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    E-Discovery - elektronische Beweissicherung

    New entry

    E-Discovery law Amer. - elektronische Beweissicherung

    Related new entry

    Electronic discovery

    law Amer. -

    elektronische Beweissicherung


    Examples/ definitions with source references
    Electronic discovery (or e-discovery) refers to discovery in civil litigation which deals with information in electronic format also referred to as Electronically Stored Information (ESI).

    Quelle: Eintrag aus der englischen Wikipedia
    http://en.wikipedia.org/wiki/Electronic_discovery
    AuthorHoneyBunny16 Jul 10, 19:05
    Comment
    Wo bleibt die deutsche Quelle, die belegt, dass "discovery" "Beweissicherung" bedeutet?
    #1AuthorRomance16 Jul 10, 19:07
    Suggestions

    E-Discovery

    -

    Elektronische Beweissicherung



    Context/ examples
    Electronic discovery (or e-discovery) refers to discovery in civil litigation which deals with information in electronic format also referred to as Electronically Stored Information (ESI).

    (Erläuterung Wikipedia)
    Comment
    Gruppe der Fachleute auf diesem Gebiet:

    http://www.xing.com/net/ediscovery/

    Beitrag im beck-Verlag, Dr. Spies:

    http://blog.beck.de/2010/02/12/usaeu-elektron...

    Beitrag Dr. Mark Hildegard: "Electronic Discovery im Schiedsverfahren" - in: SchiedsVZ, 2008, Heft 3, S. 122 ff.:

    http://docs.google.com/viewer?a=v&q=cache:EIV...
    #2AuthorHoneyBunny16 Jul 10, 19:21
    Comment
    Dictionary: beweissicherung

    Dictionary: discovery

    Ich halte den Vorschlag für nicht sonderlich geglückt. Mit "Beweissicherung" würde ich eher die Polizei assoziieren, die versucht Beweise sicherzustellen. "Discovery" hingegen ist das Gewähren von Einsicht in Unterlagen.
    #3AuthorRichard (236495) 16 Jul 10, 20:06
    Comment
    Genau. Elektronische Beweissicherung nimmt die Polizei vor, wenn sie z.B. verdeckt die Aktivitäten einer Kinderporno-Tauschbörse mit entsprechender Software aufzeichnet.

    Discovery ist ganz etwas anderes. Da braucht man sich nur die Wiki-Definition zu Gemüte führen. (auf das verlinkte Wort „discovery“ in dem schlecht geschriebenen electronic_discovery-Artikel klicken).
    #4AuthorAndi (AT)17 Jul 10, 00:54
    Comment
    wie wäre es mit "elektronisches Beweisverfahren"?
    #5AuthorHoneyBunny17 Jul 10, 02:48
    Context/ examples
    http://www.juraforum.de/lexikon/beweisverfahr...

    Das selbstständige Beweisverfahren ist ein von einem Prozess unabhängiges Verfahren zur Beweissicherung und Beweiserhebung.

    Ziel des selbstständigen Beweisverfahrens ist die Durchführung einer Beweisaufnahme außerhalb oder während eines Prozesses zum Zwecke der Beweissicherung oder der gütlichen Einigung.

    (siehe auch Paragrafen 485 - 494 ZPO, auf www.gesetzeiminternet.de-

    z.B. Paragraph 485:
    (1) Während oder außerhalb eines Streitverfahrens kann auf Antrag einer Partei die Einnahme des Augenscheins, die Vernehmung von Zeugen oder die Begutachtung durch einen Sachverständigen angeordnet werden, wenn der Gegner zustimmt oder zu besorgen ist, dass das Beweismittel verloren geht oder seine Benutzung erschwert wird.

    2) Ist ein Rechtsstreit noch nicht anhängig, kann eine Partei die schriftliche Begutachtung durch einen Sachverständigen beantragen, wenn sie ein rechtliches Interesse daran hat, dass

    1.
    der Zustand einer Person oder der Zustand oder Wert einer Sache,
    2.
    die Ursache eines Personenschadens, Sachschadens oder Sachmangels,
    3. der Aufwand für die Beseitigung eines Personenschadens, Sachschadens oder Sachmangels

    festgestellt wird. Ein rechtliches Interesse ist anzunehmen, wenn die Feststellung der Vermeidung eines Rechtsstreits dienen kann.

    (3) Soweit eine Begutachtung bereits gerichtlich angeordnet worden ist, findet eine neue Begutachtung nur statt, wenn die Voraussetzungen des § 412 erfüllt sind.)


    http://www.herbertsmith.com/NR/rdonlyres/B60E...

    Traditionally discovery (the process by which documents relevant to the case are disclosed and produced to the other
    parties
    ) is a time consuming and, consequently, costly process. ...
    Comment
    wie wäre es mit "elektronisches Beweisverfahren"?

    Das wäre auch falsch. Das Beweisverfahren ist ein Verfahren zur Beweissicherung und Beweiserhebung.

    "Discovery" hingegen bezieht sich auf die gewährte Einsichtnahme in Unterlagen auf die sich eine Partei berufen möchte, bzw. im Falle der Anklage (in Straffällen), auf jegliche relevanten Unterlagen, auch die, die der Anklage schaden könnten.

    Dieses Konzept existier meines Wissens im deutschen Recht nicht, oder zumindest nicht in der Form. Insofern ist eine Übersetzung schwierig und wird in den meisten Fällen mit einer kurzen Erklärung verbunden sein.

    Als Neueintrag eignet es sich daher nicht.

    HoneyBunny, woran liegt Dir eigentlich? Suchst Du eine passende Übersetzung für "discovery" (wenn ja, wäre "Deutsch gesucht" das richtige Forum), oder möchtest Du tatsächlich einen neuen Eintrag vorschlagen?

    Falls es sich tatsächlich um einen ernst gemeinten Vorschlag für einen neuen Eintrag handeln sollte, würde ich noch mal kurz auf die LEO Vorgaben hierfür hinweisen:

    Bitte belegen Sie beide Seiten Ihres Vorschlags unbedingt mit Wörterbuchdefinitionen oder Kontextbeispielen. Vorschläge, die nicht ausreichend belegt sind, werden von uns gelöscht, da wir mit unserem Mini-Team nicht in der Lage sind, umfangreiche Recherchen zu Einsendungen durchzuführen.



    Wie bereits angemerkt, halte ich eine direkte Übersetzung für schwierig, da sich die Rechtssysteme hier unterscheiden. Das heißt jedoch nicht, dass es nicht möglich wäre eine solche zu finden. Hierfür sollte allerdings ein gut recherchierter Vorschlag mit Belegen, Kontextbeispielen, etc. vorgelegt werden und nicht nur einfach ein munteres Begrifferaten.
    #6AuthorRichard (236495) 17 Jul 10, 09:57
    Comment
    Mir ging es darum, einen Begriff vorzuschlagen, der in der juristischen Fachliteratur - auch in Deutschland - vermehrt genannt wird und in den USA sehr geläufig zu sein scheint. Ich wollte also keine Diskussion lostreten, sondern einfach einen Vorschlag unterbreiten. Aber danke für den Hinweis, offensichtlich ist der Beitrag hier falsch.
    #7AuthorHoneyBunny17 Jul 10, 10:55
    Comment
    Grundsätzlich ist das dann schon das richtige Forum & Neuvorschläge sind eigentlich immer gerne gesehen. Allerdings müssen die dann auch nachvollziehbar belegt sein, so dass das LEO Team nicht erst die komplette Recherche selber machen muss (was wohl bei der Größe des LEO Teams nicht ganz machbar ist).

    Im konkreten Fall halte ich auch den Übersetzungsvorschlag für nicht ganz richtig, wie oben angeführt (lasse mich aber gerne eines Besseren belehren, wenn "discovery" in Amerika z.B. völlig anders verwendet werden sollte als in England).

    Eine Möglichkeit Vorschläge schon mal ein wenig "auszutesten" (vor allem wenn man noch nicht ausreichende Belege gefunden hat) ist z.B. im Sprachlabor- da wird einem nicht besserwisserisch vorgeworfen man habe den Eintrag nicht ausreichend belegt & man findet evtl. Andere, die in der Lage sind weitere Quellen & Belege zu liefern- bei ausreichend zusammengetragenen Belegen steht dem Vorschlag für einen neuen Eintrag dann nichts mehr im Wege.

    #8AuthorRichard (236495) 17 Jul 10, 11:06
    Comment
    HneyBonny, Autorin #2, bringt 3 Links als Referenz.

    Dr. Mark Hildegard im letzten Link drückt sich um Übersetzung und klammert eigentlich auch ErLäuterung aus.

    Dr Spiess im mittleren link bringt Aufdeckung von Beweismitteln (Discovery)

    Der erste Link trägt zunächst gar nichts bei, abgesehen von weiteren Links und da bringt wieder Dr. Spiess

    elektronische Offenlegungspflicht
    EDV-gestützte Sachverhaltsaufklärung


    Jedenfalls bedeutet Beweissicherung etwas anderes als discovery, e oder ohne e.

    #9AuthorPachulke (286250) 17 Jul 10, 13:20
    Comment
    Das "Discovery-Verfahren", egal ob mit oder ohne "e" ist etwas, das keinerlei Entsprechung im deutschen Rechtssystem hat, weswegen die verlinkten Autoren ja auch nur über das amerikanische System schreiben (wenn ich beim Querlesen nichts übersehen habe).

    Aus diesem Grund kann nicht einfach ein im deutschen Rechtssystem bereits belegter Begriff (wie Beweiserhebung, Sachverhaltsaufklärung, Beweissicherung oder ähnliches) als Übersetzung verwendet werden. M.E. ist der Begriff mangels Entsprechung überhaupt nicht übersetzbar sondern kann nur erläutert werden.
    #10Authorneutrino (17998) 17 Jul 10, 14:33
    Comment
    Vielleicht sollte LEO Möglichkeiten einräumen Wörter zu kennzeichnen
    eigentlich unübersetzbar
    schwammige Entsprechung

    #11AuthorPachulke (286250) 17 Jul 10, 15:08
    Comment
    Noch eine formale Bemerkung zu #8. Wenn hier der Vorwurf erhoben wird, der Einsender habe den Eintrag nicht ausreichend belegt, dann ist das nicht "besserwisserisch", sondern die Spielregel für diese LEO-Rubrik. Das das einen guten Grund hat, wurde hier schon zur Genüge erläutert.
    #12AuthorAndi (AT)17 Jul 10, 23:54
    Suggestions

    E-Discovery

    law Amer. -

    elektronische Beweiserhebung



    Context/ examples
    http://searchfinancialsecurity.techtarget.com...


    Electronic discovery (also called e-discovery or ediscovery) refers to any process in which electronic data is sought, located, secured, and searched with the intent of using it as evidence in a civil or criminal legal case. E-discovery can be carried out offline on a particular computer or it can be done in a network. Court-ordered or government sanctioned hacking for the purpose of obtaining critical evidence is also a type of e-discovery.

    http://www.xing.com/net/ediscovery/news-aus-d...

    AUSWIRKUNGEN DER ELEKTRONISCHEN BEWEISERHEBUNG (eDISCOVERY) IN DEN USA AUF DEUTSCHE UNTERNEHMEN

    Comment
    mir scheint Beweiserhebung die richtige Entsprechung zu sein
    #13AuthorHoneyBunny20 Jul 10, 19:25
    Comment
    HoneyBunny, scheinbar.

    Auch in Deiner deutschen Verlinkung muss zur Erläuterung ein Klammerzusatz verwendet werden. Warum wohl? Na, weil es eben nicht das Selbe ist! Der Kollege Spies muss deswegen dort auch erst einmal eine ausführliche Erläuterung liefern, um was es sich bei eDiscovery überhaupt handelt. Wäre das (zumindest unter Juristen) klar, hätte Spies sich das gespart.

    Hast du mein Posting #10 überhaupt zur Kenntnis genommen? Übrigens, im juristischen Bereich kenne ich mich ein klein wenig aus ...
    #14Authorneutrino (17998) 20 Jul 10, 20:15
    Comment
    Neutrino .... deine Arroganz ist kaum zu überbieten.
    #15AuthorHoneyBunny23 Jul 10, 11:04
    Context/ examples
    Hast du mein Posting #10 überhaupt zur Kenntnis genommen?

    Haben wir. Insbesondere folgendes:

     D.E. ist der Begriff mangels Entsprechung überhaupt nicht übersetzbar sondern kann nur erläutert werden.
    Comment
    Was waere denn die kürzest mögliche Erläuterung im Rahmen einer Uebersetzung?
    #16AuthorPachulke (286250) 23 Jul 10, 11:10
    Comment
    Ich muß neutrino hier ausdrücklich zustimmen. Das Besondere des discovery läßt sich nicht mit -besetzten- Fachwörtern der dt. Juristensprache wiedergeben. Daß der Begriff auch in einem weiteren Sinne verwendet wird, ändert daran nichts. Ob es sich dabei um die Offenlegung von Daten oder Urkunden handelt, ist von nachrangiger Bedeutung.

    Eine Erläuterung müßte zum Ausdruck bringen, daß man Beweismittel gegen sich selbst der Gegenseite (schon vor Vefahrensbeginn) offenlegen muß. So etwas gibt es bei uns nämlich nicht. Lediglich die förmliche Parteivernehmung (im Prozeß) geht so etwas in diese Richtung.
    #17Authorjudex (239096) 23 Jul 10, 12:00
    Comment
    Mal ins Blaue hinein formuliert

    "(prozessual erzwungene) Offenlegung im elektronischen Format vorliegender Beweismittel"

    und das dann kursiv, als Erläuterung?
    #18Authorgremlin23 Jul 10, 13:13
    Comment
    Falls das noch nicht deutlich geworden sein sollte, auch ich stimme neutrino hier ausdrücklich zu- selbst der von judex schon recht umfangreich formulierte Vorschlag ist noch etwas ungenau, da nicht jede Seite der Gegenseite Material vorlegen muss, dass für sie ungünstig ist (im Strafprozess z.B. muss zwar die Anklage sämtliches Material von dem sie weiss vorlegen, der Angeklagte jedoch muss nur jenes Material zur Verfügung stellen, auf das er sich zu berufen plant).


    Insofern halte ich alle bisherigen Vorschläge (mit evtl. Ausnahme von gremlins) für irreführend.
    #19AuthorRichard (236495) 23 Jul 10, 17:34
    Comment
    @ judex: das deutsche Rechtssystem kennt diese Form sehr wohl. Es geht um den sog. Ausforschungsbeweis, der allerdings weitgehend unzulässig ist.

    Unabhängig davon kann auch im deutschen Recht das Gericht einer Partei ebenfalls aufgeben, bestimmte Beweismittel vorzulegen. Dieses Rechtsinstitut kommt der "E-Discovery" m. E. am nächsten.

    Ansonsten: danke für deinen fundierten Hinweis.

    Die fachliche Diskussion scheint hier leider nicht allen Nutzern zu liegen. Ich werde mich künftig nicht mehr beteiligen. Mir missfällt die offene Feindseligkeit, mit der Vorschläge abgekanzelt werden, anstatt eine Diskussion zu führen. Leider findet man dieses Verhalten ausschließlich bei Personen, denen das erforderliche Wissen fehlt. Aber das nur am Rande.

    #20AuthorHoneyBunny28 Jul 10, 19:54
    Comment
    @ #20
    Wie Du schon sagst, der Ausforschungsbeweis ist bei uns verboten. Also kennt unser Rechtssystem -bei verständiger sprachlicher Würdigung- ein solches Institut nicht.
    Es wäre interessant zu erfahren, wann ein deutscher Zivilrichter die Vorlage von Beweisen (nicht Beweismitteln) anordnen kann. Wäre mir neu, aber wer weiß schon alles. Er kann doch höchstens eine Partei darauf hinweisen, daß ein Beweis erforderlich ist.

    Sorry, aber Du bist auf der ganzen Linie im Unrecht.
    #21Authorjudex (239096) 29 Jul 10, 00:00
    Context/ examples
    Für den Begriff 'Ausforschungsbeweis' findet sich im LEO-Wörterbuch noch keine Entsprechung.
    Comment
    #22AuthorPachulke (286250) 29 Jul 10, 06:13
    Comment
    judex, ein Zivilrichter kann einer Partei oder auch einem Dritten aufgeben, eine Urkunde vorzulegen, auf die sich der Beweisführer bezieht (§§ 421 ff. ZPO). Dies aber ist ein Ausnahmefall, auch muss hier der Beweisführer bereits im entsprechenden Antrag u.a. den Inhalt der Urkunde möglichst vollständig bezeichnen (§ 424 ZPO). Dieses Vorgehen ist mit dem Discovery-Verfahren kaum vergleichbar.
    #23Authorneutrino (17998) 29 Jul 10, 09:38
     
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