Werbung - LEO ohne Werbung? LEO Pur
LEO

Sie scheinen einen AdBlocker zu verwenden.

Wollen Sie LEO unterstützen?

Dann deaktivieren Sie AdBlock für LEO, spenden Sie oder nutzen Sie LEO Pur!

 
  •  
  • Betrifft

    Ihr Kopf lag auf dem Tisch.

    Kommentar
    Her head was resting on the table. (Leo entry)

    I don't want to put this in Wrong Entry as for all I know it's perfectly good German. I was just wondering, though, if this is the best way to express the idea in German when her head is still attached?
    VerfasserArchfarchnad -gb-19 Jul. 06, 19:35
    Kommentar
    Attached to what? The table?

    No, seriously, I think "Ihr Kopf lagauf dem Tisch" is fine.
    #1VerfasserPoppidirk19 Jul. 06, 19:52
    Kommentar
    Aber schon ein bisschen komisch. Ich dachte erst, sie wurde geköpft und jetzt liegt der Kopf am Tisch ...
    #2Verfasseralbin (Ö)19 Jul. 06, 19:56
    Kommentar
    Als ich den Satz in der Forumsübersicht gelesen habe, habe ich gestutzt, ich gebe es zu. Ich lese zu viele Schundkrimis ...
    #3VerfasserJalapeno19 Jul. 06, 19:56
    Kommentar
    Attached to her body, precisely. How else could you say it, if she was still in one piece? "Resting" in English is not so dramatic-sounding to me, as when something is only resting somewhere, it is about to move again.
    #4VerfasserArchfarchnad -gb-19 Jul. 06, 20:00
    Kommentar
    Ihr Kopf ruhte auf dem Tisch?
    Sounds a bit less gory to me.
    #5Verfasserlaalaa19 Jul. 06, 20:01
    Kommentar
    Sie lag mit dem Kopf auf dem/?den? Tisch?
    #6Verfasseralbin (Ö)19 Jul. 06, 20:04
    Kommentar
    They both sound good to me. Is it actually normal to say "Ihr Kopf/Bein/whatever lag ..." too?
    #7VerfasserArchfarchnad -gb-19 Jul. 06, 20:20
    Kommentar
    Also für mich klingt das alles wie abgetrennt und dann hingelegt. Vielleicht rede ich mir das aber jetzt nur ein ... :o)
    #8Verfasseralbin (Ö)19 Jul. 06, 20:26
    Kommentar
    In diesem Kontext und, wenn man darüber nachdenkt, kllingt das schon komisch. Wenn man aber sagt: "Ihr Kopf lag an seiner Schulter" oder "Ihr Bein lag auf dem Schemel" oder "Sein Arm lag auf der Lehne" ist das doch absolut ok, oder seht Ihr das anders?
    #9VerfasserSelima19 Jul. 06, 20:28
    Kommentar
    Ich denke, normalerweise erschließt sich aber doch aus dem Kontext, dass ihr Kopf da nicht einfach so rumliegt, oder? Wenn der Satz für sich alleine steht, kann man etwas verwirrt sein, das stimmt. Aber wird es mit "Sie hatte ihren Kopf auf den Tisch gelegt" (oder so ähnlich, Kopf also nicht als Subjekt) besser?
    #10VerfasserStella19 Jul. 06, 21:08
    Kommentar
    Man könnte auch ein Partizip benutzen:

    Sie saß am Tisch, der Kopf drauf liegend...
    #11VerfasserEgill20 Jul. 06, 00:43
    Kommentar
    bring me the head of Alfredo Garcia...
    #12Verfassernoli20 Jul. 06, 05:02
    Kommentar
    Her head resting on his chest.
    She had her head held firmly in her hands.
    Her forehead pressed gently against her palms.
    Her head was resting on her hands, on the table.

    Are these sentences wierd sounding?
    #13Verfasserminu20 Jul. 06, 05:55
    Kommentar
    Für mich war beim Lesen der Überschrift offen, ob der Kopf alleine dort lag oder ob er noch an ihrem Körper war.

    Ich vermute mal, dass der Satz in Archfarchnads Text ja auch nicht ganz ohne Kontext dasteht. Wenn der Text z. B. lautet "Sie saß reglos auf dem Stuhl, die Arme schlaff herabhängend, der Oberkörper weit nach vorn gebeugt. Ihr Kopf lag auf dem Tisch.", dann kommt sicherlich kein leser auf die Idee, dass er vom Körper abgetrennt sei.

    Üblicherweise ist die Formulierung im Zusammenhang mit Körperteilen "Sie/er hatte ihr(en)/sein(en) Bein/Arm/Kopf auf den ... gelegt." - was natürlich nur passt, wenn jemand sie absichtlich dort platziert hat. Dennoch halte ich die Formulierung "Ihr Kopf lag auf dem Tisch." für neutral und offen - it doesn't suggest anything about its detachedness.
    #14VerfasserSophil20 Jul. 06, 08:09
    Kommentar
    Für mich klang der Satz auch komisch. Ich würde eher sagen: "Sie hatte den Kopf auf den Tisch gelegt" oder "ihr Kopf ruhte auf dem Tisch".
    #15VerfasserIngrid20 Jul. 06, 08:35
    Kommentar
    Koommt doch ein bißchen auf den Kontext an. Wenn sie bewußtlos auf dem Stuhl zusammengesunken ist, dann paßt "liegt" finde ich besser als "ruhte".
    #16VerfasserPoppidirk20 Jul. 06, 08:38
    Kommentar
    Sophil, deine Beschreibung liest sich für mich wie ein Polizeibericht über ein grausames Verbrechen.

    "Ihr Kopf lag auf dem Tisch" klingt für mich definitiv nach abgetrenntem Kopf, viellicht, weil die zum Kopf gehörige Person nicht direkt erwähnt wird.

    "Sie hatte den/ihren Kopf auf den Tisch gelegt" klingt da besser, denn falls sie nicht gerade ein Schlossgespenst ist, kann sie ihren Kopf ja nur dann hinlegen, wenn er noch dran ist :-)
    #17Verfasserdirk20 Jul. 06, 08:45
    Kommentar
    <<Ich vermute mal, dass der Satz in Archfarchnads Text ja auch nicht ganz ohne Kontext dasteht.>>

    Doch, genau das war die Frage, woher LEO nun diesen ziemlich kontextfreien Eintrag ("Leo entry", siehe oben) hat.

    Siehe Wörterbuch: head table
    #18Verfasserauch neugierig20 Jul. 06, 08:52
    Kommentar
    > Sophil, deine Beschreibung liest sich für mich wie ein Polizeibericht über ein grausames Verbrechen.

    Na ja, ein Polizeibericht dürfte wesentlich nüchterner verfasst sein. Aber ein grausames Verbrechen könnte die Ursache sein. Ein stinknormaler Herzinfarkt, ein Kreislaufkollaps oder übermäßiger Alkoholgenuss sind aber ebenso mögliche Ursachen.

    @ auch neugierig: Stimmt, das hatte ich übersehen.
    An der Schlussfolgerung ändert das aber nichts: Die Richtigkeit von LEO-Einträgen ist selten absolut zu beurteilen. Es reicht aus, wenn es einen denkbaren, nicht völlig ungewöhnlichen Kontext gibt, in dem die Übersetzung passen würde. Das halte ich hier für gegeben.
    #19VerfasserSophil20 Jul. 06, 09:42
    Kommentar
    Thanks, that answers my question! If I want to use "lag auf dem Tisch" I should look out for context.
    #20VerfasserArchfarchnad -gb-20 Jul. 06, 10:20
    Kommentar
    Meiner Meinung nach zielt der Eintrag darauf ab, das im Kontext des nichtabgetrennten Kopfes ;-) auf das gängigere 'liegen' zu benennen, denn 'ruhen' (als näher an to rest) wäre, für mein Empfinden jedenfalls, eher literarisch. Außerdem gibt es in LEO kein Wortpaar 'rest = liegen'. Schließlich existiert die Wendung 'der Kopf ruht auf den Schultern', d.h. auch bei 'der Kopf ruht auf dem Tisch' gäbe es ohne weiteren Kontext eine kleine Unsicherheit darüber, ob er vom übrigen Körper isoliert ist oder nicht.
    #21VerfasserPeter &lt;de&gt;20 Jul. 06, 10:38
    Kommentar
    Archfarchnad, I agree it sounds weird. Ich schließe mich den anderen Vorschlägen (" Sie hatte ihren Kopf auf den Tisch gelegt") das hört sich nach noch komplett an;)^
    #22VerfasserFelix20 Jul. 06, 12:09
    Kommentar
    Ich muss zugeben, ich habe mich gewundert, wieviele Leute
    den Satz falsch verstanden haben. Ich sehe wenig Raum
    für Missverständnisse, finde aber auch "hatte...gelegt" besser.

    Im Krug zum grünen Kranze,
    da kehrt' ich durstig ein,
    da saß ein Wand'rer drinnen,
    am Tisch beim kühlen Wein.

    Ein Glas ward eingegossen,
    das wurde nimmer leer,
    sein Haupt ruht' auf dem Bündel,
    als wär's ihm viel zu schwer ...

    #23Verfasserwilli winzig20 Jul. 06, 12:16
    Kommentar
    willie winzig, mit diesen Zeilen hast du meines Erachtens den Grund dafpr genannt, warum man 'Ihr Kopf lag auf dem Tisch' durchaus falsch verstehen kann:
    Es liegt am Verb. 'Ihr Kopf ruhte auf dem Tisch' wäre unmissverständlich.
    #24VerfasserRiKo20 Jul. 06, 12:39
    Kommentar
    Einst schwamm in eines Stromes Schnelle
    Ludmilla, eine Bachforelle.
    Ludmillas Leben war indessen
    recht kurze Zeit nur zugemessen:
    Es endete um siebzehn Uhr
    am Haken einer Angelschnur.
    Das war ein Fest dem Anglersmanne!
    Er warf Ludmilla in die Pfanne
    und briet sie - was für ein Barbar! -
    bis sie ganz braun und schrumplig war.
    Mit Flüssigbutter übergossen
    ward sie sodann von ihm genossen.
    Nun war sein Magen voll von Fisch -
    Ludmillas Kopf lag auf dem Tisch.
    #25Verfasserpoet20 Jul. 06, 13:38
    Kommentar
    Nicht so bei Nikolaus Cusanus:
    Sein Leib wurde in Rom begraben, sein Herz ruht in der Kapelle des St.-Nikolaus-Hospitals in Kues
    #26VerfasserSelima20 Jul. 06, 14:08
    Kommentar
    @Selima: Dieses Ruhen kennt aber keine Vergangenheitsform, es sei denn, man hätte das Herz mal an einen anderen Ort verlegt ... (auf einen Tisch vielleicht?:)
    #27Verfasserdagmar20 Jul. 06, 19:29
    Kommentar
    Es rußt bei Krupp der Eisenhammer,
    Es rußt der Schornstein immerzu,
    Es rußt der Ofen in der Kammer,
    In meinem Herzen ruhst nur du.
    #28VerfasserSCNR21 Jul. 06, 09:05
    Kommentar
    ihr kopf lag auf dem tisch - she is terribly forgetful...
    #29Verfassernoli21 Jul. 06, 09:13
    Kommentar
    @poet: Großartig! Hast Du auch einen anderen, im Forum bekannteren
    Namen?

    @dagmar: Wieso sollte es keine Vergangenheitsform geben?
    Wenn Cusanus' Herz heute in Kues ruht, woher wissen wir,
    ob es schon immer (also seit seinem Tode) dort ruhte?
    Etwas gekünstelt in diesem Fall, aber ich kenne mich nicht besonders
    mit abgelegten Herzen aus ...
    #30Verfasserwilli winzig21 Jul. 06, 09:26
    Kommentar
    Beim Herz der heiligen Irgendwas (Name vergessen, irgendeine Agilolfingerin) ist das jedenfalls so. Ihr Herz ruhte im Niedermünster bis es bei Umbauarbeiten entdeckt und entfernt wurde. Wo es dieser Tage ruht, ist mir unbekannt.
    #31VerfasserSelima21 Jul. 06, 09:28
    Kommentar
    Bin ich denn hier der einzige, der "Ihr Kopf lag auf dem Tisch." völlig ohne Mord und Totschlag sieht? Bin ich zu harmlos? Sollte ich mir einen Fernseher zulegen und Krimis schauen? Für mich ist das so klar wie "Ihre Füße lagen auf dem Schemel." Alles noch dran.

    Da ist nichts abgetrennt. "Sie hatte ihren Kopf auf den Tisch gelegt." klingt dagegen für mich wie "...und dort vergessen, als sie zum Bäcker ging."
    #32Verfasserzatapathique &lt;de in F&gt;21 Jul. 06, 10:02
    Kommentar
    @zata .. der archna*dingens* ist doch Engländer und darf sich gern über die Bedeutung der Worte in der deutschen Sprache wundern ..

    Natuerlich kann man diesen Kopf auch sehr blutig betrachten ..
    andererseits ist es halt im Deutschen normal, dass man das so ausdrückt.

    #33Verfasserlala21 Jul. 06, 10:20
    Kommentar
    @zapthique: Du bist nicht allein, siehe oben.
    #34Verfasserwilli winzig21 Jul. 06, 10:22
    Kommentar
    @ lala,
    Psst, die Archdingens ist eigentlich Britin. Gerüchten zufolge nach einem walisischen Supermarkt genannt. ;)
    #35VerfasserSalatkopf21 Jul. 06, 10:44
    Kommentar
    Du fragst, o Willi, nach dem Namen,
    den der Poet in LEOs Rahmen
    ansonsten zu verwenden pflegt?
    Den hat er sich wohl zugelegt.
    Jedoch, das muss er schon bekennen,
    er scheut sich, diesen hier zu nennen,
    Bisweilen nämlich ist es fein,
    ein anonymer Geist zu sein!
    #36Verfasserpoet21 Jul. 06, 11:29
    Kommentar
    @poet:
    Das alte Lied: ...... nur nach dem Namen frag' mich bitte nicht.
    #37Verfasserwilli winzig21 Jul. 06, 11:48
    Kommentar
    "Gefühl ist alles/Name ist Schall und Rauch"
    oder
    "Nie sollst Du mich befragen/Noch Wissens Sorge tragen"
    oder
    "Du hättest meinen Namen nicht nennen sollen".
    #38VerfasserSelima in ihrem Zitatenschatz wühlend21 Jul. 06, 11:53
    Kommentar
    Aufrecht im dunklen Ackerland
    der junge Spargel Edwin stand.
    Durch eine schmale Bodenritze
    fiel plötzlich auf Edwinens Spitze
    ein Lichtstrahl, dessen sachtes Heizen
    den Spargel tat zum Wachstum reizen.
    So streckte er des Körpers Länge,
    auf dass er aus der Scholle dränge
    und hielt den bleichen Kopf mit Freud'
    an die warme Helligkeit.
    Doch leider nur von kurzer Dauer
    war Edwins Sonnenbad. Der Bauer
    sah's und stach mit flinker Hand
    den kecken Stengel aus dem Sand.
    Bald tat man dann den Edwin reichen
    mit vielen andren Seinesgleichen
    an Hollandaise und Schinkenscheiben.
    So endete sein frohes Treiben.

    Wer Edwin und Ludmilla kennt,
    der weiss auch, wie der Hase rennt:
    man lebt nur kurz, doch - bittesehr -
    was auf dem Tisch liegt, lebt nicht mehr.

    #39Verfasserplagiator21 Jul. 06, 12:00
    Kommentar
    @plagiator:
    Leider bin ich jetzt in Eili,
    doch dafür einen Riesen- :-)))))
    #40Verfasserpoet21 Jul. 06, 13:06
    Kommentar

    Der Bauer, er war frohgemut.
    In Wallung war nicht nur sein Blut,
    denn: Spargel weckt die Manneskraft;
    der Bauer also steht im Saft.

    Noch kurz ins Bad, und vor den Spiegel -
    der Anblick trifft ihn wie ein Ziegel.
    Kaum mehr Haare, Tränensecke,
    der Kopf eine Geheimratsecke,
    ob da die Berta spuren wird?
    Berta, nach der er so sehr giert!

    Schüchtern tritt er vor sie hin.
    "Du weißt doch, Berta, wie ich bin..."
    Vor Begehren wird ihm heiß und kalt -
    zweieinhalb Kilo Spargel halt!

    Nach zehn Minuten Monolog
    schiebt er Berta weg vom Trog.
    "Komm, du willst es schließlich auch!"
    sagt er und krault das Schaf am Bauch.
    #41Verfasser(in here:) Tafelspitz21 Jul. 06, 13:36
    Kommentar
    Sie saß am Tisch /
    der Kopf drauf liegend...

    ist ein hübscher Gedichtsanfang, aber für Prosa doch zu konstruiert;)

    "Ruhte", wie schon vorgeschlagen, ist gut. Übrigens legt man ja so gut wie nie nur den Kopf auf den Tisch (oder ist sie ein kleines Kind?), sondern auch Arme und Schultern... Kann man das nicht irgendwie hineinformulieren?
    #42Verfassersestrjenka23 Jul. 06, 10:04
    Kommentar
    Ihr Oberkörper lag auf dem Tisch

    @Problem der ruhenden Herzen: Natürlich gibt es da auch eine Vergangenheitsform, ich empfand sie nur nicht als so gängig wie bei der nicht-ewigen Form des Ruhens ...
    #43Verfasserdagmar23 Jul. 06, 22:03
     
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  
 
 
 
 
 ­ automatisch zu ­ ­ umgewandelt