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    Falscher Eintrag in LEO?

    register of authors - Urkundenrolle

    Falscher Eintrag

    register of authors Amer. - Urkundenrolle

    Korrekturen

    register of deeds

    -

    Urkundenrolle


    Beispiele/ Definitionen mit Quellen
    Hamblock/Wessels

    document registry

    -

    Urkundenrolle


    Beispiele/ Definitionen mit Quellen
    Hamblock/Wessels
    Kommentar
    Ich wüßte gerne, wie man zu diesem "register of authors" gekommen ist. Ich glaube, es sei nicht ins Amerikanische zu verwenden, ganz von der Richtigkeit der schon auf der Liste angegebenen Übersetzung zu schweigen!
    VerfasserStafford Hemmer04 Mär. 04, 18:47
    Kommentar
    Habe gerade nichts zum Recherchieren zur Hand, aber ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der bestehende LEO-Eintrag richtig ist...
    #1VerfasserClaudia F. 05 Mär. 04, 00:44
    Kommentar
    Stimme den Vorgaengern zu. Noch nie was von register of authors gehoert, wohl aber register of deeds (US).
    #2VerfasserOliver <de/us>05 Mär. 04, 03:03
    Korrekturen

    register of authors

    -

    Urheberrolle


    Beispiele/ Definitionen mit Quellen

    Kommentar
    Im amerikanischen Urheberrecht kenne ich mich nicht aus, offenbar gibt es kein Äquivalent?

    Im deutschen Urheberrecht gibt es eine "Urheberrechtsrolle", die beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) geführt wird. Das DPMA übersetzt das Wort mit "register of authors" (siehe die URLs). Der Hintergrund ist, dass im deutschen Urheberrecht gemäß § 64 UrhG (und in der gesamten EU, vgl. http://europa.eu.int/smartapi/cgi/sga_doc?sma...) das Urheberrecht 70 Jahre nach den Tod des Autors erlischt. Für anonyme Werke bestimmt § 66 UrhG:

    "(1) Bei anonymen und pseudonymen Werken erlischt das Urheberrecht siebzig Jahre nach der Veröffentlichung. Es erlischt jedoch bereits siebzig Jahre nach der Schaffung des Werkes, wenn das Werk innerhalb dieser Frist nicht veröffentlicht worden ist.

    (2) Offenbart der Urheber seine Identität innerhalb der in Absatz 1 Satz 1 bezeichneten Frist oder läßt das vom Urheber angenommene Pseudonym keinen Zweifel an seiner Identität zu, so berechnet sich die Dauer des Urheberrechts nach den §§ 64 und 65. Dasselbe gilt, wenn innerhalb der in Absatz 1 Satz 1 bezeichneten Frist der wahre Name des Urhebers zur Eintragung in das Register anonymer und pseudonymer Werke (§ 138) angemeldet wird."

    Will ein zunächst anonymer Autor die Schutzdauer von Jahren nicht mit Beginn der Veröffentlichung, sondern mit seinem Tod anlaufen lassen, ist der sicherste Weg die Eintragung des anynomen Werks in die Urheberrechtsrolle.
     
    #3VerfasserFrank05 Mär. 04, 23:51
    Kommentar
    Ach so. Urheberrolle. Jetzt verstehe ich den Eintrag.

    In US duerfte das wohl eher "copyright record" heissen (wobei der Vorgang des Registrierens wohl "copyright registration" heisst). Ob das hundertprozentig vergleichbar ist, kann ich auf die Schnelle nicht sagen. Urheberrecht in beiden Laendern unterscheidet sich da wahrscheinlich auch. Inwieweit internationale Abkommen das ganze noch zusaetzlich beeinflussen, entzieht sich ebenfalls meinem Wissen. Aber wer neugierig ist, kann hier wohl mehr lernen:

    http://www.copyright.gov/.

    Das heisst natuerlich nicht, dass es keine "register of deeds"/"records of deeds" gibt. Die gibt's schon, und zwar massenweise--aber wahrscheinlich war das mit "register of authors" nicht gemeint.
    #4VerfasserOliver <de/us>06 Mär. 04, 00:34
    Vorschläge

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    Kommentar
    Der Fehler "Urkundenrolle ... register of authors" befindet sich in Dietl/Lorenz Bd. II (de-en) 5. Auflage.
    #5VerfasserWegesrand24 Feb. 11, 17:19
     
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