Stimmt, Glaskugel und Murmel sind Synonyme. Mir war das Wort Murmel allerdings nicht bekannt - muss wohl eine regionale Sache sein. Und da gherkin offenbar lange Threads liebt, hier einige Belege für den deutschen Begriff:
http://www.spieledatenbank.de/spiele/2521.htmlGlaskugelspiel
Kurzbeschreibung
Für 5 bis 30 Spieler im Alter von 5 bis 16 Jahren.
Der Spieler mit der Glaskugel muss abgeschlagen werden. Aber wer hat die Glaskugel?
Spielverlauf
Der Spielleiter gibt vor, jedem Spieler etwas in die ausgestreckte Hand zu legen, tatsächlich legt er aber nur einem Mitspieler eine Glaskugel hinein. Damit nicht gleich klar ist, wer die Kugel bekommen hat, sollten sich alle Spieler so verhalten, als hätten sie tatsächlich eine Kugel bekommen.
Jetzt gehen alle Spieler durcheinander, bis der Spielleiter ein Startzeichen gibt. Der Glaskugelbesitzer rennt nun augenblicklich zu einem vereinbarten Zielpunkt. Alle anderen Spieler laufen ihm nach und versuchen ihn abzuschlagen, sobald sie herausgefunden haben, wer der Spieler mit der Kugel ist.
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http://de.wikipedia.org/wiki/GlaskugelGlaskugel
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Glaskugel steht für:
Glaskugel (Okkultismus), ein okkultisches Requisit
Schwimmkörper, einen Glashohlkörper als Schwimmer
Christbaumschmuck, einen Glashohlkörper als Schmuck
eine Murmel, ein Spiel-Requisit
eine Vermutung im Netzjargon
http://www.pearl.de/a-NC1101-5900.shtmlBunte Glasperlen, wohin das Auge schaut...
Die herrlich bunten Glaskugeln sorgen nicht nur bei Kindern für leuchtende Augen. Ob Klickern, Murmelbahn oder viele andere Spiele, dem Spielspaß sind mit dem Mega-Murmelsack ab sofort keine Grenzen mehr gesetzt.
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http://www.e-stories.de/view-kurzgeschichten....Der Glaskugel-Verführer
Wieder einmal spielten wir mit Murmeln. Wir Kinder waren voll und ganz mit uns beschäftigt. Keiner wollte verlieren. Und es wurde akribisch aufgepasst, dass auch keiner schummelte. Es war nämlich beliebt, das Anschieben der Murmel hinaus zu dehnen um möglichst sofort das Ziel Murmelloch zu erreichen. Höchste Konzentration und Aufmerksamkeit ließen uns nicht merken, dass wir die ganze Zeit über von einem Mann beobachtet wurden. Eigentlich war das auch nichts Außergewöhnliches. So manches Mal blieb ein Erwachsener stehen um uns beim Spielen zuzuschauen, um sich möglicherweise in die eigene Kindheit zurück zu versetzen. Manchmal kam es allerdings auch vor, dass wir von den Erwachsenen beschimpft wurden. „Wieso müsst ihr gerade hier spielen?“, wurden wir vorwurfsvoll gefragt. Wir würden stören, zuviel Lärm machen usw. usw.. Aber all das störte uns meistens nicht in unserem Tatendrang. Allzu oft spielten wir unbeirrt weiter und ließen „die Alten“ meckern und freuten uns, wenn sie endlich von dannen zogen. Dann hatten wir unsere Ruhe und die Welt war für uns wieder in Ordnung. ,,,