor: Englisch ⇔ Deutsch Forum - leo.org

    glaubt, dann hat sich im Deutschen weitgehend doch die Aussprache mit scht verbreitet.


    Was das umgangssprachlich betrifft: Ich habe den Ausdruck schon relativ früh gehört, nicht ganz korrekt "schtanta pede" ausgesprochen, aber dies durchaus von Leuten, die mit Latein überhaupt nichts am Hut haben und vermutlich noch gar nie darüber nachgedacht haben, wo das überhaupt herkommt. Das würde ich dann doch als "umgangssprachlich", eventuell mit dem Zusatz "veraltend" bezeichnen.

    #1AuthorSachs (638558) 30 Sep 22, 07:32
    Comment
    Das möchte ich mal in Schtereofonie hören. Notfalls Kwadrofonie.
    (PS: gelukkig Nederland! Daar heeft de uitspraak sinds de jaren twintig meer bedoeling voor het schrijven. Den samme på bokmål.)
    #2Authorreverend (314585) 30 Sep 22, 12:17
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    Vielleicht dann der Kompromiß: schtante pede ugs., s-tante pede gehoben ...


    @Rev: Mich fasziniert schon lange dt. Fauteuil, schwed. fåtölj, ungar. fotel.

    #3Authormbshu (874725) 30 Sep 22, 12:57
    Comment

    Die "schtante"-Aussprache ich für mich eindeutig umgangssprachlich, so wie sie bei "Stil" umgangssprachlich ist. Eine interessante Konstellation, dass es bei einem eher seltenen, gehobenen Ausdruck eine saloppe Aussprache gibt.

    #4AuthorRominara (1294573) 01 Oct 22, 16:13
    Context/ examples
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    #4: Die "schtante"-Aussprache ich für mich eindeutig umgangssprachlich, so wie sie bei "Stil" umgangssprachlich ist.


    Auch bei bekannter Differentierungsunlust und Dünkelhaftigkeit d. Verf. erstaunt [ɛɐ̯ˈstaʊ̯nt] diese Aussage.

    #5AuthorAchim Almschreck (1359109)  02 Oct 22, 23:58
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    Zu #5


    Applaus zu allem. 😉

    #6Authorkarla13 (1364913) 03 Oct 22, 08:48
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    D. Verf. (was für eine geniale neue genderneutrale Formulierung) hat ja doch einschränkend bemerkt, das die apodikitsche Feststellung, dass die schtante-Variante eindeutig umgangsprachlich sei, nur in ihrer / seiner kleinen Welt unumschränkt gültig ist ("für mich").

    #7Authoreineing (771776) 03 Oct 22, 09:49
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    No. 5: Differenzierung.

    #8Authormbshu (874725) 05 Oct 22, 07:18
    Comment

    re #7 : das könnte als Anregung dienen für die vielfältigen - und teils sehr ungelenken - Versuche, genderneutrale bzw. neue genderspezifische Bezeichnungen zu finden ... einfach überall die Endungen streichen ...

    #9Authorno me bré (700807) 05 Oct 22, 09:15
    Comment

    Mein Einschub in #7 war ja nicht wirklich ernst gemeint.

    Die "geniale" Variante funktioniert wie viele (alle?) der bisher verwendeten auch nur schriftlich. Man kann das kaum vernünftig vorlesen und aussprechen.

    #10Authoreineing (771776) 05 Oct 22, 09:36
     
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