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    männliche/ weibliche Anrede

    Comment
    Wie kann ich einem amerikanischen Geschäftspartner höflich mitteilen, dass ich nicht männlich bin und nicht mit Mr. angeschrieben werden möchte.
    Sowas ist mir jetzt schon zweimal passiert...
    Soll ich bei der Signatur vor meinen Namen vielleicht einfach mal ein "Miss" schreiben?
    Ein bisschen wundert mich das schon, ich dachte nicht, dass der Name Birgit irgendwie männlich klingt...
    Authorbergspinne16 Apr 04, 08:43
    Comment
    du könntest ihn ja einfach mal weiblich anreden, dann hättest du einen aufhänger =)

    sonst würde ein im ton leicht hüstelndes p.s. glaub ich gut funktionieren.
    #1AuthorAndreas16 Apr 04, 08:58
    Comment
    Ms. is the generic form now for a female title. Ms. covers married and non-married women. Miss usually denotes not married and seems to be phasing out of use.

    I'd just make the signature block with Ms. If they still use Mr. then they are just not paying attention.
    #2Authorscott16 Apr 04, 09:11
    Comment
    ja, vielleicht sollte ich das bald mal tun. Denn, wenn ich beim dritten mal auch nicht korrigiere, wirds erst recht peinlich.
    Z.t. waren wir ja auch schon beim Vornamen in der Anrede, das ist ja geschlechtsneutral, nur plötzlich (nach einigen Monaten email-Pause) fängt der Typ an, mich Mr. zu nennen...

    am besten ich ändere meinen Vornamen in Zukunft zu "Bridget" um, das ist vielleicht eindeutiger... ;-)

    #3Authorbergspinne16 Apr 04, 09:15
    Comment
    LOL. Not sure either why Birgit should be a problem. Maybe he's just pulling your leg? Oh well. Unless you use the title Dr., you can just add your preferred title in parentheses (typed, not handwritten):

    Sincerely/All the best,
    (Ms.) Birgit Müller

    Though I agree with Andreas that innocently addressing him as 'Ms.' is a highly tempting option. *eg*
    #4Authorhm -- us16 Apr 04, 09:17
    Comment
    ja, vielleicht schreib ich beim nächsten Mal "Ms. Jason xxx",
    quasi als Wink mit dem Zaunpfahl

    nur so nebenbei: wie kann man "Wink mit dem Zaunpfahl" übersetzen?
    #5Authorbergspinne16 Apr 04, 09:43
    Comment
    ach, Leo gibt ja prompt die Lösung:
    "to give a broad hint"

    aber ich finde den Zaunpfahl noch irgendwie ausdrucksstärker ;-)
    #6Authorbergspinne16 Apr 04, 09:45
    Comment
    Die Möglichkeit, es kurz mit Gleichem zu vergelten, wird gerne von Spaniern genutzt, die es offenbar nicht gerne sehe, wenn man sie mit allen beiden Nachnamen anspricht. Plötzlich kommt als Antwort ein "Mr. Vorname" - kein Nachname...
    #7AuthorEl Jerbo16 Apr 04, 11:10
    Comment
    Das ist mir selbst neulich passiert, dass ich einen niederländischen Kollegen mit dem Vornamen Anne mit Frau Anne xy angeschrieben habe. Da hat er zum Schluss seiner Mail geschrieben, dass wir keine Geschlechtsgenossen seien. Und hat noch hinzugefügt: "Diese Holländer!" Das fand ich ganz charmant. Ich glaube, ich hätte es nicht so zum Schenkelklopfen gefunden, wenn er mich im Gegenzug kommentarlos mit Herr angeredet hätte. Dann hätte ich eher gedacht, sie/er ist eine beleidigte Leberwurst.
    #8Authoranneli16 Apr 04, 11:16
    Comment
    @anneli

    war der email-Kontakt auf deutsch?
    da ist es auch etwas einfacher, eine nette oder witzige Verbesserung rüberzubringen. Im Englischen bin ich ja (leider) nicht so wortgewandt, dass ich alle Feinheiten der Sprache rüberbringen kann.
    Mit Ironie oder Humor muss man ja in emails vorsichtig sein, vielleicht müsste man in geschäftlichen emails auch mal die smileys benutzen...

    und bei "anne" kann man ja echt nicht wissen, dass es sich um eine Mann handelt, oder? Da kann man froh sein, wenn man einen international eindeutigen Namen hat, wie z.B. Peter oder so
    #9Authorbergspinne16 Apr 04, 12:26
    Comment
    bergspinne, da hast du SO Recht. Bei Emails kommt der beabsichtigte Humor oft ganz schlecht rüber, oder überhaupt nicht, oder noch schlimmer er wird als fies empfunden, auch wenn man es überhaupt nicht so gemeint hat. Deshalb fand ich die Idee mit der absichtlichen falschen Anrede auch ein bisschen heikel... Ich gebe zu, dass ich ab und zu auch bei geschäftlichen Mails ein Smiley setze. Ich denke, besser ein "unseriöses" Smiley als die Gefahr, etwas in den falschen Hals zu bekommen oder nur staubtrockene Mails zu schreiben. Selbstironie funktioniert da vielleicht noch ("Diese Holländer!") Aber der E-Mail-Kontakt war bei mir schon auf Deutsch ... Vielleicht könntest du dein P.S. erstmal hier posten um zu prüfen, wie er ankommt?
    #10Authoranneli16 Apr 04, 12:43
    Comment
    Ich habe hier häufig "Ms." gelesen.
    Die Regel, die ich im Kopf habe ist: bei Abkürzungen, die mit dem richtigen Buchstaben enden (also, als wenn wie ob ausgeschrieben worden wäre), ohne, bei anderen Abkürzungen mit Punkt.
    Also:
    Mister -> Mr
    Miss -> Ms
    Professor -> Prof.
    #11Authoritzamna16 Apr 04, 13:27
    Comment
    @itzamna
    die von Dir genannte Regel kenne ich aus dem Französischen. Im Englischen lässt man, soweit ich weiß, bei Abkürzungen von Anredeformen den Punkt mittlerweile generell weg
    #12AuthorSophie16 Apr 04, 14:40
    Comment
    Ich muss gestehen, dass ich, als Amerikaner (selbst Einer, der ein bisschen Deutsch kennt), viele exklusiv deutsche Namen ziemlich undurchsichtig finde. Leider sind wir zu provenzalisch auf diesen Kontinent; auch wenn wir vermuten der Welt das Beste schenken zu können.

    Ich lernte die Regel bei Abkurzungen als: mit dem Punkt auf amerikanisches Englisch, und ohne ihn auf britisches Englisch.
    #13AuthorEdward17 Apr 04, 04:13
    Comment
    Für Amerikaner ist der Name einfach nur ausländisch bzw. ungewoehnlich,und daher auch nicht geschlechtsspezifisch. Bridget wäre eigentlich die Übersetzung für Brigitte. Da Amerikaner allgemein, Geschäftswelt oder nicht, nicht so stocksteif wie die Deutschen sind, brauchst Du Dir eigentlich wirklich keine Sorgen zu machen. Ich würde etwas in dieser Art schreiben: "Not sure whether you calling me Mr. was a typo or not, but I assume you might not know that "Birgit" is considered a female name in Germany." Und dahinter ein smilie-face. Dann denkt er nicht, Du wärst sauer und ein smilie-face - auch wenn geschäftlich - ist absolut in Ordnung.

    #14AuthorSaga17 Apr 04, 08:45
    Comment
    Ich habe auch einmal jemanden (einen Deutschen), der meinen Nachnamen in der Anrede völlig falsch schrieb (obwohl er ihn korrekt in der E-Mail-Adresse hatte), in meiner Antwort mit einer ebensolchen Falschschreibung seines Namens geantwortet, mit einem Smiley dahinter.

    Er hat es aber nicht verstanden, glaube ich, denn seine Antwort enthielt meinen Namen wieder falsch geschrieben -- ohne Smiley. Ich habe es dann dabei bewenden lassen.

    Bergspinne, ich würde in einem Postscriptum kurz auf dein Geschlecht hinweisen, mit Smiley dahinter -- das ist m.E. auch in einer geschäftlichen E-Mail in Ordnung, zumindest im Postscriptum.
    #15AuthorUho <de>17 Apr 04, 11:51
    Comment
    I liked hm's solution best--it gives the correction without sounding didactic or inculpatory, and the parentheses give it just the right added amount of added emphasis to make it noticeable without seeming to rub it in.

    Naturally the American business partner would be very embarrassed to know he got it wrong, and pointing it out in anything but a professional way would be, well, unprofessional. Addressing him as 'Ms. Jason' or anything of that nature would of course be a bad idea, as everyone who was tempted to do so seemed to recognize.
    #16AuthorPeter <us>18 Apr 04, 02:36
    Comment
    danke für die vielen Anregungen.
    Zur Zeit habe ich sowieso das Problem, dass sich die Firma gar nicht mehr bei mir meldet...
    Kann es sein, dass eine amerikanische Firma zwei (!) Wochen Osterurlaub macht. ich dachte immer, man hätte dort nicht soviel Jahresurlaub.
    Vielleicht muss ich es doch mal per Telefon versuchen - und dann ist das männlich/weiblich Problem auch erledigt ;-)
    #17Authorbergspinne19 Apr 04, 10:26
    Comment
    es ist einfach zwecklos, der Hinweis mit Ms xxx in der Unterschrift ist nicht
    entdeckt worden.
    Ich bleibe wohl ein Mister ;-)
    Auch mein Versuch, auf Vornamen umzusteigen, ist leider nicht gelungen. Dabei dachte ich, dass wäre die einfachste Methode (zumal wir in einem früheren email-Kontakt schonmal, die Anrede mit Vornamen gepflegt hatten)
    #18Authorbergspinne26 Apr 04, 08:04
    Comment
    Mach halt folgendes:

    Dear Mrs. Jason blah blah,

    since you're calling me Mr., I might as well start calling you Mrs. and we can switch roles for while *smile*. Birgit really is a female name (It's the German version of Bridget).

    Best Regards,

    #19AuthorCor26 Apr 04, 09:39
    Comment
    I've known several American Birgit's, so I don't understand why there'd be confusion. Have you considered that you may have been incorrectly entered into a database or email address book? If you remain professional and don't play the whole issue up, I don't think there'd be any embarassment. Just append a sentence to your next email correspondence, eg:
    "Please update your address information for my name, which is Ms. (not Mr.) Birgit xyz."

    @Edward, I wouldn't be too hard on Americans in this respect. I receive so much correspondence from business contacts in Germany addressed to Mr. Beth xyz. Even when I tell them the name comes from Elisabeth it doesn't dawn on some of them that I am a woman, and the Deutsche Telekom gave me the full name of "Best C" in the telephone book and all their correspondence. Moral of the story: Don't sweat the small stuff.
    #20AuthorBeth <us>26 Apr 04, 10:42
    Comment
    @Beth
    dein Vorschlag klingt gut. Professionell, aber nicht zu übersehen (hoffe ich).
    Thank you!
    #21AuthorBirgit (alias bergspinne)26 Apr 04, 11:50
     
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