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Relativpronomen: der/das/die

Die Relativpronomen der, das, die werden als Stellvertreter eines Nomens verwendet. Sie leiten Relativsätze ein. Ob man der, das oder die verwendet, wird vom Genus und Numerus des Nomens bestimmt, für welches das Pronomen steht. Siehe weiter: Das Einleitewort im Relativsatz.

 
Singular
Plural
Maskulin
Neutrum
Feminin
Maskulin/Neutrum/Feminin
Nominativderdasdiedie
Akkusativdendasdiedie
Dativdemdemderdenen
Genitivdessendessenderen
derer
deren
derer

Beispiele:

ein Benehmen, das nicht in Frage kommt
die Nachbarn,
die uns auch noch nie eingeladen haben
ein Spielzeug,
das du wohl gerne hättest
ein Mann,
den ich hier noch nie gesehen habe
Leute,
denen du kein Geld geben solltest
eine Klatschtante,
der ich nie mehr etwas erzähle
etwas,
dessen ich mir noch nicht sicher bin
ein Umstand,
dessen wir uns nicht erinnern
die Toten,
derenoderderer wir heute gedenken
die Frau,
derenoderderer wir heute gedenken
die Anwältin, an
die du dich wenden solltest
ein Kerl, von
dem ihr euch nicht beeindrucken lasst
die Frist, innerhalb
deren oder derer Leistungen abgerechnet werden
Kriterien,
anhand deren oder derer entschieden wird

jemand, der ...

Peter ist
jemand, der viel arbeitet.
Sandra ist
jemand, der viel arbeitet
oder: Sandra ist jemand, die viel arbeitet.
Er ist
jemand, dem man vertrauen kann.
Sie ist
jemand, dem man vertrauen kann.
oder: Sie ist jemand, der man vertrauen kann.

Plural nach einer/eine/eines der ...

Nach einer/eine/eines der ... steht das Relativpronomen im Plural:

Er ist einer der Menschen, die mir am Herzen liegen. (nicht: der mir am Herzen liegt)
Sie ist eine der Wissenschaftlerinnen, die am Institut arbeiten(nicht: die am Institut arbeitet)
in einem der schönsten Häuser, die ich je gesehen habe.(nicht: das ich je gesehen habe)
Sie ist eine der wenigen, denen ich vertraue.(nicht: der ich vertraue)

Das Relativpronomen bezieht sich bei solchen Formulierungen nicht auf das Indefinitpronomen einer/eine/eines, sondern immer auf dessen Attribut, das jeweils im Plural steht.

Ich, der ich ...

Siehe Kongruenz zwischen Subjekt und Verb für Fälle wie:
Ich,
der/die ich mich nie geweigert habe, ...
Wir beneiden euch,
die ihr noch jung seid.

Attributiver Gebrauch des Genitivs

Die Genitivformen dessen und deren (aber nicht derer) können auch attributiv vor einem Nomen stehen. Sie geben dann ein Besitzverhältnis an:

der Nachbar, dessen Kinder mit unseren Kindern zur Schule gehen
die Dame,
deren roter Sportwagen vor dem Haus steht
eure Vorschläge,
deren Durchführbarkeit noch geprüft werden muss

Adjektive werden nach deren und dessen stark flektiert. Siehe Starke Flexion.



 
 
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