| Quellen | Va|leur ['ø:], der; -s, -s, (auch:) die; -, -s [frz. valeur= Wert < spätlat. valor, zu lat. valere, Valenz]: 1. (Bankw. veraltet) Wertpapier. 2. (Malerei) [feine] Abstufung einer Farbe od. mehrerer verwandter Farben, von Licht u. Schatten auf einem Bild: sie bewunderten die -s der Impressionisten; Ü mit feinstem Gespür für melodische Linien und harmonische -s (Spiegel 41, 1978, 236).
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„Mein System ist das erste System der Freiheit; wie jene Nation von den äußeren Ketten den Menschen losreißt, reißt mein System ihn von den Fesseln der Dinge an sich, des äußeren Einflusses los, und stellt ihn in seinem ersten Grundsatz als selbständiges Wesen hin. Es ist in den Jahren, da sie mit äußerer Kraft die politische Freiheit erkämpften, durch inneren Kampf mit mir selbst, mit allen eingewurzelten Vorurteilen entstanden; nicht ohne ihr Zutun; ihr Valeur war, der mich noch höher stimmte, und jene Energie in mir entwickelte, die dazu gehörte, um dies zu fassen. Indem ich über diese Revolution schrieb, kamen mir gleichsam zur Belohnung die ersten Winke und Ahndungen dieses Systems.“
Johann Gottlieb Fichte, Briefentwurf vom April 1795 |
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