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    Language lab

    Etymologie von Wörtern, Redensarten, Namen, Nr. 12

    Topic

    Etymologie von Wörtern, Redensarten, Namen, Nr. 12

    Comment
    Im Etymologiefaden #11 ist noch Platz für drei Kommentare; damit es keine "Anschlussprobleme" gibt, fädle ich den zwölften ein

    Für Neulinge noch einmal der Sinn des Fadens und die Spielregeln:

    Wörter haben ihre Geschichte! Und sie sollte in einem Sprachforum nicht fehlen. Hier wird die Serie der neun bisherigen Etymologiefäden fortgesetzt. Der Fadentitel soll darauf hinweisen, dass es nicht nur um die Etymologie einzelner Wörter geht, sondern auch um die von Vor-, Familien- und Ortsnamen sowie um die Herkunft von Redensarten.

    Nach diesen Etymologien könnt ihr fragen, oder ihr teilt sie einfach als interessanten Fund mit. Das darf ruhig wie Kraut und Rüben durcheinandergehen.

    Als besonders kommunikativ hat es sich auch bewährt, passende Etymologien als Rätsel zu verpacken. Für das Procedere schlage ich wieder vor: Wer glaubt, die Antwort gefunden zu haben, nennt sie nicht gleich direkt, sondern deutet sie nur an, um den anderen das Weitersuchen / Weiterspekulieren zu ermöglichen. Und wer die Rätselfrage gestellt hat, erläutert sie abschließend selbst, und zwar zu einem Zeitpunkt, den er für richtig hält, in der Regel nicht früher als 48 Stunden nach dem ersten Impuls.

    Hier noch der Link zum Vorgänger-Faden:
    related discussion: [fr-de] Etymologie von Wörtern, Redensarten, Namen, ... - #297

    Eine neue Frage habe ich auch schon: ich bin auf den gentilé (Einwohnernamen) für die Menschen einer französischen Stadt gestoßen, der sich äußerst unanständig anhört.
    Ma question est plutôt genre Hara-Kiri, Journal bête et méchant, au niveau des Comedy-Shows de la télé allemande - pardonnez-moi ;-)
    Mais de toute façon, le gentilé est lié à l'évolution étymologique du nom de la ville.

    Qui suis-je, quand je suis xxxxxxxxx? (Die Anzahl der Buchstaben stimmt)
    Author neoparac (934585) 07 Nov 14, 17:41
    Comment
    Ich danke dir, neoparac, den 12. Etymologie-Faden gestartet zu haben. Seit ich den ersten Faden dieser Art in Gang brachte (related discussion: [fr-de] ETYMOLOGIE ), sind acht Jahre vergangen, und ich freue mich, dass sich immer noch Leoniden für die Herkunft von Wörtern, Namen und Redewendungen interessieren!


    Du stellst am Ende des Einführungsbeitrags bereits eine erste Frage, nämlich die nach einem Einwohnernamen, der sich unanständig anhört. Da fiel mir eine Gemeinde im Département Côte d’Or ein, deren Tropfsteinhöhlen sehr sehenswert sind und die ich schon per Boot über einen 300 Meter langen unterirdischen Fluss besichtigen konnte. Sie heißt Bèze, wie der 31 km lange Fluss, der dort entspringt. (http://de.wikipedia.org/wiki/Bèze_(Fluss))

    Bèze fait partie de l'Association des communes de France aux noms burlesques et chantants ... Mais les habitants ne s’appellent pas Baiseurs, mais Bèzois. Je ne sais donc pas à quel gentilé tu penses ...

    #1Author mars (236327) 07 Nov 14, 20:01
    Comment
    Weinheim

    Inspiriert von neoparac, # 11/297, könnte ich mir vorstellen, dass hier an der Bergstrasse, weitab, für damalige Verhältnisse, von Weinbergen und Winzern, eine Winothèque entstanden ist, die sich dann in ein Heim für Wein verwandelt hat.

    Na ja... wir werden sehen.

    #2Author armandeau (942977) 07 Nov 14, 21:11
    Comment
    Erster Tipp: le gentilé recherché est trisyllabique. Les deux premières syllabes correspondent à un mot assez vulgaire pour désigner une des parties sexuelles masculines (es kommt ein wenig darauf an, wie man "Silbentrennung" definiert).
    -----------------
    Une association des communes de France aux noms burlesques - das ist einfach eine wunderschöne Idee. Ich glaube, so etwas wäre in D nicht möglich - allerdings gibt es auch in F humorlose Bürgermeister:
    Communes ayant quitté l'association ou ayant refusé :
    Mariol (Allier) devait organiser l'édition 2014 mais a annulé suite à l'élection d'un nouveau maire, préférant garder une image sérieuse
    .
    http://fr.wikipedia.org/wiki/Association_des_...

    Kann mir bitte jemand erklären, was an "Mariol" witzig ist? ich stehe da im Moment auf dem Schlauch.

    Hier die Web-Seite des Vereins: http://communes-aux-noms-burlesques.fr/
    #3Author neoparac (934585) 08 Nov 14, 09:03
    Comment
    Mariol, eine Art Hans Wurst/Hanswurst.

    Fais pas le mariol(e) = Fais pas le con = Mach' keine Dummheiten (d'autres acceptions sont possibles)

    Vu sous cet angle-là, on peut comprendre la réaction du maire. Mais il y a pire.

    #4Author armandeau (942977) 08 Nov 14, 12:06
    Comment
    Merci, armandeau!
    J'avais seulement regardé dans mon vieux Petit Robert; au CNRTL, on trouve bien la locution "Faire le mariol/mariol(l)e"
    http://www.cnrtl.fr/definition/mariol
    Ah, si j'eusse pensé d'y regarder ...
    #5Author neoparac (934585) 08 Nov 14, 12:27
    Comment
    Zweiter Tipp:
    Die Stadt, die von den 123456789 bewohnt wird, befindet sich im Département Hérault.
    #6Author neoparac (934585) 09 Nov 14, 09:35
    Comment
    Dritter Tipp:
    Der Name und der Stadt und der Einwohner beginnt mit B. Wie so oft bei gentilés sind es zwei Wörter, denen man die etymologische Verwandtschaft nicht ansieht.
    #7Author neoparac (934585) 10 Nov 14, 06:43
    Comment
    Neoparac, du denkst offenbar an die Biterrois, also an die Einwohner von Béziers:

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    Den "gentilé" kenne ich schon lange, weil ich in der Kathedrale Saint-Nazaire - auf dem Foto hoch über der Orb - einmal einer Hochzeitsfeier beiwohnte, aber die ersten vier Buchstaben separat zu nehmen, darauf kam ich zuerst nicht ...

    #8Author mars (236327) 10 Nov 14, 10:02
    Comment
    Genau, mars, die Biterrois meinte ich. Wenn die männlichen Einwohner Könige sind, könnten sich die weiblichen eigentlich Biterreines nennen ;-)
    #9Author neoparac (934585) 10 Nov 14, 11:04
    Comment
    Sehr gut.
    --------------------------
    Die Einwohner Bayerns werden ja die „Bavarois’ genannt.
    Zusammen mit den „Bavareines“ ergäbe dies 9 Millionen Könige (rois) und Königinnen (reines). Momentan bin ich überfragt, ob es die größte Anzahl in der Welt ist…
    #10AuthorJosef-Joseph (324940) 10 Nov 14, 11:38
    Comment
    Um das Ferkelei-Maß vollzumachen: der Ortsname Béziers entspricht phonetisch der 2. Pers. Pl. des imparfait eines ebenfalls vulgären Verbs.
    So, un nu is aber genuch!
    #11Author neoparac (934585) 10 Nov 14, 12:14
    Comment
    Okay, neoparac, jetzt also wieder eine "brave" und hoffentlich nicht schwere Frage:


    Wie ist wohl der Ausdruck: „Die Zeit ist abgelaufen“ zu erklären?

    #12Author mars (236327) 10 Nov 14, 14:48
    Comment
    Ich rate ins Blaue: Hat das etwas mit den alten Uhren, die man aufziehen musste, zu tun ? Oder aber auch, wenn eine Pendeluhr zum Stillstand kommt ?
    #13Author oopsy (491382) 10 Nov 14, 18:08
    Comment
    Es fällt schwer, hier Vermutungen so zu formulieren, dass man nicht gleich mit der Tür ins Haus fällt ...
    So eine Art drehbarer Doppel-Glaskolben mit sehr enger Taille könnte auch gemeint sein, teilweise gefüllt mit feinsten Körnchen. Oder das antike, wässrige Vorläufermodell.
    #14Author neoparac (934585) 10 Nov 14, 18:31
    Comment
    Redezeit?
    #15Author LindseyS (898518) 10 Nov 14, 18:44
    Comment
    Upps ! Gilt auch heute noch im österreichischen Parlament (dem Himmel sei gedankt) und vermutlich auch in anderen gesetzgebenden Institutionen.
    #16Author oopsy (491382) 10 Nov 14, 19:12
    Comment
    Als Antwort zu #12 zitiere ich aus Wikipedia:

    Seit dem 16. Jahrhundert v. Chr. ist die Verwendung der Wasseruhr im Alten Ägypten bekannt. Der Beamte Amenemhet erfand in der Regierungszeit des Amenophis I. eine Wasseruhr mit einer verbesserten Zeitmessung. Wasseruhren bestanden aus einem Gefäß, in das Wasser entweder ein- oder auslief. Am Wasserstand konnte man die Zeit unabhängig vom Tageslicht und in gleichmäßigen Zeiteinheiten ablesen. Wasseruhren erlaubten so die Verwendung der gleichmäßigen, äqualen Stunden, die in abgewandelter Form in Babylonien beispielsweise als Danna Anwendung fanden. Später verwendete man an den Wasseruhren auch mit Räderwerken verbundene Schwimmer, die eine Zeitanzeige auf Zifferblättern ermöglichten. In Griechenland wurden diese Uhren zur Begrenzung der Redezeit vor Gericht eingesetzt. Die Redewendung „Die Zeit ist abgelaufen“ lässt sich darauf zurückführen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Uhr )

    Das "abgelaufen" kann also ganz wörtlich aufgefasst werden.

    #17Author mars (236327) 12 Nov 14, 09:45
    Comment
    In #14 habe ich auf die Sanduhr angespielt ("eine Art drehbarer Doppel-Glaskolben mit sehr enger Taille"), in der die Zeit ja auch ganz wörtlich "abläuft" oder "verrinnt".

    Eine amüsante Spezialanfertigung von Sanduhren waren die Kanzel- oder Predigtuhren.

    Kombination von vier Sanduhren für1/4, 1/2, 3/4 und 1 h, die namentlich im 16. und 17. Jahrhundert an der Kanzel einer Kirche angebracht waren, damit der Pastor während seiner Predigt die Zeit schätzen kann. Die vier, oft hübsch verzierten Sanduhren sind in einem Holzgestell untergebracht; durch Drehen oder Kippen wird die Kanzeluhr zu Beginn der Predigt zum Laufen gebracht.
    http://www.uhrenlexikon.de/begriff.php?begr=K...
    https://www.google.de/search?q=Kanzeluhr+OR+P...
    #18Author neoparac (934585) 12 Nov 14, 10:46
    Comment
    Ein neues Rätsel, nichts Unanständiges.

    Es gibt in der Region Poitou-Charentes, in der belgischen Provinz Ostflandern und in Niedersachsen drei Gemeinden, deren Namen identisch geschrieben werden und die (wahrscheinlich aufgrund dieses etymologischen Zufalls) miteinander Städtepartnerschaften unterhalten.
    Etymologisch haben die Orte in F und in D nichts miteinander zu tun; den Ursprung des flämischen Namens habe ich in der niederländischen wikipedia nicht gefunden.

    Die ungefähren Einwohnerzahlen:
    B: 11.000
    D: 46.000
    F: knapp 4.000 (aber dennoch Stadt)
    #19Author neoparac (934585) 13 Nov 14, 01:46
    Comment
    Fünf Buchstaben, aber eigentlich nur drei. Und dann gibt es da noch eine kleine Gemeinde im Piemont.
    #20Author Ceesem (719060) 13 Nov 14, 09:09
    Comment
    Ich glaube, neoparac, der Name der dt. Stadt bedeutet, etymologich gesehen, "gemeinsames Gehölz" als Bezeichnung einer vorchristlichen Gerichtsstätte. Bist du einverstanden?
    #21Author mars (236327) 13 Nov 14, 10:36
    Comment
    Ceesem und mars: Stimmt! Das ging ja schneller, als ich erwartet hatte.
    "Fünf Buchstaben, aber eigentlich nur drei" (Ceesem) hat mich zunächst verwirrt, weil ich "Buchstaben" im Sinn von phonetischen Lauten verstand, und das trifft wohl nur auf den französischen Ort zu. Dann ist mir doch der Sinn "drei verschiedene Buchstaben" eingefallen.

    Für diejenigen, die noch weiterraten wollen (die Zahlen stehen für die verschiedenen Buchstaben):
    12332 (B) liegt in der Nähe von Gent
    12332 (D) liegt in der Nähe von Osnabrück
    12332 (F) liegt in der Nähe von Niort
    12332 (I) liegt in der Nähe von nichts ;-)
    #22Author neoparac (934585) 13 Nov 14, 12:42
    Comment
    Auch schon ein paar Lenzchen auf dem Buckel, diese deutsche Stadt. So an die 850, grob geschätzt.
    #23Author oopsy (491382) 13 Nov 14, 16:55
    Comment
    Neoparac, Wikipedia leitet den Namen der dt. Stadt von lateinisch Mallum = Gerichtsstätte ab. In #21 ging ich hingegen von dem Duden-Tb. „Geographische Namen in Deutschland“ aus, in dem auf mnd. mene, asächs. gimeni „allgemein, gemeinsam“ und lo „Gehölz, Hain" (siehe Gütersloh) verwiesen wird.

    #24Author mars (236327) 14 Nov 14, 11:14
    Comment
    Nun ja, Gerichtsstätte bleibt Gerichtsstätte ;-)
    oopsy hat die Orte offensichtlich auch gefunden. Hier noch ein weiterer Tipp: die Ortsnamen beginnen mit einem M

    Ceesem und mars, würdet Ihr mir bitte verraten, warum ihr die Orte so schnell gefunden habt? Den Namen der deutschen Stadt braucht man schon nicht unbedingt zu kennen, geschweige denn den des französischen Mini-Städtchens.
    Ich kenne den Ort in F, weil ich in einem früheren Lebensabschnitt fast jährlich ganz in der Nähe gewesen bin (Chef-Boutonne). Da ich bei Aufenthalten in F immer die regionale Presse lese, habe ich schon vor der Internet-Ära von der Partnerschaft mit dem deutschen M2332 gewusst. Ich habe auch die alte Silbermine besichtigt und mich bei dieser Gelegenheit sehr darüber gewundert, dass in dem kleinen Ort drei romanische Kirchen zu finden sind.
    Von der Existenz der Orte in B und I habe ich erst durch den wiki-Artikel zum deutschen M2332 erfahren.


    #25Author neoparac (934585) 14 Nov 14, 12:03
    Comment
    Neoparac, ich wurde schnell hier fündig:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_größ...

    #26Author mars (236327) 14 Nov 14, 13:01
    Comment
    Danke an Mars.

    Also spielt Ségolène Royal auch hier, zumindest indirekt, eine Rolle.

    #27Author armandeau (942977) 14 Nov 14, 17:39
    Comment
    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_St%C3%...

    Pourquoi indirectement ? Le poste de conseillère municipale était indirect ?
    #28Author Ceesem (719060) 15 Nov 14, 09:43
    Comment
    Hier die Auflösung: gesucht war Melle
    Bei wikipedia kann man sich über die jeweiligen Orte näher informieren http://de.wikipedia.org/wiki/Melle_%28Begriff...

    Eine Liste niedersächsischer Städte ist ein guter "Trick", die Lösung zu finden - darauf bin ich nicht gekommen.
    Bei einem Blick auf die Liste habe ich noch andere "phonetisch-orthographische Verwandtschaften" entdeckt: die Stadt Celle und
    http://fr.wikipedia.org/wiki/Celles
    http://fr.wikipedia.org/wiki/Selles

    Schönes Wochenende!
    #29Author neoparac (934585) 15 Nov 14, 12:42
    Comment
    Das schlägt dem Fass den Boden aus!

    Bedeutung: Das ist zu viel; Das treibt die Sache auf die Spitze; Das ist ungeheuerlich / eine Unverschämtheit / ein Skandal

    Herkunft 1: Wird ein stehendes Fass verschlossen, bevor dessen Inhalt ausgegoren ist, so z.B. bei der Herstellung von Obstbrand, treibt es normalerweise den Spund oben heraus, und der Inhalt bleibt teilweise erhalten und kann gerettet werden. Schlägt es jedoch dem Fass den Boden aus, ergießt sich der gesamte Inhalt auf die Erde und ist verloren.

    Herkunft 2: Wollte ein Verkäufer verdorbene Getränke verkaufen, so wurde zur Strafe den betreffenden Fässern der Boden ausgeschlagen. So haben im 14. Jahrhundert städtische Angestellte der Stadt Nürnberg, wenn sie sauer gewordenes Bier entdeckt hatten, den Fässern die Böden ausgeschlagen, damit die Händler es nicht mehr verkaufen konnten.
    http://www.redensarten-index.de/suche.php?suc...

    http://www.redensarten.net/Fass.html

    Herkunft 3 aus Bayern: 1516 wurde dort das "Reinheitsgebot" verabschiedet. Das ist ein Gesetz, dass genau vorschreibt, welche Zutaten bei der Herstellung von Bier verwendet werden dürfen. Das Reinheitsgebot wurde streng überprüft. Wenn in einer Brauerei Bier entdeckt wurde, das anders zubereitet worden war, dann wurde es sofort vernichtet. Und zwar, indem dem Fass der Boden ausgeschlagen wurde.
    http://www.geo.de/GEOlino/mensch/redewendunge...
    #30Author oopsy (491382) 16 Nov 14, 10:36
    Comment
    Da gibt es doch diese herrlich absurde Mischung aus verschiedenen Redewendungen "Das schlägt dem Fass die Krone ins Gesicht" ;-)
    #31Author neoparac (934585) 16 Nov 14, 12:32
    Comment
    Ein Kavalierstart (auch Angeberstart oder Ampelstart genannt) ist ein besonders schneller und auffälliger Start mit einem Auto. Der Begriff ist seit dem 21. Jahrhundert kaum mehr gebräuchlich und leitet sich ab aus einer Zeit, als der berittene Soldat (Kavalier, frz. chevalier) seinem Ross die Sporen gab und davonstürmte.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kavalierstart
    #32Author oopsy (491382) 22 Nov 14, 12:03
    Comment
    Welcher bekannte dt. Städtename könnte etymologisch gesehen soviel wie „heiliger See, heilige Quelle“ bedeuten?

    Bitte auf die Lösung nur irgendwie anspielen, damit sich eventuell mehrere an dem Rätseln beteiligen können.

    #33Author mars (236327) 24 Nov 14, 10:08
    Comment
    Verrate doch bitte, ob die "etymologischen Eltern" germanischen oder romanischen Ursprungs sind. Oder entspringt das Kind gar einer Mischehe? ;-)

    Edit um 16:30
    Wenn ich richtig vermute, ist die Etymologie rein germanisch.
    Die ersten beiden Silben des ältesten bekannten Namens sehen ein wenig nach Latein aus, aber sie sind es nicht.
    #34Author neoparac (934585) 24 Nov 14, 12:29
    Comment
    Neoparac, ich kenne den "ältesten bekanntesten Namen" der gesuchten Stadt nicht. Nach meinen Quellen vermutest du richtig, dass die Etymologie rein germanisch ist. Dass ich auf den Namen kam, hängt indirekt auch damit zusammen, dass bald Advent ist. Im Übrigen war die Stadt künstlerisch und politisch recht bedeutsam ...
    #35Author mars (236327) 24 Nov 14, 17:38
    Comment
    #36Author Ceesem (719060) 24 Nov 14, 17:44
    Comment
    Hat diese Stadt auch einen Bienenmuseum und ein Ginkgomuseum ?
    #37Author oopsy (491382) 24 Nov 14, 18:16
    Comment
    Mit dem ältesten bekanntesten Namen meinte ich den Namen, unter dem die Stadt laut wikipedia zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird. Mit diesem lateinischen Bestandteil würde der Name "Schnörkelquelle, gewundene Quelle" oder etwas Ähnliches bedeuten.
    Ich wusste nicht. dass die beiden Bronze-Herren aus Ceesems Link etwas mit der Stadt zu tun haben.

    oopsy, ich vermute, dass Du von dem Standort des Denkmals auf eine falsche Bahn gelenkt wurdest. Die erste Silbe des von Dir gemeinten Städtenamens (wenn Du überhaupt die Stadt meinst, die ich jetzt meine) kann man allerdings durchaus mit "heilig" in Verbindung bringen, und die zweite mit etwas Wässrigem.
    #38Author neoparac (934585) 24 Nov 14, 18:21
    Comment
    Auflösung der Rätselfrage #33: Gesucht war die Stadt Weimar.

    Neoparac, oopsy hatte mit ihrem Raunen durchaus recht, wie diese beiden Links zeigen:

    http://dbm.lvti.de/

    http://www.weimar.de/tourismus/sehenswuerdigk...

    In Weimar stand ich auch schon mehrfach vor dem Goethe-Schiller-Denkmal, das Ceesem postete.

    Was die Etymologie betrifft, so hast du, neoparac, durchaus recht: Die alten Formen des Namens Weimar lassen laut meinem Duden-Taschenbuch „Geographische Namen in Deutschland“
    auf einen Gewässernamen schließen, der mit ahd. wih „heilig“ und ahd. mari, meri „See, stehendes Gewässer“ gebildet ist.

    Ich kam auf das Rätsel auch dadurch, dass Weihnachten naht; in der ersten Silbe des Festes steckt ja auch das ahd. wih „heilig“.

    #39Author mars (236327) 25 Nov 14, 09:45
    Comment
    Darf ich Euch wieder einladen, etymologisch um die Ecke zu denken ?


    "Overkill - surarmement" (deutsch)

    - - -

    - - - - - - - (7)

    - - -

    - - - t z - - (7)

    - - - - - ß - - (8)


    Zu kaufen gibt es wie üblich nur Konsonanten.

    Viel Spass !
    #40Author oopsy (491382) 25 Nov 14, 10:47
    Comment
    Mit der Bertha gegen Erich, Franz und Hans?
    #41AuthorUlli_ (469682) 25 Nov 14, 11:08
    Comment
    ;-))
    #42Author oopsy (491382) 25 Nov 14, 11:18
    Comment
    Meine Vermutung beim Rätsel von mars war Heilbronn und ich bin dafür, dass das auch als Lösung giltet ;-)

    "Der Ort wird erstmals als villa Helibrunna in einer auf das Jahr 741 datierten Schenkung erwähnt. Der Name deutet auf einen Brunnen bzw. eine Quelle hin."
    http://de.wikipedia.org/wiki/Heilbronn#Besied...

    "Der Name Heilicprunno oder Heilbrunna deutet auf einen Brunnen oder eine Quelle am Ort. Ob diese damals als heilig oder heilsam oder nur erfrischend angesehen wurde, kann die Etymologie nicht klären. Die namengebende Quelle war vermutlich der später zum Siebenröhrenbrunnen gefasste Kirchbrunnen nahe der Michaelsbasilika. Kirche und Brunnen scheinen in einem Zusammenhang zu stehen. Die ältere Forschung sah die Ursprünge der Kirche beim Brunnen in der Umwidmung eines älteren, vorchristlichen Quellenheiligtums, die neuere Literatur sieht mangels Nachweisen aus vorchristlicher Zeit in der namengebenden Quelle eher einen Taufbrunnen aus fränkischer Zeit."
    http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_S...

    Zur evtl. möglichen Verbindung zum Lateinischen:
    man könnte den Bestandteil Helibrunna in Beziehung setzen zu "helix", das im Lateinischen etwas Gewundenes, Verschnörkeltes bezeichnet.
    http://www.zeno.org/Georges-1913/A/helix?hl=helix
    Der lateinische Name für Efeu ist z.B. hedera helix, und im Helikopter ist diese Wurzel ebenfalls zu finden.

    Außerdem habe ich durch mühevolles Gegugel herausgefunden, dass Goethe und Schiller sich in Heilbronn aufgehalten haben.

    #43Author neoparac (934585) 25 Nov 14, 11:25
    Comment
    Neoparac, selbstverständlich ist Heilbronn eine Lösung des Rätsels, und ich betrachte deine Ausführungen als schöne Bereicherung. Es erstaunt mich immer wieder, wie etymologisch interessant die Beschäftigung mit Ortsnamen werden kann, und habe schon eine neue Stadt in petto ...

    Vorher soll aber oopsys Rätsel #40 gelöst werden. Schön, dass bereits drei Konsonanten vorgegeben sind, da kann ich für ein paar alte Schillinge gleich ein N kaufen!

    #44Author mars (236327) 25 Nov 14, 11:52
    Comment
    Das "n" von Mars für ein paar Alpendollar :-)


    Overkill - surarmement" (deutsch)


    - - -

    - - n - n - n (7)

    - - -

    - - - t z - n (7)

    - - - - - ß - n (8)


    Zu kaufen gibt es wie üblich nur Konsonanten.
    #45Author oopsy (491382) 25 Nov 14, 12:38
    Comment
    das Vögelchen von Catulls (ein altes Ferkel!) Geliebter wurde nicht mit militärischen Waffen getötet. Der war einfach überanstrengt, nicht "surarmement" sondern "surménagement": Passer mortuus est meae puellae ;-)

     'Passer' (...) kann also auch das männliche Glied bezeichnen. 
    http://www.catull.de/html/carmen_3.html
    #46Author neoparac (934585) 25 Nov 14, 13:22
    Comment
    Neoparac, so könnte man es natürlich auch sagen.
    #47Author oopsy (491382) 25 Nov 14, 15:48
    Comment
    Nicht alle Berthas sind dick, manche essen wie ein Spatz und sind so schwach, dass kein Hans, kein Franz, kein Erich sich fürchten muss.
    #48Author Ceesem (719060) 25 Nov 14, 17:17
    Comment
    Bei Linguee findet sich als Übersetzung des gesuchten Ausdrucks ins Frz. unter manchen anderen Formulierungen auch diese vom Dt. abweichende bildhafte Wendung: "écraser une mouche avec un marteau".
    #49Author mars (236327) 25 Nov 14, 18:21
    Comment
    Euch allen vielen Dank für Eure Beteiligung ! Ulli_ Du warst wieder einmal sehr schnell !

    Overkill - surarmement" (deutsch) = mit Kanonen auf Spatzen schießen

    Bedeutung: übereifrig sein; überreagieren; zu viel Kraft verwenden, um etwas zu erreichen; es mit einer Maßnahme übertreiben

    Herkunft: Lat. canna (Rohr) hat über ital. cannone (große Röhre) zu Kanone (Geschützrohr) geführt. Diese Übernahme geschah vermutlich zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert, als die Kriegstechnik mit französischen und italienischen Ausdrücken versehen war. Der Spatz ist gegenüber dem Geschütz ein denkbar unterlegener Gegner, so dass die Wendung einen starken (und damit erheiternden) Kontrast enthält
    http://www.redensarten-index.de/suche.php?suc...

    http://de.wiktionary.org/wiki/mit_Kanonen_auf...
    #50Author oopsy (491382) 26 Nov 14, 11:09
    Comment
    Warum heißt der Daumen Daumen?
    ...wurde ich heute gefragt.

    Ahd. Dum(o), mhd. Dume. Aus dem westgermanischen Wort *thuman-, wörtlich „besonders stark(er) oder kräftig(er) (Finger)“, aber auch „Daumenbreit, Zoll“. Auf präindogermanisch *tum- zurückzuführen (vergleiche lat. tumere „geschwollen sein“ oder Tumor).
    http://de.wikipedia.org/wiki/Daumen#Wortherkunft

    mittelhochdeutsch dūme, althochdeutsch thūmo, eigentlich = der Dicke, Starke
    http://www.duden.de/rechtschreibung/Daumen

    Völlig neu war mir:
    Geldzähldaumen haben Menschen, die ihre Daumenendglieder rechtwinklig (90 Grad) über die Streckung hinaus verbiegen können (Daumenreflexion).
    http://de.wikipedia.org/wiki/Daumen#mediaview...

    :-)
    #51Author LindseyS (898518) 26 Nov 14, 15:58
    Comment
    Danke, LindseyS, für deinen lehrreichen Beitrag!

    Ich selbst frage noch einmal nach einem Städtenamen:

    Welche dt. Mittelstadt heißt danach, dass dort wohl einmal Angehörige eines Gerichtsboten gewohnt haben?

    Bitte auf die Lösung nur irgendwie anspielen, damit sich eventuell mehrere an dem Rätseln beteiligen können.

    #52Author mars (236327) 27 Nov 14, 09:51
    Comment
    Baden-Württemberg, ...lingen, es gibt noch eine zweite Theorie bezüglich der Namensherkunft.
    #53Author Ceesem (719060) 27 Nov 14, 15:14
    Comment
    Ceesems Anspielung trifft zu: Ich dachte an die Stadt Waiblingen in der Nähe von Stuttgart (ca. 50.000 Einwohner). Nach Dudens "Geographische Namen in Deutschland" enthält der Ortsname wohl die Amtsbezeichnung ahd. weibil "Gerichtsbote" (eine Bildung zu ahd. weibon 'sich hin und her bewegen') oder einen zum gleichen Verbalstamm gebildeten Personennamen Weibilo. Den Weibel gibt es auch noch als Familiennamen.

    Das Zugehörigkeitssuffix -ingen findet sich auch in manchen anderen Ortsnamen, siehe Tübingen, Sigmaringen (= bei den Leuten des Sigimar) usw.
    #54Author mars (236327) 30 Nov 14, 21:04
    Comment
    Nasowasaberauch! Den Weibel als Synonym für den Gerichtsboten hatte ich gefunden, -ingen als Endung von Ortsnamen ist mir geläufig, auch den Namen der Stadt kenne ich - aber es hat in meinen Gehirnwindungen nicht geklickt ;-(
    http://woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/Navi...

    Nebenbei: http://www.woerterbuchnetz.de/adventskalender/
    #55Author neoparac (934585) 01 Dec 14, 15:06
    Comment
    --
    #56Author oopsy (491382) 01 Dec 14, 16:07
    Comment
    Auf die Gefahr hin, dass ihr die Fragen nach den Ortsnamen allmählich leid seid, bringe ich noch einmal eine:

    Welcher Name einer Kreisstadt in Oberschwaben und einer Gemeinde im Ortenaukreis ist etymologisch ebenso zu erklären wie der einer Kleinstadt in Hessen?

    #57Author mars (236327) 02 Dec 14, 14:00
    Comment
    Den Namen der hessischen Stadt hat auch der Ortsteil einer thüringischen Stadt. Ebenso heißen ein hessischer und ein thüringischer Fluss.

    Die Theorie, all die Namen seien auf ein Tier zurückzuführen, ist sehr umstritten.
    #58Author Ceesem (719060) 02 Dec 14, 15:31
    Comment
    Flattert in den Orts- und Flussnamen ein Vogel, zumindest andeutungsweise?
    #59Author neoparac (934585) 03 Dec 14, 09:21
    Comment
    Nein, neoparac, in den Namen, die ich in #57 meine, schwimmt ein Säugetier herum ...
    #60Author mars (236327) 03 Dec 14, 09:28
    Comment
    Dann setze ich das Tier in die Eisenbahn, und zwar mit Musik.
    Mein Vater war Eisenbahner und hat einige Jahre lang die Abrechnung im Güterfernverkehr gemacht, andernfalls würde ich die hessische Stadt wohl nicht kennen.

    Mein falscher Vogel war die Elster.
    #61Author neoparac (934585) 03 Dec 14, 10:28
    Comment
    Lösung zu #57:

    Neoparac, auch mir ist Bebra als Eisenbahnstadt vertraut und ich habe sie nicht in bester Erinnerung, weil hier während der Zeit der innerdeutschen Grenze eine Grenzübergangsstelle eingerichtet war, an der auch ich mehrfach kleinlich kontrolliert wurde. Laut meinem Duden-Taschenbuch geht der Orts- und Bachname Bebra zurück auf 1182 Bibera, 1105 Biberacha, 786 in Biberaho. Er bedeutet wohl „Bach, in dem Biber wohnen“. Das Gleiche gilt laut Duden für die Stadt Biberach an der Riß, auf die sicher auch Ceesem anspielte, sowie für Biberach im Ortenaukreis (http://schwarzwald-barrierefrei-erleben.de/up... ), das ich gut kenne, weil ich dort schon mehrfach an Volksläufen der Kinzig entlang teilgenommen habe, allerdings ohne Biber zu sichten. Oberhalb von Biberach liegen auch Haslach, Hausach und Wolfach, in deren Namen das –ach ebenfalls „Bach“ bedeutet.

    Neoparac, könntest du noch die Eisenbahn-Musik einstellen, in der Biberach vorkommt? Trulla, trulla, trullalla!


    #62Author mars (236327) 04 Dec 14, 12:49
    Comment
    Hier die musikalische Darbietung der "schwäbsche Eisebahn"
    mit Äffle und Pferdle: https://www.youtube.com/watch?v=18frvrrxW20
    mit Willy Reichert als Bänkelsänger: https://www.youtube.com/watch?v=dlVZcaM8nPo

    #63Author neoparac (934585) 04 Dec 14, 17:38
    Comment
    Ceesem spielte nicht auf Biberach an der Riß an, sondern auf Bebra/Sondershausen und den Nebenfluss der Wipper in Thüringen sowie auf den Nebenfluss der Fulda in Hessen.

    Des Weiteren spielte sie auf andere Namenstheorien zu Bebra u. Biberach an.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Biberach_%28Bade...
    http://books.google.de/books?id=a54RAwAAQBAJ...
    #64Author Ceesem (719060) 04 Dec 14, 18:03
    Comment
    "etwas auf Herz und Nieren prüfen"

    Bedeutung: etwas sehr gründlich prüfen / untersuchen

    Herkunft: Stammt aus der Bibel und findet sich an mehreren Stellen, z.B.: "Lass der Gottlosen Bosheit ein Ende nehmen, aber die Gerechten lass bestehen; denn du, gerechter Gott, prüfest Herzen und Nieren" (Psalm 7,10); "Aber du, HERR Zebaoth, du gerechter Richter, der du Nieren und Herzen prüfst, lass mich deine Rache über sie sehen; denn ich habe dir meine Sache befohlen" (Jeremia 11,20). Herz, Niere, Leber und Lunge stehen in einigen Wendungen biblischen Ursprungs für die Gesamtheit des Inneren, der Lebenskraft wie der Affekte
    http://www.redensarten-index.de/suche.php?suc...

    #65Author oopsy (491382) 07 Dec 14, 11:43
    Comment
    In einigen neueren Bibelfassungen wird dies berücksichtigt:
    Aber du, Herr, du Herrscher der Welt, kennst die geheimsten Gedanken und Wünsche der Menschen
    http://de.bibleserver.com/text/GNB/Jeremia11 (Gute Nachricht Bibel)
    Du bist ein gerechter Richter, du kennst jeden Menschen ganz genau.
    http://de.bibleserver.com/text/HFA/Jeremia11 (Hoffnung für alle)
    #66Author neoparac (934585) 07 Dec 14, 12:13
    Comment
    Vielen Dank für Deine Ergänzungen, Neoparac !
    #67Author oopsy (491382) 07 Dec 14, 13:03
    Comment
    Welches Möbelstück heißt danach, dass ursprünglich zu ihm eine Art Moskitonetz gehörte?

    Bitte auf die Lösung nur irgendwie anspielen, damit sich eventuell mehrere an dem Rätseln beteiligen können.

    #68Author mars (236327) 08 Dec 14, 09:26
    Comment
    Stille Nacht, heilige Nacht

    Edit: das ist eine Anspielung und kein Hinweis auf vorweihnachtliche Gedankenträgheit ;-)
    #69Author neoparac (934585) 08 Dec 14, 09:47
    Comment
    Neoparac, deine Anspielung musst du nach der Auflösung erklären, Vorerst bringe ich noch einen Tipp für andere Rater: Das Möbelstück, an das ich denke, beginnt mit c- .
    #70Author mars (236327) 09 Dec 14, 08:35
    Comment
    Guten Morgen, mars!
    Ei sag mal, wenn das Wort mit c- beginnt, dann ist es wohl ein französisches Wort, gell? Wenn es so ist, dann lag ich falsch mit meiner Vermutung, und folglich auch der Andeutung.
    #71Author neoparac (934585) 09 Dec 14, 08:39
    Comment
    Wenn man nicht drauf sitzt, isst man es.
    #72Author Ceesem (719060) 09 Dec 14, 08:52
    Comment
    Du mobilier nécessaire pour la promotion sociale à l'horizontale ?

    #73Author armandeau (942977) 09 Dec 14, 12:17
    Comment
    Meine Andeutung war doch nicht falsch, wenn es sich um das Möbelstück handelt, auf das meine beiden Vorgänger anspielen. Die alten Römer konnten in himmlischer Ruhe schlafen, von Mücken ungestört, wenn sie ein c....... besaßen.
    #74Author neoparac (934585) 09 Dec 14, 12:58
    Comment
    In #68 dachte ich hieran:

    Le mot canapé vient du grec khônôpein, „moustiquaire“. Le terme qui désignait le voile protecteur a fini par qualifier uniquement le siège.


    Und woran dachtet ihr? Ich konnte mir eure Anspielungen noch nicht genau erklären.

    #75Author mars (236327) 10 Dec 14, 08:34
    Comment
    Ich kann mir die mangelnde Erklärung für das "Essen" nicht erklären, aber wahrscheinlich sind "ihr" lediglich meine beiden Nachfolger.

    http://www.cnrtl.fr/lexicographie/canap%C3%A9

    B.− [P. anal. de forme] ART CULIN. Tranche de pain de mie taillée en rectangle, frite ou grillée, dont l'épaisseur et la grandeur varient suivant le mets qu'elle doit supporter
    #76Author Ceesem (719060) 10 Dec 14, 08:48
    Comment
    Meine Andeutung in#69 bezog sich auf das Himmelbett.
    In dem Lied "Stille Nacht, heilige Nacht" gibt es den Satz "Schlafe in himmlischer Ruh!", und die Vorhänge eines Himmelbetts schützen auch vor fliegenden Insekten.
    #77Author neoparac (934585) 10 Dec 14, 10:38
    Comment
    ad # 68

    J'ai pensé, marc, à « Promotion canapé », film des années 1990 et à l'expression familière éponyme, obtenir des avantages en échange de relations sexuelles.

    J'ai goûté la jolie explication concise de Ceesem.

    #78Author armandeau (942977) 10 Dec 14, 10:59
    Comment
    Welches manchmal auf Frauen bezogene Adjektiv geht nur scheinbar auf botanisches Vokabular zurück?

    Ich bitte wieder diejenigen, die die Lösung finden, nur irgendwie auf sie anzuspielen, damit sich eventuell mehrere am Raten beteiligen können.

    #79Author mars (236327) 15 Dec 14, 12:59
    Comment
    "blümerant" hat nichts mit Blümchen zu tun; aber das ist es ja nicht, da es nicht speziell auf Frauen bezogen wird.
    #80Author Ceesem (719060) 15 Dec 14, 17:12
    Comment
    de.wiktionary erklärt die Herkunft von blümerant so: „im 17. Jahrhundert von französisch bleumourant „mattblau“ (eigentlich „sterbendes Blau“) entlehnt; aus bleu „blau“ und mourant „sterbend“ (in Anlehnung an die leicht bläuliche Gesichtsfarbe von Personen, denen es schwindlig wird.). Das ist eine interessante Ableitung, aber auf blümerant habe ich es in #79 tatsächlich nicht abgesehen.

    #81Author mars (236327) 16 Dec 14, 10:08
    Comment
    "etwas unter Dach und Fach bringen"

    Bedeutung: etwas erledigen / abschließen; eine Arbeit fertig stellen; etwas beschließen

    Herkunft: Das alte Wort Fach hat u. a. die Bedeutungen "Mauer", "Wand" und "Abteilung", "Zimmer". Die architektonische Bedeutung ist noch in dem Begriff "Fachwerk" erhalten, während sonst heute eher an abgeteilte Sparten (etwa Schulfächer) oder an Mobiliar (Schrankfächer) gedacht wird. In der Paarformel unter Dach und Fach sind zweifellos die obere (Dach) und die seitlichen (Fach) Begrenzung eines Raumes gemeint, der Sicherheit bieten soll. Aus den Komponenten der vollständigen Umschlossenheit hat sich dann die Bedeutung entwickelt, dass etwas "fertig" und "abgeschlossen" und somit "in Sicherheit" ist.
    http://redensarten-index.de/suche.php?suchbeg...

    http://www.duden.de/suchen/dudenonline/unter%...

    http://www.geo.de/GEOlino/mensch/redewendunge...
    #82Author oopsy (491382) 20 Dec 14, 10:07
    Comment
    Danke, oopsy, für die präzis Ableitung dieser Redewendung.

    Ich selbst möchte jetzt sozusagen die Sache mit #79 "unter Dach und Fach bringen", indem ich auch die Etymologie von plantureux ("femme plantureuse") eingehe:

    plantureux vient de plenté qui signifiait abondance, plénitude < lat. plenus ‘voll’, et, dit-on, de heureux. 

    Avec pareille hérédité, plantureux ne pouvait que qualifier des formes généreuses ...



    #83Author mars (236327) 20 Dec 14, 10:18
    Comment
    Um im Pflanzenreich zu bleiben: dann ist wohl "une femme plantureuse" eine Frau mit viel Holz vor der Hütte ;-)
    #84Author neoparac (934585) 20 Dec 14, 18:10
    Comment
    Habt Ihr Lust auf eine neue Ecke ?

    Wenn er das Hasenpanier ergreift: Er ist der Sohn des Peleus und der Meernymphe Thetis.

    "- - - - - - - - - - (10)

    - - - - -"


    Ihr könnt wie immer raunen oder Konsonanten kaufen.

    Viel Spaß !
    #85Author oopsy (491382) 21 Dec 14, 14:33
    Comment
    Oopsy, könnte die Ableitung des Ausdrucks in #85 mit einem weiblichen Tier zusammenhängen?
    #86Author mars (236327) 21 Dec 14, 18:16
    Comment
    "- e - - e - - e - - (10)

    - e - e -"
    #87Author Ceesem (719060) 22 Dec 14, 08:34
    Comment
    Wen er das wirklich getan hätte, hätte er sinnlos draufgezahlt.
    #88AuthorTeutonius (898979) 22 Dec 14, 09:28
    Comment
    Mars und Teutonius, toll geraunt !
    #89Author oopsy (491382) 22 Dec 14, 10:05
    Comment
    Wenn man dem tierischen Deutungsansatz für die Redewendung glaubt, könnte man das erste "e" durch ein "ä" ersätzen.
    #90Author neoparac (934585) 22 Dec 14, 10:10
    Comment
    Genau, Neoparac !
    #91Author oopsy (491382) 22 Dec 14, 10:17
    Comment
    Neoparac, der tierische Deutungsansatz ist doch pittoresk! Es gibt noch einen anderen, der sich an das Schlüsselwort mit –e- hält. So wird zum Beispiel auf den alemannischen Rechtsbrauch einer Strafe für Deserteure verwiesen ...
    #92Author mars (236327) 22 Dec 14, 10:49
    Comment
    In der Tat, lieber Mars !
    #93Author oopsy (491382) 22 Dec 14, 12:10
    Comment
    Mars, Teutonius und Neoparac: Prima geraunt !


    Meine Auflösung:
    Wenn er das Hasenpanier ergreift: Er ist der Sohn des Peleus und der Meernymphe Thetis = Achilles => Fersengeld geben

    Bedeutung: fliehen/wegrennen/abhauen/davonlaufen/desertieren - sich verdrücken - sich davonmachen - das Weite suchen;

    Herkunft:
    "Fersengeld" ist seit dem 13. Jahrhundert belegt und wird gelegentlich mit dem alten Wort "Färse" (junge Kuh, Nebenbildung zu Farre = Bulle) in Verbindung gebracht ("Kuhgeld"). Der Sachsenspiegel (um 1230) kennt "versen penninge" als Abgabe bei der Ehescheidung.

    Sie könnte auf den alemannischen Rechtsbrauch des Strafgeldes für Flüchtlinge aus der Schlacht zurückgehen, da man von diesen nur noch die Fersen zu sehen bekam. „Nach dem alemannischen Recht musste der, welcher seine Mitkämpfer in Gefahr verließ und dadurch in Lebensgefahr brachte, 160 Solidus als Strafe bezahlen, weil er dem Feind die Fersen gezeigt hatte.“

    Laut Wander soll es in Schlesien noch die Bedeutung geben: Dem Vormann auf die Fersen treten, damit er schneller geht.
    [meine Hevorhebung]

    Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Fersengeld

    http://www.redensarten.net/Fersengeld.html

    http://www.duden.de/suchen/dudenonline/Fersen...

    http://www.redensarten-index.de/suche.php?suc...

    #94Author oopsy (491382) 27 Dec 14, 10:32
    Comment
    Welches dt. Adjektiv, das eine gewisse Gier zum Ausdruck bringt, hängt zusammen mit einer Art und Weise, wie man früher Vogel fing?


    #95Author mars (236327) 27 Dec 14, 13:19
    Comment
    Steckt ein Produkt der Pyrolyse in dem Adjektiv?
    #96Author neoparac (934585) 27 Dec 14, 15:26
    Comment
    Ich habe noch keinen blassen Schimmer, obwohl ich über den Vogelfang nachgelesen habe: Da gibt es Steinkonstruktionen, Reusen, Leimruten ??
    #97Author oopsy (491382) 27 Dec 14, 15:54
    Comment
    Ja, neoparac, du scheinst die Lösung gefunden zu haben, tu es incollable ...

    Auch du, oopsy, lässt dich nicht leimen und bist nahe an der Lösung.
    #98Author mars (236327) 27 Dec 14, 16:01
    Comment
    J'ai souvent la poisse, mais cette fois, grâce à neoparac, tu ne m'as pas collée.
    #99Author patapon (677402) 27 Dec 14, 16:39
    Comment
    Willkommen in der Etymologie, patapon! Du hast geistreich auf die Lösung von #95 angespielt ...
    #100Author mars (236327) 28 Dec 14, 10:46
    Comment
    Da steck ich meine Nase lieber nicht hinein !
    #101Author oopsy (491382) 28 Dec 14, 10:52
    Comment
    Oopsy, auch du hast elegant auf die Lösung von #95 angespielt ...
    #102Author mars (236327) 29 Dec 14, 09:42
    Comment
    Ich gratuliere neoparac, patapon und oopsy, die die Antwort zu #95 gefunden und mit den Schlüsselwörtern Pyrolyse, poisse und (Pech)Nase zutreffend auf die Lösung angespielt haben. Ich hatte nämlich an den Ausdruck „auf etwas erpicht sein“ gedacht. Duden erklärt ihn als Nebenform von verpicht = (mit Pech) festgeklebt, ursprünglich bezogen auf die Pechrute beim Vogelfang!

    #103Author mars (236327) 29 Dec 14, 19:25
    Comment
    Ich hätte noch eine reichlich verblüffende Ecke:

    "wenn man sich 'militärisch' nahekommt"

    (- - -)

    (- - - - - - - - ) (8)

    - - -

    - - - - - ü - - - - - (11)

    - - - - -


    Lt. Leo reicht im Französischen ein Wort. Pons hat eine andere Übersetzung.

    Ihr könnt wie üblich raunen oder Konsonanten kaufen.

    Viel Spass !
    #104Author oopsy (491382) 30 Dec 14, 09:00
    Comment
    Ist das "Verblüffende" an der Herleitung des Ausdrucks, dass man zunächst nicht an Militärisches denkt?
    #105Author mars (236327) 30 Dec 14, 09:42
    Comment
    Exakt, Mars !
    #106Author oopsy (491382) 30 Dec 14, 09:56
    Comment
    Oopsy, um dein interessantes Rätsel voranzubringen, kaufe ich ein T !
    #107Author mars (236327) 31 Dec 14, 11:02
    Comment
    Und ich kaufe ein R, wenn's genehm ist.
    #108Author neoparac (934585) 31 Dec 14, 11:13
    Comment
    Mars, Deinen Wunsch kann ich erfüllen. Neoparac, Deinen leider nicht. Von mir gibt es ein "ch".

    "wenn man sich 'militärisch' nahekommt"

    (- - t)

    (- - - - - - - - ) (8)

    - - -

    T - c h - ü - - - - - (11)

    - - - - -

    Kein R,


    Lt. Leo reicht im Französischen ein Wort. Pons hat eine andere Übersetzung.
    #109Author oopsy (491382) 31 Dec 14, 14:59
    Comment
    Ich würde das nicht unbedingt mit militärisch in Verbindung bringen, oopsy.
    Die frz. Entsprechung bei Pons assoziiere ich irgendwie mit Badezimmer ...
    #110Author Dana (236421) 31 Dec 14, 16:06
    Comment
    Dein Vedacht, liebe Dana, klingt plausibel. Dennoch ...
    #111Author oopsy (491382) 31 Dec 14, 17:02
    Comment
    ich habe mal kurz gegoogelt
    Heute würde man wohl eher an die sexuelle Bedeutung denken als an die militärische
    #112Author LindseyS (898518) 31 Dec 14, 18:28
    Comment
    Oopsy, könntest du mal zwei G einsetzen?

    #113Author mars (236327) 01 Jan 15, 09:53
    Comment
    Mars, ich denke, ich kann guten Gewissens auflösen und danke allen, die mitgeraten haben !

    "wenn man sich 'militärisch' nahekommt" = (mit jemandem) auf Tuchfühlung gehen

    Bedeutung und Herkunft: Wenn man heute davon spricht, dass jemand auf Tuchfühlung geht, meint man damit meist, dass er engen Körperkontakt mit einer anderen Person sucht. Im Hinblick auf diese Verwendung ist der Blick in die Vergangenheit interessant, denn mit sexueller Anziehung hat die ursprüngliche Tuchfühlung nichts zu tun, ganz im Gegenteil: Erstmals belegt ist der Begriff in einem militärischen Buch, dem im Jahre 1909 von Georg von Alten herausgegebenen Handbuch für Heer und Flotte. Dort wird beschrieben, dass deutsche Soldaten so gedrängt zusammenstehen, dass einer des anderen Ellbogen fühlt. Mit jemandem Tuchfühlung aufnehmen kann abseits der intimen Berührungen heißen, dass man jemanden vorsichtig kontaktiert. Im Sport hingegen ist damit auch gemeint, dass ein Verfolger den Abstand auf den Spitzenreiter verringert und nah an ihn herankommt.
    http://www.wissen.de/wortherkunft/tuchfuehlun...

    Tuchfühlung zu einer Person zu haben oder auf Tuchfühlung mit ihr zu sein, heißt so nahe bei ihr zu sein, dass sich die Kleidung – das Tuch – großflächig berührt, dass man ihren Körper leicht spürt. Beispielsweise werden die meisten Standardtänze auf Tuchfühlung der Partner getanzt, weder auf Abstand noch engumschlungen. Auf Tuchfühlung zu gehen bedeutet entsprechend, sich einer Person bis auf minimalen Abstand zu nähern.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Tuchfühlung

    Leo: Dictionary: [fr-de] Tuchfühlung

    Pons: http://de.pons.com/übersetzung?q=tuchf%C3%BC...
    #114Author oopsy (491382) 02 Jan 15, 09:13
    Comment
    Welche Redensart bezieht sich auf die Art und Weise, in der man früher angeblich die Essensansprüche unartiger Kinder reduzierte?

    #115Author mars (236327) 02 Jan 15, 20:30
    Comment
    Ich habe zwar einige Redensarten zum Essen nachgelesen, fürchte aber, dass ich ohne Tipp nicht weiterkomme.
    #116Author oopsy (491382) 03 Jan 15, 17:07
    Comment
    Oopsy, die Redensart muss nicht unbedingt nur auf (kleinere) Kinder bezogen werden, obwohl ein gewissermaßen "lokales Adverb" in der Mitte der Wendung das nahelegt. Die angesprochene Maßnahme konnte auch dazu dienen, Mäuse daran zu hindern, an das tägliche Lebensmittel heranzukommen ...
    #117Author mars (236327) 03 Jan 15, 19:29
    Comment
    Hat die Weide (der Baum) eine Funktion bei einem Wort der Redewendung?
    #118Author neoparac (934585) 04 Jan 15, 02:31
    Comment
    Mit Neoparacs Weiden verbindet sich ein altes Handwerk ?
    #119Author oopsy (491382) 04 Jan 15, 09:58
    Comment
    Statt "verbindet" könnte man auch "verflicht" sagen ;-)
    #120Author neoparac (934585) 04 Jan 15, 10:26
    Comment
    Weshalb es unbedingt Flechtweiden sein müssen !
    #121Author LindseyS (898518) 04 Jan 15, 11:04
    Comment
    Neoparac, oopsy und LindseyS, ich gratuliere euch, die Redensart in #115 gefunden zu haben, und zitiere dazu eine passende Herleitung:

    "Den Brotkorb höher hängen. Den Sinn dieser Redewendung versteht heute jedermann, aber wie sie entstanden ist, das ist im Volke in Vergessenheit geraten. Es bestand einst die Sitte, in der Wohnstube an der Thür einen Korb anzubringen, in den man Reste von Brotschnitten, die beim Mittagsmahl unverzehrt blieben, hineinzuthun pflegte. Den Kindern des Hauses war es nun erlaubt, wenn sie zwischen den Hauptmahlzeiten Hunger verspürten, in den Brotkorb hineinzulangen. Waren die Kleinen unartig, so drohte man ihnen, man werde den Brotkorb höher hängen, so daß sie ihn nicht würden erreichen können. Der „Brotkorb" ist im Laufe der Zeiten aus der deutschen Wohnstube verschwunden, die Redewendung hat sich aber bis auf unsere Tage erhalten." (http://de.wikisource.org/wiki/„Den_Brotkorb... )

    #122Author mars (236327) 05 Jan 15, 09:30
    Comment
    Hier wird bei den faux amis die Etymologie des dt. Wortes Buch erklärt:

    related discussion: [fr-de] ► faux amis / falsche Freunde - Nr. 11 - #163 , Beitrag 163

    #123Author mars (236327) 07 Jan 15, 19:00
    Comment
    Zur Etymologie des Wortes Buch passt die eines zu Büchern gehörenden Verbs. Wer kann sich denken, welches Verb ich meine, und die entsprechende Etymologie darstellen, die vielen gar nicht bewusst ist?
    #124Author mars (236327) 11 Jan 15, 11:40
    Comment
    Zwar kein Verb, aber zum Kontext passend: Als hanebüchen (auch hagebüchen, von mittelhochdeutsch: hagenbüechin)[1] bezeichnet man eine Handlung, die als unglaublich angesehen werden kann und die einem gewissermaßen die Haare zu Berge stehen lässt.

    Ursprünglich
    bedeutet der Ausdruck aus dem Holz der Hagebuche. Das knorrige, besonders harte und schwer zu bearbeitende Holz der Hagebuche, heute meist Hainbuche genannt, bildete die Grundlage für Redewendungen wie hagebüchener Kerl; aus dem Berlin des 19. Jahrhunderts sind auch hambüchen und sonst vereinzelt hânebüchen belegt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hanebüchen

    http://www.duden.de/suchen/dudenonline/hanebüchen
    #125Author oopsy (491382) 11 Jan 15, 12:25
    Comment
    Danke, oopsy, für den interessanten etymologischen Abstecher zu hanebüchen. Ich will jetzt verraten, dass das Verb, an welches ich im Zusammenhang mit Buch dachte, kein anderes als "lesen" ist. Wer möchte dessen Bedeutungsentwicklung darstellen?

    #126Author mars (236327) 13 Jan 15, 09:56
    Comment
    Zu 126: Auch die Etymologie von eng. read gehört in diesen speziellen Zusammenhang ...

    #127Author mars (236327) 16 Jan 15, 09:38
    Comment
    "lesen" stammt von lat. 'legere' ab.

    Jacob Grimm und Wilhelm Grimm kennen die Antwort.
    #128Author JosephineB (455714) 16 Jan 15, 15:23
    Comment
    #128 das waren Jäger und Sammler!
    #129Author LindseyS (898518) 16 Jan 15, 16:33
    Comment
    Hallo, Josephine, hat es dich auch einmal in den Etymologiefaden gezogen? Du hast recht, lat. legere gehört in unseren lesen-Zusammenhang, wie u. a. auch griech. légein.

    Besonders beziehungsvoll finde ich LindseyS‘ Anspielung auf die Jäger und Sammler. Mit der Ableitung, die mir vorschwebt, will ich noch ein bisschen warten, es könnte ja sein, dass sich noch jemand zu Wort melden möchte.

    #130Author mars (236327) 16 Jan 15, 16:45
    Comment
    In vino veritas ? - auch schon bei der Ernte ?
    #131Author oopsy (491382) 16 Jan 15, 17:36
    Comment
    @128 "lesen" stammt von lat. 'legere' ab.

    Non, le mot germanique et le mot latin remontent à des racines indo-européennes différentes, quoique synonymes.

    Quand le dictionnaire de Grimm écrit lesen verb. legere, ce n'est pas l'étymologie mais la traduction. L'étymologie est donnée plus loin dans l'article et ne mentionne pas le mot latin.

    En revanche, il est vrai que l'équivalence sémantique legere - lesen a servi à créer des calques comme Blütenlese pour traduire le latin florilegium (qui traduit lui-même le grec anthologia).

    Le s du français ils lisent, je lisais etc. n'est pas ancien, mais imité de ils disent, je disais. Une des choses qui prouvent que l'allemand lesen ne vient pas du latin ni du français, c'est qu'il a des correspondants dans d'autres langues germaniques (anciennes), notamment le gotique de Wulfila.
    #132Author Remy49 (805900) 16 Jan 15, 23:10
    Comment
    Remy49, ich danke dir für deine kenntnisreichen Ausführungen, die bis ins Indogermanische zurückgehen und aus denen ich noch manches lernen konnte. Ich würde mich freuen, wenn du hin und wieder in diesen Etymologiefaden schauen könntest. Vielleicht kannst du selber einmal eine Frage stellen, und warum nicht ein franzöisches Wort betreffend und auf Französisch formuliert?

    Ich selbst möchte meine Frage #126 nach der Etymologie von "lesen" beantworten, indem ich aus dem bekannten Standardwerk von Kluge-Götze zitiere:

    „Die Entwicklung des Begriffs ‚legere‘ aus ‚sammeln‘ teilt lesen mit gr. légein, lat.legere, lett. lasit, doch die germanischen Kulturverhältnisse erklären lesen ‚legere‘ besser und in weiterem Zusammenhang. Wie Stab in Buchstabe Erbe aus germ. Zeit ist, die Runenzeichen in kleine Buchenstäbe ritzte, so besagte das Auflesen der zur Weissagung ausgestreuten Stäbchen ursprünglich „die Runen enträtseln“... Beachtung verdient, dass die germ. Sprachen kein gemeinsames Wort für ‚legere‘ kennen. Beweis dafür, dass diese Kunst [der Weissagung] unter den Germanen erst heimisch wurde, nachdem sie sich in Stämme getrennt hatten. Der Gote sagt (us)siggwan und meint damit den gehobenen Vortrag; ags. rædan (engl. read) bezeichnet das Erraten der Runenzeichnen.“


    #133Author mars (236327) 17 Jan 15, 13:17
    Comment
    Ymarc. je me disais justement qu'il faudrait que je visite plus souvent les pages "Etymologie", puisque je suis passionné d'étymologie.
    Ma propre Bible pour l'étymologie allemande est le Kluge-Seebold, mais je vois que Kluge-Götze est beaucoup plus complet.
    #134Author Remy49 (805900) 17 Jan 15, 16:28
    Comment
    Von
    Jacob Grimm und Wilhelm Grimm
    habe ich deshalb gesprochen:
    http://woerterbuchnetz.de/DWB/?sigle=DWB&mode...
    #135Author JosephineB (455714) 17 Jan 15, 16:55
    Comment
    Oui, Josephine, c'est bien la page dont je parlais.

    J'ai oublié une chose. Le sens "lire" est propre à l'allemand. Dans les autres langue, le sens est seulement "sammeln, auflesen, ernten". "Die neuere deutsche Bedeutung '(ein Buch) lesen' beruht auf einer Bedeutungsentlehnung aus dem Lateinischen" (Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 23. Auflage, bearbeitet von Elmar Seebold - ähnliches auch in anderen etym. Wörterbüchern.)

    En résumé: le mot lesen est hérité du germanique et de l'indo-européen, mais le sens allemand "lire", aujourd'hui dominant, est imité du latin legere "sammeln, (Beeren usw.) auflesen, (Schrift) lesen".
    #136Author Remy49 (805900) 17 Jan 15, 19:05
    Comment
    Josephine und Remy49, ich danke euch für eure Vertiefungen des Themas. Ich gratuliere auch oopsy, die elegant verklausuliert auf die Wein-Lese angespielt hat.
    #137Author mars (236327) 17 Jan 15, 19:51
    Comment
    Quel nom français d’une pâtisserie s’explique par des parties qui signifiaient capuchon et bondir (ou levain)?

    #138Author mars (236327) 20 Jan 15, 09:32
    Comment
    LindseyS, du gehst zu Recht auf die Etymologie von heur / malheur / bonheur ein, die unter dem Einfluss von heure auf vulgärlat, agurium bzw. lat. auguriumprésage‘ zurückgehen; „heure“ ‚Stunde‘ stammt hingegen von lat. hora ab.

    Hier ein Tipp zu dem schwierigen Rätsel #138: Das gesuchte frz. Wort stammt seinerseits aus dem Deutschen ...
    #140Author mars (236327) 23 Jan 15, 11:21
    Comment
    138 : Je pense à des petits lapins (par ex.) qui sautent ? (Les oiseaux le font aussi).

    (Edit : juste une association d'idées)
    #141Author patapon (677402) 23 Jan 15, 11:46
    Comment
    @140: Ah oui, un nom qui ressemble à celui d'un célèbre moteur de recherche ?
    #142Author Remy49 (805900) 23 Jan 15, 16:54
    Comment
    Drôle de nom !
    mais ce n'est pas plutôt levure que levain ?
    #143Author LindseyS (898518) 23 Jan 15, 17:30
    Comment
    Un moteur de recherche dans une cour ?
    #144Author patapon (677402) 23 Jan 15, 18:01
    Comment
    #144 dans un moule !
    #145Author LindseyS (898518) 23 Jan 15, 18:07
    Comment
    Pour les pâtisseries, c'est souvent de la "poudre à lever".
    #146Author Remy49 (805900) 23 Jan 15, 19:33
    Comment
    Ich freue mich, dass sich patapon, Remy49 und LindseyS an dem schweren Etymologie-Rätsel #138 beteiligten und jeder auf seine Weise so treffend auf die Lösung anspielte, den „kouglof“.

    Der Robert sagt zu ihm: Gâteau alsacien, brioche à pâte levée de forme caractéristique (cheminée centrale), garnie de raisins de corinthe. | Des kouglofs. Mot alsacien et alémanique gugelhupf, de l'all. Kugel « boule ». Le mot présente de nombreuses variantes : kougloff, kougelhof, kugelhof, kougelhoff, gougelhof, kougelhopf.

    Die frz. Wikipedia ist noch ausführlicher: Le kouglof, kougelhof, kugelhof, kugelopf, kougelhopf, kugelhopf ou encore kouglouf (en alsacien (Haut-Rhin) Kugelhupf, en allemand Gugelhupf, en francique lorrain Fùrmekùùche, en tchèque Bábovka) est une spécialité alsacienne, de l'Autriche, de la République tchèque et du sud de l'Allemagne.
    Il s'agit d'une brioche dont la forme est caractéristique. Il se prépare dans un moule spécial en terre émaillée. Il peut être sucré ou salé.
    Il existe à Ribeauvillé une légende qui prétend que cette pâtisserie fut confectionnée pour la première fois par les Rois Mages pour remercier un pâtissier local du nom de Kugel de son hospitalité, et que la forme est celle de leurs turbans. Marie-Antoinette aurait mis à la mode à la cour de France ce gâteau populaire en Autriche.

    L'origine du mot viendrait de Gugelhupf (Gugel signifiant cagoule chaperon en français à la mode au Moyen Âge en Allemagne et Hupf venant peut être de Hefe signifiant levure). Certains pensent que la transition vient du mot Kugelhut (kugel signifiant boule et hut chapeau), qui était le chapeau des parlementaires de Strasbourg à l'époque.

    Die dt. Wiki schreibt: Der Gugelhupf (abgeleitet von Gugel „Kapuze“) ist ein Kuchen aus Hefeteig, oft mit Rosinen. Ursprünglich wohl in einem rundlichen Napf oder kleinen Kessel zubereitet, wird er in einer typischen, hohen Kranzform aus Metall, Keramik, Glas oder Silikon mit einer kaminartigen Öffnung in der Mitte gebacken, die klassischen Puddingformen ähnelt und den Teig gleichmäßiger garen lässt. Besonders in Österreich ist Gugelhupf allerdings keine Bezeichnung für einen bestimmten Teig, sondern für die charakteristische Form.
    Gugelhupf ist eine süddeutsch-österreichisch-schweizerische Bezeichnung. In der Schweiz ist die Variante Gugelhopf üblich. Im niederdeutschen und mitteldeutschen Raum spricht man von Napfkuchen oder Topfkuchen, bezogen auf die Backform. Im Rheinland und in der Pfalz spricht man auch von Bund(e)kuchen, in Sachsen von Bäbe.Im Raum zwischen Thüringen und Schlesien ist außerdem die Bezeichnung Aschkuchen üblich, im Elsass Baba, in Nordwestdeutschland auch Rodonkuchen.

    Der Duden schließlich erklärt: 2. Bestandteil wohl zu ↑hüpfen, wegen der sich nach oben hebenden Oberfläche.

    Aus diesem (und sonstigem) Futter habe ich das Rätsel zusammengebacken. Wie so manches Mal bei Etymologien bleibt offen, was die „wahre Herkunft“ ist, aber die Vielfalt der Deutungen kann ja auch einen Reiz der Beschäftigung mit etymologischen Fragen ausmachen.
    #147Author mars (236327) 23 Jan 15, 20:01
    Comment
    Zur Ergänzung: Kluge-Seebold schreibt: "zu mittelhochdeutsch gugel(e) f. 'Kapuze' und einer Nebenform von Hefe. Nach der Form und der ursprünglichen Machart (Hefeteig) benannt."

    En fait, Hefe n'a jamais eu de variante "Hopf", mais il a existé une variante moyen haut-allemande hepfe(n) (Matthias Lexer, Mittelhochdeutsches Taschenwörterbuch, mot trouvé grâce à Jan de Vries, Nederlands etymologisch woordenboek, au mot heffe.)

    hüpfen a des variantes hopfen (oberdeutsch), hupfen, qui ont pu être la cause de la déformation, bien que personnellement je n'aie jamais vu un gougelhof sautiller.

    L'influence de Kugel 'boule' a pu se faire sentir quand le mot Gugel est sorti de l'usage.
    #148Author Remy49 (805900) 23 Jan 15, 22:32
    Comment
    Habt Ihr Lust auf eine neue Ecke ?

    "Obst, alles andere als vegetarisch"

    - - - - - - - - - - (10)


    Trifft auch auf ihn zu:

    - - - - - - - - - (9)

    Wie immer, könnt Ihr nur Konsonanten kaufen bzw. raunen.

    Viel Spaß !
    #149Author oopsy (491382) 24 Jan 15, 10:01
    Comment
    Oopsy, raunen kann ich noch nicht, deshalb kaufe ich ein S, aber nur für einen Apfel und ein Ei!
    #150Author mars (236327) 24 Jan 15, 19:36
    Comment
    Wenn Du noch nicht raunen kannst, lieber Mars, dann erfülle ich Dir gerne Deine Bitte:


    "Obst, alles andere als vegetarisch"

    - - - - s - - - - - (10)

    Trifft auch auf ihn zu:

    - - - - - - - - - (9)

    #151Author oopsy (491382) 24 Jan 15, 21:50
    Comment
    Zum Abonnieren des Fadens!

    :-))
    #152Author CAFOUNIETTE (977835) 25 Jan 15, 21:20
    Comment
    Ist noch ein H zu haben, oopsy?
    #153Author mars (236327) 25 Jan 15, 21:56
    Comment
    Darf ich ein C kaufen, oopsy?
    #154Author CAFOUNIETTE (977835) 26 Jan 15, 06:35
    Comment
    Cafouniette, Dein Raunen zum Abonnieren des Fadens habe ich leider nicht verstanden. Darf ich Dich nach der Auflösung um eine Erklärung bitten ?


    Mein Tipp: Ein (!) "a" und ein "z":


    "Obst, alles andere als vegetarisch"

    A - - - s - - - - - (10)

    Trifft auch auf ihn zu:

    Z - - - - - - - - (9)


    Kein: H, C,
    #155Author oopsy (491382) 26 Jan 15, 09:49
    Comment
    Entschuldigung, Oopsy! Ich war nicht sehr klar. Das ist kein Raunen. Ich hatte keine Zeit zu überlegen und wollte den Faden abonnieren, damit er in "eigene Artikel anzeigen" automatisch erscheint, damit ich das Spiel nicht verpasse.

    So ist es. :-))))
    #156Author CAFOUNIETTE (977835) 26 Jan 15, 10:20
    Comment
    Alles klar, liebe Cafouniette !
    #157Author oopsy (491382) 26 Jan 15, 10:46
    Comment
    Selbe Frucht, aber zwei verschiedene Begriffe, Oopsy???

    Ein P, bitte! ( oder 2)
    #158Author CAFOUNIETTE (977835) 26 Jan 15, 11:28
    Comment
    Ganz genau, gut geraunt :-)), liebe Cafouniette !


    "Obst, alles andere als vegetarisch"

    A - - - s - p - - - (10)

    Trifft auch auf ihn zu:

    Z - - - - p - - - (9)


    Kein: H, C,
    #159Author oopsy (491382) 26 Jan 15, 11:38
    Comment
    Kann es sein, oopsy, dass dieses "Obst" überhaupt nicht zum Verzehr gedacht ist?
    #160Author mars (236327) 26 Jan 15, 18:26
    Comment
    Ça vaudrait mieux pour le premier, Mars! On n'est pas des c... quand même!
    #161Author CAFOUNIETTE (977835) 26 Jan 15, 18:59
    Comment
    #162Author LindseyS (898518) 26 Jan 15, 19:09
    Comment
    @ 157-158: selbe Frucht, d.h. ein Begriff, aber zwei verschiedene Wörter ? (grmbl)
    #163Author Remy49 (805900) 26 Jan 15, 19:10
    Comment
    C'est ce que je voulais dire.
    #164Author CAFOUNIETTE (977835) 27 Jan 15, 06:21
    Comment
    Vielen Dank Euch allen, dass Ihr mitgemacht und mitgeraten habt !


    "Obst, alles andere als vegetarisch" = der Adamsapfel und der Zankapfel


    Zum Adamsapfel

    Herkunft I:
    Die Bezeichnung „Adamsapfel“ geht auf einen an die biblische Erzählung vom Sündenfall anknüpfenden Volksglauben zurück. Demnach sei Adam die verbotene Frucht vom Baum der Erkenntnis – die in der mittelalterlichen Kunst zumeist als Apfel dargestellt wurde – im Halse stecken geblieben, als er davon aß; seither seien alle Männer von diesem Mal gezeichnet.
    Bis in das 19. Jahrhundert war Pomum Adami auch in der medizinischen Fachsprache gebräuchlich, wurde dann aber mit der Einführung der Basler humananatomischen Nomenklatur 1895 durch Prominentia laryngea ersetzt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Adamsapfel
    http://fr.wikipedia.org/wiki/Cartilage_thyroïde

    Herkunft II:
    Die Bezeichnung tritt zuerst im 15. Jahrhundert im Gebiet der romanischen Sprachen auf. Älter (und entsprechend weit verbreitet) ist die Bedeutung „Granatapfel“ (deutsch 14. Jahrhundert), auch als Bezeichnung bestimmter Apfelsorten (hier hat das Kompositionsglied Adam- eine ähnliche Funktion wie Paradies- und soll nur die Vorzüglichkeit der Frucht hervorheben). Da in arabischen medizinischen Schriften der Schildknorpel als „Granatapfel“ bezeichnet wird (pōmum grānātum → la n in der lateinischen Übersetzung), wurde dies bei »Adamsapfel« auf dem Wege der Lehnbedeutung in den europäischen Sprachen nachgeahmt.
    http://de.wiktionary.org/wiki/Adamsapfel

    Herkunft III:
    Ein aus dem Arabischen stammendes sprachliches Bild liegt dem Wort Adamsapfel zugrunde, das seit dem 18. Jahrhundert im Deutschen literarisch belegt ist. In arabischen medizinischen Schriften wurde der Halsschildknorpel des Mannes als Granatapfel bezeichnet, in der lat. Übersetzung hieß das Wort pomum granatum. Die Europäer übernahmen zunächst diese Bezeichnung, in Deutschland ist sie im 14. Jahrhundert belegt. Seit dem 15. Jahrhundert sprach man dann – zunächst im romanischen Raum (vgl. frz. pomme d'Adam) – zunehmend vom Adamsapfel, wovon beispielsweise auch die engl. Bezeichnung dieses Körperteils (adam's apple) zeugt. Der erste Teil dieser Zusammensetzung – Adam – verweist dabei auf das Paradies und auf den Biss in die verbotene Frucht vom Baum der Erkenntnis. Die Legende entstand, es handle sich beim Schildknorpel des Mannes um einen Apfelbissen, der dem biblischen Adam im Halse stecken geblieben sei – während in der Bibel nur von einer Frucht die Rede ist, nicht von einem konkreten Apfel.
    http://www.wissen.de/wortherkunft/adamsapfel

    Allen "Ursprüngen" gemein ist jedoch, dass der verbotene Apfel im Hals von Adam stecken blieb.


    Zum Zankapfel

    Bedeutung: Der Begriff Zankapfel (auch Apfel der Zwietracht oder Erisapfel) beschreibt umgangssprachlich den Kern eines strittigen Themas, den zentralen Punkt der Auseinandersetzung, den Gegenstand eines Streits. Streitobjekt, Ursache/Anlaß/Gegenstand einer Auseinandersetzung sein.

    Herkunft: In der griech. Sage streiten sich die drei Göttinnen Hera, Athene und Aphrodite erbittert um einen goldenen Apfel mit der Aufschrift Die Schönste soll mich bekommen, den die Göttin der Zwietracht, Eris, zuvor unter die göttlichen Gäste einer Hochzeit geworfen hat. Als Schiedsrichter des Streits bestimmt Zeus den jungen trojanischen Prinzen Paris.

    Meine Quellen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zankapfel

    http://www.wissen.de/wortherkunft/zankapfel

    http://www.redensarten.net/Zankapfel.html
    #165Author oopsy (491382) 27 Jan 15, 09:17
    Comment
    #166Author CAFOUNIETTE (977835) 27 Jan 15, 10:12
    Comment
    Danke, Oopsy!
    #167Author CAFOUNIETTE (977835) 27 Jan 15, 10:13
    Comment
    @164: certes!! mais je pensais à un autre fil où on m'avait dit que Begriff au simple sens "mot" (que je rencontre souvent dans mes traductions) n'est pas de l'allemand correct.
    #168Author Remy49 (805900) 27 Jan 15, 11:45
    Comment
    Remy49, ein Begriff hat natürlich auch ein Wortgestalt, insofern liegen da Interferenzen vor, und Duden nennt bei Begriff als zweite, umgangssprachliche Bedeutung auch "Ausdruck, Wort". Die Bedeutung, die Duden als erste nennt, ist aber diese: "Gesamtheit wesentlicher Merkmale in einer gedanklichen Einheit; geistiger, abstrakter Gehalt von etwas". Das trifft dann natürlich nicht auf alle Wörter zu, schon gar nicht auf alle Verben, Adjektive, Präpositionen usw.

    #169Author mars (236327) 29 Jan 15, 11:15
    Comment
    Welchen etymologischen „Wert“ hat Wertheim, die nördlichste Stadt des Landes Baden-Württemberg, direkt an der Grenze zu Bayern?

    #170Author mars (236327) 01 Feb 15, 15:51
    Comment
    Vielleicht hilft für die Lösung von #170 diese Merian-Abbildung weiter:

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    #171Author mars (236327) 03 Feb 15, 11:45
    Comment
    Ça ne m'aide pas, mais je trouve ça très joli!
    #172Author CAFOUNIETTE (977835) 03 Feb 15, 11:51
    Comment
    Vielleicht weiß es der Fan-Club von Werder Bremen.
    #173Author LindseyS (898518) 03 Feb 15, 12:04
    Comment
    Auch ich muss passen.
    #174Author oopsy (491382) 03 Feb 15, 12:24
    Comment
    Aha!

    Edit: "aha" ist (m.W.) geraunt, nicht einfach Kommentar.
    #175Author JosephineB (455714) 03 Feb 15, 13:01
    Comment
    LindseyS hat die Lösung zu #170 gefunden und Josephine wohl auch, wenn ihr „Aha!“ eine Anspielung aufs Wasser ist. Denn das, woran ich beim Ortsnamen „Wertheim“ dachte, war dies:

    In einer Zeit, als Adelige ihre Burgen und Schlösser mit Wassergräben umgaben, nutzten die einfachen Bürger für ihre Siedlungen - wo immer sich die Gelegenheit bot - die natürliche Schutzlage von See- und Flussinseln. Solche wasserumflossenen Orte sind leicht an der Namensendung -werder zu erkennen, die stets „Insel“ bedeutet (s. Werder bei Berlin, Billwerder bei Hamburg, Finkenwerder, Kaiserswerth, Nonnenwerth, Donauwörth und Wertheim; von mittelhochd. wert, althochd. werid, „Insel“; vgl. niederl. waard, „eingedeichtes Land“, sowie unseren Fachausdruck Wurten für künstlich aufgeworfene Wohnhügel auf den überflutungsgefährdeten Marschen und Halligen der Nordsee.

    Und speziell zu Wertheim meint mein Duden-Tb.: „Der Name Wertheim ist mit ahd. werid, mhd. wert ‚Flussinsel‘ gebildet. Man hat dieses Namenwort auf die Landzunge zwischen der Taubermündung und dem linken Mainufer bezogen.“ Ich habe in #171 das Merian-Bild, das CAFOUNIETTE so gut gefällt, eingestellt, weil die Einmündung der Tauber in den Main dort sehr gut zu sehen ist.


    #176Author mars (236327) 04 Feb 15, 13:42
    Comment
    #177Author JosephineB (455714) 04 Feb 15, 14:33
    Comment
    Habt Ihr Lust auf eine neue Ecke ?


    "Partyzeit" ist

    1) - - - // - - - // r - - - - - - - - - (10)

    2) - - - // - - - // - - - - // h - - - -



    Ihr könnt wie immer raunen oder Konsonanten kaufen.

    Viel Spass !
    #178Author oopsy (491382) 05 Feb 15, 08:13
    Comment
    Nanu? Keiner? - Ist wohl Selbstbedienung bei den Konsonanten?

    1) d - - // S - - // r - - s - - - - - -

    2) - - f // - - - // P - - - // h - - - -
    #179Author Ceesem (719060) 06 Feb 15, 17:45
    Comment
    Darf ich Dir ein oder mehrere N abkaufen, Oopsy?

    Und vielleicht auch die beiden S, die in 1. noch fehlen...?

    ;-))
    #180Author CAFOUNIETTE (977835) 06 Feb 15, 17:52
    Comment
    BRAVISSIMO, CAFOUNIETTE, dass Du die erste Redewendung gefunden hast ! Ich kann mir vorstellen, dass sie nicht unbedingt in Lehrbüchern und im Studium auftaucht. Ich bin davon überzeugt, dass Du die zweite Redewendung auch noch findest.

    Hier Deine gewünschten Konsonanten:

    Partyzeit ist:

    1) d - - // S - - // r - - s - - s s - n

    2) - - f // - - n // P - - - // h - - - n
    #181Author oopsy (491382) 07 Feb 15, 10:48
    Comment
    1) Oink, oink!

    2) Schnell, er bröckelt ja ab.
    #182Author JosephineB (455714) 07 Feb 15, 11:15
    Comment
    Exakt, JosephineB !
    #183Author oopsy (491382) 07 Feb 15, 11:44
    Comment
    Neues Rätsel:
    Welchen etymologischen Hintergrund hat das Wort, das das Verhalten bezeichnet, das u. a. in 85/89/91/94 und 178/181/183 praktiziert wird?
    #184Author Ceesem (719060) 07 Feb 15, 12:04
    Comment
    Oopsy, geht 2 in #178 auf einen schweizerischen Ausdruck zurück? Die etymologischen Erläuterungen zu den beiden Ausdrücken dürften interessant werden!
    #185Author mars (236327) 07 Feb 15, 12:52
    Comment
    Ganz genau, lieber Mars !
    #186Author oopsy (491382) 07 Feb 15, 14:40
    Comment
    #184
    Ceesem, kannst du uns wenigstens einen Buchstaben (und vielleicht die Buchstabenzahl) verraten?
    Nicht alle sind so begabt für Rätsellösen wie du.
    #187Author JosephineB (455714) 07 Feb 15, 14:49
    Comment
    Mais bien sûr ! Vous l'êtes tous ! Toi, oopsy, mars, neoparac, Cafouniette, patapon et plein d'autres, et n'oublions surtout pas la/le LindseyS.
    #188Author Ceesem (719060) 07 Feb 15, 15:00
    Comment
    Nennst du das Buchstabe(nzahl)?
    #189Author JosephineB (455714) 07 Feb 15, 15:04
    Comment
    Mais bien sûr que non. Mais c'était ma réplique à ta dernière phrase dans la 187 qui me paraît suffisante comme réaction.
    #190Author Ceesem (719060) 07 Feb 15, 15:09
    Comment
    2) pauvre crépi! Tant pis s'il s'en trouve tout décrépi!

    :-)))
    #191Author CAFOUNIETTE (977835) 07 Feb 15, 15:52
    Comment
    Nochmals ein dickes BRAVO für Dich, CAFOUNIETTE !
    #192Author oopsy (491382) 07 Feb 15, 16:14
    Comment
    Dankeschön, dass Ihr auf meine Party gekommen seid !

    Meine Auflösung:

    Partyzeit ist -

    1) die Sau rauslassen

    2) auf den Putz hauen



    Zur rausgelassenen Sau

    Bedeutung: kräftig feiern; sich hemmungslos gehen lassen

    Herkunft - 4 Vermutungen
     
    1. Bei einem mittelalterlichen Kartenspiel, dem Vorläufer des heutigen Skat, gab es eine Karte mit besonders hohem Wert (sozusagen ein "As"). Diese Karte wurde als der "Daus" oder die "Sau" bezeichnet. Wenn ein Mitspieler diese Karte ausspielte, ließ er "die Sau raus"
    2. Nach einer durchzechten Nacht im Mittelalter haben Studenten in Heidelberg auf dem Weg nach Hause die Türen von Schweineställen, an denen sie vorbeikamen, geöffnet und somit "die Sau rausgelassen"
    3. Im Mittelalter gab es bekanntlich noch keine Müllabfuhr. Jeglicher Abfall wurde einfach vor die Tür geworfen. Da sich nicht alles von alleine in Luft auflöst, hat man hin und wieder "die Sau rausgelassen", Schweine fressen ja angeblich alles
    4. Im Mittelalter gab es noch keinen Partyraum, also hat man die Schweine aus dem Stall herausgelassen, um entsprechenden Raum für eine Feier zu haben. Dies wurde bei großen Anlässen, wo ordentlich gefeiert wurde, getan
    http://www.redensarten-index.de/suche.php?suc...

    Duden: http://www.duden.de/suchen/dudenonline/Sau%20...


    Auf den Putz hauen

    Bedeutung: 1. sich lautstark bemerkbar machen
    2. übertreiben; angeben
    3. kräftig feiern

    Herkunft: Diese Redensart geht wohl auf den Schweiz. Ausdruck "putschen" (schlagen, stoßen) zurück. Im Schweizerischen bezeichnet "Putsch" alle Arten von Zusammenstößen, Erregungen und Aufregungen. Seit der Revolution von 1848 ist daraus auch ein politischer Begriff geworden, der einen Aufstand gegen die staatliche Macht bezeichnet ("Militärputsch" u.ä.). Da im Mittel- und Niederdeutschen diese Begriffe ungebräuchlich sind, hat sich eine volksetymologische Assoziation zu Verputz (des Hauses) ausgebildet
    http://www.redensarten-index.de/suche.php?suc...

    Duden: http://www.duden.de/suchen/dudenonline/auf%20...
    #193Author oopsy (491382) 08 Feb 15, 11:45
    Comment
    Nach deinem abwechslungsreichen Party-Rätsel, oopsy, das mich gerade auch durch die Erläuterungen zur Herkunft der Wendungen interessierte, gehe ich weniger kurzweilig etymologisch-noch weiter zurück und frage:
     
    Dt. Kind und prägnant, engl. kind und king, lat. natura und genus: Möchte jemand auf etymologische Zusammenhänge zwischen diesen ganz verschiedenen Wörtern eingehen bzw. Vermutungen äußern?

    #194Author mars (236327) 09 Feb 15, 10:44
    Comment
    Der König hat mehrere sprachliche Wurzeln, wenn ich bei Wikipedia nachlese ?
    #195Author oopsy (491382) 10 Feb 15, 10:30
    Comment
    " Prägnant" lässt mich an "pregnant" (Englisch), und "prégnante" (arch.), schwanger, denken. Das passt zu "Kind", aber zu "König"...?
    #196Author CAFOUNIETTE (977835) 10 Feb 15, 14:39
    Comment
    Gut, oopsy, die genaue Interpretation der Wortableitung von König ist tatsächlich umstritten, aber die meisten Deutungen gehen davon aus, dass die Zugehörigkeit zu einem vornehmen Geschlecht gemeint ist. Das Suffix -ing/-ung bezeichnet die Zugehörigkeit und Abstammung, siehe auch Ortsnamen wie Sigmaringen usw. Und mit kuni oder kunja „Sippe, Geschlecht“ sind wir schon in der Nähe von genus und bei dem Hinweis von CAFOUNIETTE auf prägnant und seiner Herkunft von altlat. gnatus "geboren“ bzw. praegnas "schwanger".

    Jetzt wird es auch nicht mehr schwer sein, Wörter wie Nation und Natur in diesen Zusammenhang einzureihen.

    #197Author mars (236327) 11 Feb 15, 10:51
    Comment
    Nation - natio - nasci= naître
    #198Author CAFOUNIETTE (977835) 12 Feb 15, 23:27
    Comment
    Oopsy und CAFOUNIETTE, ich danke euch für die Mitwirkung an diesen schwierigen Zuordnungen von #194. Ich möchte euch nun als meine Quelle den Duden 7, Das Herkunftswörterbuch, Berlin 2014 nennen und daraus zitieren:

    "Mittelhochdeutsch kint, althochdeutsch, altsächsisch kind und niederländisch kind gehen auf das substantivierte 2. Partizip germanisch *kénÞa-, *kenđa- „gezeugt, geboren“ zurück.
    Eng verwandt sind die nordische Wortgruppe um altisländisch kind „Geschlecht, Stamm“ und englisch kind „Geschlecht, Gattung, Art“ sowie die ablautende Bildung altisländisch kundr „Sohn; Verwandter“.
    Die germanische Wortgruppe gehört mit verwandten Bildungen in anderen indogermanischen Sprachen zu der Wurzel *g̑en[ə]- „gebären, erzeugen“, vgl. z. B. altindisch jātá- „geboren“, „Geschlecht, Art“, lateinisch natus (altlateinisch gnatus) „geboren“, „Sohn“, „Tochter“, natio „Geburt, [Er]zeugung; Geschlecht, Stamm“, natura „Geburt; angeborene Beschaffenheit, Wesen“, praegnas „schwanger, trächtig“.
    Zu der indogermanischen Wurzel *g̑en[ə]- „gebären, erzeugen“ gehören ferner die germanische Wortgruppe von König („Mann aus vornehmem Geschlecht“) und aus anderen indogermanischen Sprachen z. B. lateinisch gens „Geschlecht, Sippe“ und genus „Geschlecht, Art, Gattung“ (s. die weitverzweigte Fremdwörtergruppe von Genus)."

    #199Author mars (236327) 13 Feb 15, 13:40
    Comment
    Welche dt. Redewendung, die einen "Zugriff" ausdrückt, hängt vielleicht mit den Schwungfedern des Flügels gewisser Vögel zusammen?

    Bitte auf die Lösung nur irgendwie anspielen, damit sich eventuell mehrere an dem Rätseln beteiligen können.

    #200Author mars (236327) 15 Feb 15, 18:43
    Comment
    Bitte gib mir einen Tipp, Mars.
    #201Author oopsy (491382) 16 Feb 15, 09:24
    Comment
    Sch------ch--
    #202Author Ceesem (719060) 16 Feb 15, 09:32
    Comment
    Oopsy, eine Variante zu der Wendung mit dem gesuchten Wort wäre "jemanden am Kanthaken nehmen". Eine Erklärung der Wendung findet sich bereits 1743 bei M. Richey in seinem "Idioticon Hamburgense". An sehr exotische Vögel brauchst du also nicht zu denken.
    #203Author mars (236327) 16 Feb 15, 09:54
    Comment
    Richtig, Ceesem!
    mars
    #204Author Ceesem (719060) 16 Feb 15, 09:58
    Comment
    Ahhh ! Par la peau du dos ?
    #205Author oopsy (491382) 16 Feb 15, 10:11
    Comment
    Eine sehr gute französische Anspielung, oopsy!
    #206Author mars (236327) 17 Feb 15, 09:24
    Comment
    Hier die Lösung zu #200, zitiert nach Duden:

    "jemanden am/beim Schlafittchen nehmen, kriegen, packen, fassen, haben o. Ä. (umgangssprachlich: jemanden fassen und [für ein geringes Vergehen] zur Rechenschaft ziehen), aus dem Niederdeutschen, Mitteldeutsch, vielleicht umgedeutet aus: Schlagfittich, dann: Rockschoß, Rockzipfel, also eigentlich = an, bei den Flügeln (= am Jackenzipfel) packen". (http://www.duden.de/rechtschreibung/Schlafittchen )

    "Jemanden am Schlafittchen packen" kann tatsächlich wie in #205 mit "prendre qn par la peau du dos" ins Frz. übersetzt werden ...

    #207Author mars (236327) 19 Feb 15, 17:49
    Comment
    Quel nom de parfum, de crème et de pâtisserie est, étymologiquement, un nom de famille italien ?
    #208Author mars (236327) 23 Feb 15, 10:58
    Comment
    Ich warte auf einen Tipp...

    Franchement, je suis bloquée, en panne...
    #209Author CAFOUNIETTE (977835) 23 Feb 15, 11:07
    Comment
    Auch ich warte .....
    #210Author oopsy (491382) 23 Feb 15, 14:13
    Comment
    Da hast du genial "geraunt", CAFOUNIETTE!
    #211Author mars (236327) 23 Feb 15, 14:50
    Comment
    Ein Tipp für oopsy: die gesuchte pâtisserie spielt in Frankreich am Dreikönigstag eine Rolle ...
    #212Author mars (236327) 24 Feb 15, 09:06
    Comment
    Ahhhhh, alles klar ! Ein wahrhaftig königlicher Tipp - nur wenig versteckt.
    #213Author oopsy (491382) 24 Feb 15, 09:38
    Comment
    À prendre avec des gants...
    #214Author patapon (677402) 24 Feb 15, 10:46
    Comment
    prendre avec des gants

    Gibt's übrigens nur mit "qn" und Samt- bzw. Glacéhandschuhen im Dico.
    Das Parfüm steht im Dico mit einem bestimmten Artikel im Deutschen, der garantiert nicht richtig ist.

    Auch der von Stevelefrancais vorgeschlagene Name des Parfüms ist m. E. nicht richtig, denn dieses Parfüm gibt es schon lange nicht mehr.

    Das Parfüm, das heute die Duftnote dieses Namens trägt, hat die Blüten (?) der Plumeria als Basis und keine Mandeln.



    #215Author Ceesem (719060) 24 Feb 15, 15:21
    Comment
    Solution de la devinette #208:

    Je pensais à la frangipane, une spécialité dont il était question à la télévision française le jour des Rois, car c’était d’abord une crème à base d'amandes qui entre dans la composition de la galette des Rois. Mais selon le Grand Robert, frangipane désigne aussi un parfum évoquant celui du jasmin rouge et, par métonymie, la pâtisserie garnie de cette crème et Robert donne cet exemple „servir une frangipane“.

    Pour le patronyme italien, Wikipedia dit ceci: Si un consensus existe sur le fait que le nom de la crème vient du patronyme italien Frangipanus, il existe plusieurs théories quant à l'origine de sa recette.
    •La recette de la crème aurait été donnée par le comte Cesare Frangipanus (personnage inventé au XIXe siècle) en cadeau de mariage à Catherine de Médicis, qui allait épouser le futur roi de France Henri II1.
    •Mutio Frangipani, botaniste italien qui aurait visité les Antilles en 1493, aurait appris aux marins qu'il accompagnait que l'odeur délicieuse sentie à proximité d'Antigua provenait d'un arbuste,Plumeria alba, devenu le « frangipanier ». L'essence imitant cette odeur aurait aussi été renommée en son honneur2.
    •Le petit-fils de Mutio, Pompéo Frangipani, marquis et maréchal des armées de Louis XIII, aurait mis au point le parfum de la frangipane pour cacher l'odeur du cuir des gants et des souliers3. L'invention de la pâtisserie lui a aussi été attribuée4.
    •Mauritius Frangipani, un moine italien pionnier de la parfumerie, aurait constaté que les principes des parfums étaient solubles dans l'esprit de vin5.
    Dans la famille franciscaine, la tradition veut que la frangipane vienne de Jacqueline de Septisoles, épouse et jeune veuve du noble romain Graziano de Frangipani, seigneur de Marino. Cette dame, devenue amie et disciple de François d'Assise, qui l'appelait « Frère Jacqueline »6, avait coutume de lui offrir des gâteaux aux amandes (http://fr.wikipedia.org/wiki/Frangipane )

    Hier zwei Rezepte: mit STRG und +++ anschauen ...
    http://www.bilder-hochladen.net/files/big/lm4...

     
    #216Author mars (236327) 26 Feb 15, 09:47
    Comment
    Welche Stadt in Niedersachsen scheint in ihrem Namen den eines Körperteils zu enthalten, während die hist. Quellen von einem Tier ausgehen?

    Ich bitte wieder, auf die Lösung nur anzuspielen, damit sich eventuell mehrere am Raten bzw. Nachforschen beteiligen können.

    #217Author mars (236327) 08 Mar 15, 14:42
    Comment
    Deine gesuchte Stadt habe ich noch nicht, lieber Mars. Aber jetzt weiß ich, was Samtgemeinden sind.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Samtgemeinde
    #218Author oopsy (491382) 09 Mar 15, 14:53
    Comment
    Hallo, oopsy, die Samtgemeinden waren mir lange auch kein Begriff. Der gesuchte Ort ist, glaube ich, keine Samtgemeinde, aber in der Nähe gibt es natürlich welche ...
    #219Author mars (236327) 09 Mar 15, 18:02
    Comment
    Hirsch heiß ich.
    #220Author Ceesem (719060) 09 Mar 15, 19:10
    Comment
    Der wortspielerische Beitrag #220 zielt auf die Lösung von #217: Die Stadt Herzberg am Harz (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons... ), 13.000 Einwohner, enthält ahd. hirez, hirs, asächs. hirot "Hirsch". Den gleichen Namen hat Herzberg (Elster), 1238 Hirtsbergh.

    Auch den Ortsnamen Hirschberg gibt es mehrfach: bei Arnsberg, im Riesengebirge, an der Bergstraße und an der Saale.

    #221Author mars (236327) 16 Mar 15, 10:37
    Comment
    --- edit ---
    #222Author no me bré (700807) 16 Mar 15, 13:07
    Comment
    Quelques curiosités étymologiques ... malheureusement juste des deux premières lettres de l´alphabet.
    http://www.lefigaro.fr/culture/2015/03/16/030...
    #223Author isabelll (918354) 16 Mar 15, 14:53
    Comment
    Isabelll, ich heiße dich in diesem Faden ganz herzlich willkommen und danke dir für den Link zu dem so interessanten Link des Figaro. 

    Ich schätze Alain Rey außerordentlich als sehr erfahrenen, aufgeschlossenen und flexiblen Lexikographen. Ich lese zum Beispiel gern in seiner "Préface du Grand Robert". Meine Frau hat mir den Grand Robert geschenkt, damit ich ihn für meine Neueintragsvorschläge bei LEO benutzen kann. Ich konsultiere ihn regelmäßig und bin mit dem Gesamtwerk sehr zufriedem. Etymologien gibt er regelmäßig an, und zwar an auffälliger Stelle, ganz oben, gleich nach der Nennung des Stichworts. Eine riesige Fundgrube!

    #224Author mars (236327) 16 Mar 15, 15:18
    Comment
    Servus Isabelll !

    Darf es wieder eine Ecke sein ?

    "Ach ich bin klug und weise und mich betrügt man nicht ♫♫♪"
    Aus Zar und Zimmermann: https://www.youtube.com/watch?feature=player_...

    - - -

    - l l - -

    - - - - - - - (7)

    - - - - - - - - - (9)

    - - - -


    Viel Spass !
    #225Author oopsy (491382) 16 Mar 15, 18:24
    Comment
    - - -

    - l l - -

    W - - - - - - (7)

    - - w - - - - - - (9)

    - - - -
    #226Author Ceesem (719060) 16 Mar 15, 19:48
    Comment
    Oopsy, dein Rätsel fand ich nicht schwer: "Wen man nicht betrügen kann", der ... Und die ll erleichterten das Raten auch sehr. Da wir in einem Etymologie-Faden sind, behaupte ich, dass die Lösung deines Rätsels #225 etwas mit der Seefahrt zu tun hat ...
    #227Author mars (236327) 16 Mar 15, 20:44
    Comment
    Das/Die T, bitte, Oopsy!
    #228Author CAFOUNIETTE (977835) 16 Mar 15, 20:56
    Comment
    Prima !

    "Ach ich bin klug und weise und mich betrügt man nicht ♫♫♪"

    - - t

    l l - -

    W - - - - - - (7)

    - - w - - - - - - (9)

    - - - -
    #229Author oopsy (491382) 18 Mar 15, 08:57
    Comment
    - - t

    - l l - -

    W - - - - - - (7)

    - - w - - - - - - (9)

    - - - -
    #230Author Ceesem (719060) 18 Mar 15, 09:19
    Comment
    Zu #225: Er ist ja welterfahren und weitgereist, wenigstens nach Krüger-Lorenzen, "Deutsche Redensarten - und was dahintersteckt", eine wahre Fundgrube für die Herleitung von Redensarten. Wenn du, oopsy, das Rätsel aufgelöst hast, werde ich eine weitere interessante Redensart mit dem W-Wort deines Rätsels bringen, und dann werden Fürstenhöfe und sogar Goethes Faust eine Rolle spielen ...
    #231Author mars (236327) 18 Mar 15, 10:54
    Comment
    Irgendwie war ich zu sehr auf das Betrügen konzentriert (das haut leider nicht richtig hin), aber marsens Seefahrt-Hinweis hat dann die Sache in die richtige Richtung gelenkt ;-)
    #232Author Dana (236421) 18 Mar 15, 11:00
    Comment
    Gib doch die S, Oopsy! Bitte! :-)
    #233Author CAFOUNIETTE (977835) 18 Mar 15, 11:50
    Comment
    Jaaaaaa, Mars, Dana und Cafou !! Ich werde mit der Auflösung nicht mehr allzu lange zuwarten.

    "Ach ich bin klug und weise und mich betrügt man nicht ♫♫♪"

    - - t

    - l l - -

    W - s s - - - (7)

    - - w - s - - - - (9)

    s - - -
    #234Author oopsy (491382) 18 Mar 15, 17:12
    Comment
    Wie Klein-Erna.

    "Nein, mit dir spiel ich nicht mehr, nein, nein!"
    Passt ja gut in den Kram, dass ich nur mit dir spielen will.
    #235Author Ceesem (719060) 18 Mar 15, 18:14
    Comment
    Nächste Woche fahre ich zu einem Bäderurlaub nach Bad Ischl.

    #236Author armandeau (942977) 19 Mar 15, 20:47
    Comment
    Servus Armandeau :-))!!, wie originell geraunt. Ich hoffe, wir treffen uns auf einen Kaffee und Kuchen beim Zauner: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...

    http://de.wikipedia.org/wiki/Konditorei_Zauner
    #237Author oopsy (491382) 20 Mar 15, 10:21
    Comment
    Wie Klein-Erna (#235)

    À propos de Klein-Erna … E-R-N-A, oopsy gib uns doch die e-r-n-a-Buchstaben, damit wir endlich diesen schrecklichen Rätselstress loswerden. Ist ja nicht zum Aushalten! Und dreh den Hahn zu.
    #238AuthorJohanna (236135) 20 Mar 15, 13:56
    Comment
    Johanna, wenn der "schreckliche Rätselstress nicht zum Aushalten ist", brauchst du ja nicht in dem Etymologiefaden zu bleiben, in dem ich dich ohnehin heute zum ersten Mal sehe.

    Ich selbst bleibe gerne in dem Faden. Ich habe ja auch in #231 eine weitere interessante Redensart mit dem W-Wort des laufenden Rätsels angekündigt. Ich finde, dass in diesen Fäden auch die Herkunft von Redewendungen thematisiert werden können.

    Und dass die Rätselform attraktiver als ein Verlautbarungsmodus ist, weiß ich aus Rückmeldungen regelmäßiger Teilnehmer und glaube ich auch daran zu erkennen, dass es diese Etymologiefäden im Französischforum nach 8 Jahren immer noch gibt.

    #239Author mars (236327) 20 Mar 15, 14:55
    Comment
    Ogottogott! Bin ja auch schon längst wieder weg.

    Je ne savais pas que ce fil était réservé à quelques "happy few", et je ne pense pas avoir saboté l'énigme de notre amie oopsy. Tout le monde avait trouvé, non?
    Un peu d’humour, que diable. Tchao tchao!
    #240AuthorJohanna (236135) 20 Mar 15, 15:57
    Comment
    Johanna, die Etymologie-Fäden sind nicht für "quelques happy few" reserviert, und ich hatte dich in #105 des vergangenen Fadens auch ausdrücklich willkommen geheißen. Deine Bemerkung, der "schreckliche Rätselstress sei nicht zum Aushalten" fand ich aber nicht besonders humorvoll, deshalb gab ich dir zu verstehen, dass du dir den "schrecklichen Stress" ja nicht antun musst.
    #241Author mars (236327) 20 Mar 15, 16:17
    Comment
    Ich fand sie sehr humorvoll.

    Oopsy spannt uns wirklich tagelang (schon 4!!) auf die Folter.
    #242Author Ceesem (719060) 20 Mar 15, 17:06
    Comment
    Humor? Spott und Häme auf Kosten anderer (am liebsten oopsys).
    #243Author Dana (236421) 20 Mar 15, 17:14
    Comment
    Alles eine Frage der Definition und des Blickwinkels.

    Ich teile deinen Humor mit ziemlicher Sicherheit auch nicht, wenn er denn vorhanden sein sollte.

    Die Attentäter von Charlie Hebdo übrigens auch nicht den der Karikaturisten.
    #244Author Ceesem (719060) 20 Mar 15, 17:16
    Comment
    Dana, tout de suite les grands mots. Spott und Häme ! Rien que ça !

    Décidément, nous n'avons pas le même sens de l’humour. La prochaine fois, je ferai un commentaire "voller Lob und Dank" et je suis presque sûre qu’on m’accusera de faire de l’ironie mal placée.

    Détendez-vous, il n’y a pas mort d’homme.


    Bizarre, tous les commentaires ont le numéro #24 ....
    #245AuthorJohanna (236135) 20 Mar 15, 17:42
    Comment
    Juste à cause de cette bizarrerie.

    Et bingo une minute après.

    Nach der https://dict.leo.org/forum/editFollowupgenera... geht's mit 10, 11, 12...24 in Zehnerpaketen weiter und es musste erst Johanna kommen, der es auffiel.


    #246Author Ceesem (719060) 20 Mar 15, 21:51
    Comment
    Ich habe schon gestern Abend das LEO-Team über die seltsame Nummerierung informiert.
    #247Author mars (236327) 21 Mar 15, 09:18
    Comment
    Und ich heute Morgen.
    related discussion: Neue Version der Webseite (März 2015) - #33

    In der Testversion ist alles comme il faut. Der Zählfehler in der herkömmlichen Version Liegt wahrscheinlich wieder an den Neuerungen.
    "Benutzt bitte in den nächsten Tagen einfach immer "tdict.leo.org" und "twww.leo.org" statt "dict" oder "www" - zum Lesen, zum Nachschlagen, zum Antworten im Forum, zum Lernen im Trainer, zum Schreiben von PMs usw usf."
    related discussion: Neue Version der Webseite (März 2015)

    Und wie üblich weiß außer den Engländern mal wieder keiner Bescheid, wenn man nicht zufällig mal dort vorbeischaut.
    #248Author Ceesem (719060) 21 Mar 15, 09:57
    Comment
    Dana :-))!!

    Mars, vielen Dank, dass Du die Leos informiert hast. Auf Deine in # 23 (18 März, 10:54 Uhr) angekündigte Etymologie freue ich mich schon jetzt.


    Meine Auflösung: "Ach ich bin klug und weise und mich betrügt man nicht ♫♫♪" = "mit allen Wassern gewaschen sein"

    Bedeutung:
    erfahren / raffiniert / gerissen / gewieft / durchtrieben / ausgebufft / schlau sein

    Herkunft: kommt von den Seefahrern, die mit ihren Schiffen über die sieben Weltmeere fuhren und dementsprechend mit allen Wassern der verschiedenen Länder "gewaschen" wurden

    Meine Quellen:
    http://de.wiktionary.org/wiki/mit_allen_Wasse...

    http://wortwuchs.net/mit-allen-wassern-gewasc...

    http://www.redensarten-index.de/suche.php?suc...
    #249Author oopsy (491382) 21 Mar 15, 10:02
    Comment
    werde ich eine weitere interessante Redensart mit dem W-Wort deines Rätsels bringen, und dann werden Fürstenhöfe und sogar Goethes Faust eine Rolle spielen ...

    Da wurde, soweit ich das sehen kann, kein Rätsel angekündigt, sondern eine weitere Redensart mit "Wasser".

    Und wenn Fürstenhöfe und Goethe eine Rolle darin spielen, ist es auch kein Geheimnis mehr.

    Damit Madame nicht verschnupft ist, reiche ich die Wendung hier nicht ein, wohlwissend, dass ich mars nicht ebenbürtig bin.

    Es könnte ja doch noch ein spannendes Rätsel werden.
    #250Author Ceesem (719060) 21 Mar 15, 10:22
    Comment
    Merci, Oopsy! Ich habe wieder etwas gelernt! Dieses Mal hatte ich die Lösung nicht gefunden. Ich bin ja Fr-Muttersprachlerin... et pas un as en allemand, tout le monde le sait!

    :-))
    #251Author CAFOUNIETTE (977835) 21 Mar 15, 11:25
    Comment
    Ich war mal gespannt, welche Bedeutungen Du anführst, oopsy, weil ich für mit allen Wassern gewaschen sein spontan ausgebufft gesagt hätte. Nicht so sehr in dem Sinne, dass der Betreffende nicht betrogen werden kann, sondern eher, dass er andere gut über den Tisch ziehen kann.
    Bin nun ganz beruhigt, dass es auch dabei ist ;-)
    #252Author Dana (236421) 21 Mar 15, 11:51
    Comment
    Dana, Du hast natürlich vollkommen recht. Ausgebufft ist für mich auch "mit allen Wassern gewaschen". Wenn ich mir eine Ecke ausdenke riskiere ich damit, dass sie nicht immer punktgenau zu der gesuchen Redewendung passt.
    #253Author oopsy (491382) 21 Mar 15, 12:31
    Comment
    Das waren eher vier Ecken!

    "mit allen Wassern gewaschen" hat auch für mich absolut nichts mit "klug und weise" (besonders weise!) zu tun.

    Aber damit wolltest das Rätsel vielleicht so richtig spannend machen!? Und auch damit der Zar und der Zimmermann nicht zu kurz kommen.
    #254Author JosephineB (455714) 21 Mar 15, 15:53
    Comment
    Vor allem die Fortsetzung des Lortzingschen 'denn ich bin klug und weise', nämlich 'und mich betrügt man nicht', hat m. E. viel mit dem 'mit allen Wassern gewaschen sein' zu tun, denn dieses besagt ja auch (neben dem von Dana angeführten Sinn der Redenwendung), daß man dem so Gereinigten nichts vormachen, ihn nicht hinters Licht führen kann. Für mich jedenfalls war diese Ecke hilfreich (auch wenn ich mich nicht zu dem Rätsel geäußert habe), und ich habe sie als Anspielung, nicht als bedeutungsäquivalent verstanden.
    #255Author Pierrot (236507) 21 Mar 15, 16:17
    Comment
    In #23 habe ich die Herleitung zu einer weiteren Wasser-Redewendung angekündigt. Ich entnehme sie zum Teil dem Standardwerk auf diesem Gebiet, dem Werk von Krüger-Lorenzen „Deutsche Redensarten und was dahinter steckt“, S. 280.

    Interessant finde ich nämlich, wie es zu der Redewendung kam „einem nicht das Wasser reichen können“. Sie spielt auf die Zeiten an, als man noch nicht mit der Gabel aß und die Diener nach dem Essen Wasser zum Händewaschen herumreichten, ähnlich wie heute noch manchmal Fingerschalen nach dem Obstsalat angeboten werden. An Fürstenhöfen mussten Edelknaben die Waschschüsseln den hohen Gästen kniend darbieten. Die Wendung meint also, dass einer nicht wert ist, einem diesen niedrigen Dienst zu erweisen. Die übertragene Bedeutung des Ausdrucks findet sich ab dem 16. Jahrhundert. In Goethes „Faust I“ sagt Gretchen Bruder Valentin in der Szene „Nacht. Straße vor Gretchens Türe“: „Aber ist eine im ganzen Land, die meiner trauten Gretel gleicht, die meiner Schwester das Wasser reicht?“

    #256Author mars (236327) 22 Mar 15, 08:27
    Comment
    Ich bin zu Tode betrübt, dass mein in der 25* verstecktes Raunen zu dieser Redewendung (nicht) erkannt und übersehen wurde....hatte ich mir mit "reichen" und "ebenbürtig" doch solche Mühe gegeben!


    *P.S. In der ersten 25 bzw. 250.
    #257Author Ceesem (719060) 22 Mar 15, 09:55
    Comment
    ähnlich wie heute noch manchmal Fingerschalen nach dem Obstsalat angeboten werden.

    Warum nach dem Obstsalat? Isst man den in D. mit den Fingern? :-)

    Hierzulande kriegt man die Fingerschalen eher nach Schnecken, Froschschenkeln (die immer seltener auf Speisekarten zu finden sind) und natürlich einem schönen "plateau de fruits de mer".
    #258Author JosephineB (455714) 22 Mar 15, 10:21
    Comment
    Schwadronieren wird heute meist in der Bedeutung „unnütz daherreden“ verwendet. Bis in die Mitte des 20. Jh. bezeichnete es aber spezieller den lautstarken, großsprecherischen und vereinfachenden Redestil der Offiziere, den „Kasinostil“, wenn sie außerdienstlich unter sich waren.
    Er wurde von dem dienstlichen, gezielt lakonischen (knappen) Berichts- und Argumentationsstil streng unterschieden, der vor allem jede Wiederholung zu vermeiden hatte.

    Ursprünglich
    stammt der Begriff „schwadronieren“ aus dem Vokabular der Fechtschule: Wildes Fuchteln mit dem Säbel oder dem Degen, um die Feinde abzuhalten, wird etwa in Jacobssons Technologischem Wörterbuch von 1794 als Schwadronieren bezeichnet. Die Übertragung auf den Bereich der Sprache ist seit 1775 belegt. Literarisch wird das Wort erstmals in Goethes Urfaust (V. 1379) verwendet. Lichtenberg benutzt es in diesem Sinne in einem seiner Briefe 1787 (Briefe, 2, 314).
    http://de.wikipedia.org/wiki/Schwadronieren

    http://de.wiktionary.org/wiki/schwadronieren

    http://www.duden.de/rechtschreibung/schwadronieren
    #259Author oopsy (491382) 23 Mar 15, 08:10
    Comment
    Da hast du, oopsy, wieder einmal einen interessanten Fall vorgestellt. Ich bin ihm jetzt näher nachgegangen und möchte noch den Satz aus Lichtenbergs Briefen zitieren, den du am Ende deines Beitrags erwähnst:

    „Einwürfe gegen seine Sätze werden seiner Vertheidigung die gehörige Richtung geben, da er jetzt blos schwadroniert, und wohl noch nicht selbst weiß, wohin er seine individuellen Hiebe richten soll.“

    #260Author mars (236327) 23 Mar 15, 08:30
    Comment
    Welchem frz. Städtenamen entspräche in Österreich etymologisch der Name "Stiftchen"?
    #261Author mars (236327) 24 Mar 15, 09:37
    Comment
    Mars, darf ich Dich um einen Tipp bitten ?
    #262Author oopsy (491382) 25 Mar 15, 18:47
    Comment
    Oopsy, die gesuchte Gemeinde liegt in der Île de France ... und mit "Stift" war soviel wie ein Kloster gemeint.
    #263Author mars (236327) 25 Mar 15, 18:51
    Comment
    Mars, das Stiftchen für Kloster hatte ich schon herausgefunden. Weiter kam ich jedoch nicht.
    #264Author oopsy (491382) 25 Mar 15, 19:06
    Comment
    Dreiteilig, mit zwei Bindestrichen, die zwei letzten Teile jeweils fünf Buchstaben.
    #265Author Ceesem (719060) 26 Mar 15, 08:18
    Comment
    Gefunden. Danke Ceesem. Bonne journée!
    #266AuthorJohanna (236135) 26 Mar 15, 09:11
    Comment
    Avec plaisir.

    La première moitié de ma journée n'était pas mal. Attendons la deuxième.
    #267Author Ceesem (719060) 26 Mar 15, 13:56
    Comment
    Noch ein Tipp: Der Städtename, an den ich in #261 denke, hat keine Bindestriche und insgesamt nur 9 Buchstaben.
    #268Author mars (236327) 26 Mar 15, 15:16
    Comment
    Dann gibt es zwei. Und beide beginnen mit denselben vier Buchstaben. Die bindestrichlose Stadt hat 103 520 Einwohner (2012), die dreigliedrige 16 682 (2012).
    #269Author Ceesem (719060) 26 Mar 15, 15:31
    Comment
    Trouvé.
    #270AuthorJohanna (236135) 26 Mar 15, 16:00
    Comment
    Ja, ich hatte an Montreuil gedacht. Und das ist die Etymologie dazu: der Name geht zurück auf lat. monasteriolum, "Klösterchen".
    #271Author mars (236327) 26 Mar 15, 16:42
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    Le nom de Montreuil viendrait de Monasteriolum (« petit monastère » en latin).

    L'élément Montereau s'explique apparemment par le gallo-roman *MONASTERIOLU/.../ MONASTERIOLU signifie donc « [lieu de la] petite église, [du] petit couvent »


    Und ich an Montereau-Fault-Yonne.
    #272Author Ceesem (719060) 26 Mar 15, 19:38
    Comment
    Kanntet ihr die Etymologie für „(se) radiner“?

    (related discussion: [fr-de] se radiner - antanzen, eintrudeln, angelaufe... )

    Laut dem Grand Robert „probablt de l'anc. franç., xiie, et dial. rade « rapide, vite »; lat. rapidus“!

    #273Author mars (236327) 28 Mar 15, 20:55
    Comment
    Welches dt. Adjektiv ist eine ungewöhnliche Kombination eines niederdeutschen Teils mit dem Adjektiv einer romanischen Sprache?
    #274Author mars (236327) 30 Mar 15, 09:50
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    @ mars#273 radiner et radin

    Comment est-on passé de rapidus = rade rapide à la notion de radin = avare ?

    Possible aussi -selon Wartburg- de partir de la famille de rature, ratisser (lat : rasitoria)

    Un autre étymologie : de l'ancien provençal rat radel → radeau = tiroir. Là c'est le développement menant à "arriver" qui n'est pas expliqué.
    (Source : Dict. historique de la langue fr.Robert)
    #275Author patapon (677402) 30 Mar 15, 10:46
    Comment
    patapon, la radée (terme régional pour une ondée violente, averse brutale) viendrait aussi de l'anc. adj. rade « torrentueux » et du lat. rapidus.

    Merci pour les étymologies de radin!

    Noch zwei Tipps zu #274: Die romanische Sprache, von der die Rede war, ist das Italienische, und das dt. Adjektiv bezeichnet etwas Vorzügliches.
    #276Author mars (236327) 01 Apr 15, 10:24
    Comment
    fein und schön
    #277AuthorJohanna (236135) 01 Apr 15, 12:57
    Comment
    Johanna, du hast die Lösung von #274 gefunden, und ich gratuliere dir.

    Ich hatte an "picobello" gedacht, dessen Wortbildung Duden so erläutert:

    "italienisiert aus niederdeutsch pük (piekfein) und italienisch bello = schön"

    #278Author mars (236327) 02 Apr 15, 11:08
    Comment
    (k)ein(en) Hehl aus etwas machen // ne pas faire de mystère de qc

    Bedeutung: etwas verheimlichen, verbergen (meist verneint)

    Beispiel: Sie machte keinen Hehl aus ihrer gegensätzlichen Meinung.

    Herkunft: Auf die etym. Wurzel lassen sich auch "Hülle", "hüllen" und "Halle" zurückführen.
    Auch der "Eukalyptos" hängt über das griech. "kalýptein" = "verhüllen" damit zusammen. Das Kunstwort aus dem 18.Jh. für den australischen Baum nimmt Bezug auf den haubenartig geschlossenen Blütenkelch, der sich beim Aufblühen deckelförmig ablöst.
    Kaum noch erkennbar ist es als "celere" im Latein zu finden, und diente so - quasi "verhüllt" - als Grundlage für "Okkultismus".
    Und auch "cella" = "(Vorrats)Kammer", "Zelle" und "Keller" gehören in diesen Zusammenhang.
    http://www.wer-weiss-was.de/deutsch/hehl

    Gen. -[e]s, kein Plural. Das Substantiv Hehl geht auf das mittelhochdeutsche Adjektiv hæl(e) = verhehlend zurück und ist heute – sowohl maskulin als auch sächlich – nur noch in der Wendung „einen / ein Hehl aus etwas machen“ bzw. deren Verneinung „keinen / kein Hehl daraus machen“ geläufig.
    http://www.korrekturen.de/genus/der-oder-das-...

    Weitere Quellen: http://de.wiktionary.org/wiki/Hehl
    http://www.duden.de/rechtschreibung/Hehl
    #279Author oopsy (491382) 02 Apr 15, 13:40
    Comment
    Das deutsche Wort Ostern und das englische Easter haben die gleiche sprachliche Wurzel, deren Etymologie verschieden erklärt wird.

    Das Herkunftswörterbuch von Duden leitet das Wort vom altgermanischen Austrō > Ausro für „Morgenröte“ ab, das eventuell ein germanisches Frühlingsfest bezeichnete und sich im Altenglischen zu Ēostre, Ēastre, im Althochdeutschen zu ōst(a)ra, Plural ōstarun fortbildete. Der Wortstamm ist mit altgriechisch ēōs (Göttin der Morgenröte) und lateinisch aurora „Morgenröte“ verwandt, die ihrerseits weitere Sprachen beeinflusst haben.[1] Die zugrunde liegende indogermanische Wurzel ist das Substantiv *h₂au̯s-os „Morgenröte“, abgeleitet von der indogermanischen Verbalwurzel *h₂u̯es- „(morgens) hell werden“.

    Ēostra ist erstmals 738 bei Beda Venerabilis (de temporum ratione 15) belegt. Auf ihn geht die Vermutung zurück, das Wort habe eine angelsächsische Lichtgöttin bezeichnet, nach der der Monat April auf angelsächsisch Ēosturmanoth benannt war. Das Deutsche Wörterbuch der Brüder Grimm zitiert ihn mit dem Vorbehalt, er könne diese Göttin – als deren späteren Namen sie Ostara vermuten – erfunden haben. Wahrscheinlicher ist, dass Beda Volkstraditionen aufgriff, die im Rahmen frühjährlicher Vegetationsriten gepflegt wurden und mit den Matronen- und Disenkulten in Verbindung standen und darüber hinaus im damaligen paganen germanischen Raum üblich waren und teilweise heute noch tradiert werden.(Wikip.)
    #280Author mars (236327) 05 Apr 15, 09:20
    Comment
    Welche französische, umgangssprachliche, abwertende Bezeichnung für eine bestimmte menschliche Einstellung hängt mit einem Apostel zusammen? 

    Ich bitte wieder, auf die Lösung nur anzuspielen, damit sich eventuell mehrere am Raten bzw. Nachforschen beteiligen können.

    #281Author mars (236327) 06 Apr 15, 14:09
    Comment
    Pâques
    #282AuthorJohanna (236135) 06 Apr 15, 14:56
    Comment
    Le 3 juillet...

    #283Author armandeau (942977) 06 Apr 15, 17:03
    Comment
    Touché.
    #284AuthorJohanna (236135) 06 Apr 15, 17:16
    Comment
    Coulé ?

    #285Author armandeau (942977) 06 Apr 15, 17:55
    Comment
    Toucher du doigt.
    #286AuthorJohanna (236135) 06 Apr 15, 18:01
    Comment
    Nein, an den Apostel Thomas dachte ich in # 282 nicht. Ich will auch noch darauf hinweisen, dass meine Frage, dem Faden entsprechend, eine echt etymologische ist und auf die genauere Herleitung einer sonst nicht recht verständlichen Bezeichnung für einen schäbigen Typ abzielt.

    #287Author mars (236327) 06 Apr 15, 19:17
    Comment
    Bon, c'est raté.

    Mais je ne suis pas envieuse, même si mon 'Thomas' était erroné.
    #288AuthorJohanna (236135) 06 Apr 15, 20:38
    Comment
    Johanna, jetzt bist du, denke ich, auf der richtigen Spur ...
    #289Author mars (236327) 07 Apr 15, 09:22
    Comment
    Lösung zu #281, auf die Johanna - ich gratuliere - in #288 mit "envieuse" zu Recht angespielt hat:

    Ich dachte an die umgangssprachliche Bezeichnung "fesse-mathieu" für einen Geizkragen. Sie hängt mit dem Apostel und Evangelisten Matthäus zusammen:

    „fesse-mathieu: Dérivé de « face de Mathieu ». Avant sa conversion, Saint Matthieu était publicain et sans doute usurier. On prétend reconnaître à leur visage les prêteurs à la petite semaine : de là, la locution de face de Saint Matthieu ou de Matthieu, pour désigner un usurier ; puis, par corruption ou plutôt par insulte, on a dit fesse de Mathieu ou fesse-Mathieu.
    Dans la note N°7 de l’édition 1890 de "l’Avare" de Molière, on trouve : "fester saint Matthieu" pour prêter à usure, et par corruption, "fesse-Matthieu".(http://fr.wiktionary.org/wiki/fesse-mathieu

    eine etwas andere Erklärung:

    „D'après Alain Rey [que j‘apprécie beaucoup, Johanna le sait ...] , il faudrait comprendre que le fesse-mathieu, celui qui fesse saint Matthieu est l'individu qui, pratiquant indignement son premier métier, mettait à mal la réputation de l'apôtre. Et comme la mise à mal pouvait s'assimiler au fait de battre (avec ou sans verges), cela expliquerait l'utilisation du verbe fesser dans son acception initiale.“ (http://www.expressio.fr/expressions/un-fesse-... )

    Ich werde die frz. Bezeichnung demnächst als Neueintrag vorschlagen.

    #290Author mars (236327) 08 Apr 15, 09:55
    Comment
    Intéressant! Bravo!
    #291Author CAFOUNIETTE (977835) 08 Apr 15, 10:48
    Comment
    Zu # 281 eine weitere Erklärung in Le Robert Dictionnaire des expressions et locutions, par Alain Rey et Sophie Chantreau

    FESSE-MATHIEU, FESSE-PINTE
    n. Ces composés archaïques ne vien-
    nent pas de fesse, mais du verbe fes-
    ser ; mathieu, " créancier " est attesté
    en 1552. Fesse-mathieu signifie
    d'abord " usurier " et fesser mathieu
    " prêter à usure ", s'est dit au XVIIe s.
    (Oudin), après fesser Sainct-Mathieu
    " pratiquer l'usure ". Les usuriers sont
    appelés confrères de saint Mathieu au
    XVIe s. : saint Matthieu, selon la tradi-
    tion, fut prêteur ou changeur, avant
    de se convertir. Celui qui fesse saint
    Mathieu le " met à mal " en pratiquant
    indignement son premier métier, ou
    le " bat " pour lui tirer de l'argent. Les
    sens figurés de fesser ayant vieilli au
    XVIIe s., on eut recours à des hypothè-
    ses variées pour expliquer le mot : Fu-
    retière y voit une altération de « il fait
    le Saint Mathieu » (ce qui est formelle-
    ment impossible), Le Duchat, de feste-
    Mathieu. fête de Mathieu, jour où les
    huissiers du Châtelet faisaient une
    quête (hypothèse détruite par l'exis-
    tence de fesser [saint] Mathieu).

    Fesse-pinte " buveur " signifie celui
    qui fesse, " expédie rapidement ", la
    pinte.

    #292Author armandeau (942977) 08 Apr 15, 18:21
    Comment
    Darf es wieder eine Ecke sein ?

    Autsch ! Upps ! Peinlich !

    - - -

    - - - - - ä - - - - - - (12)

    - - - - - - (6)

    Na dann einmal: Viel Spaß !
    #293Author oopsy (491382) 09 Apr 15, 12:05
    Comment
    Ein N oder die N (?), bitte, Oopsy!
    #294Author CAFOUNIETTE (977835) 09 Apr 15, 12:26
    Comment
    Spielt da ein flacher Gegenstand eine Rolle?
    #295Author mars (236327) 09 Apr 15, 12:49
    Comment
    Du wirst vier "n"s bekommen, Cafouniette.

    Ich gebe dir noch vier "t"s dazu, zwei im zweiten, zwei im dritten Wort.
    #296Author Ceesem (719060) 09 Apr 15, 13:28
    Comment
    Natürlich wisst Ihr schon wieder alle, was ich suche. Gratulation !


    Autsch ! Upps ! Peinlich !

    - n -

    - - t t n ä - - - - - n (12)

    t - - t - n (6)



    Na dann einmal: Viel Spaß !
    #297Author oopsy (491382) 10 Apr 15, 08:54
    Comment
    Da wir in einem Etymologiefaden sind, oopsy, sind wir jetzt vor allem auf deine Erklärung der Herkunft der Redewendung gespannt. Dass du immer so interessante findest und sie so genau erläuterst, betrachte ich als echte Bereicherung des Fadens.
    #298Author mars (236327) 10 Apr 15, 09:41
    Comment
    Meine Auflösung: Autsch ! Upps ! Peinlich ! = ins Fettnäpfchen treten

    Bedeutung: sich ungeschickt / unsensibel verhalten; jemanden versehentlich beleidigen; jemanden durch eine unbedachte Äußerung kränken; etwas Peinliches tun; Anstoß erregen

    Herkunft: So wie heute noch Lederschuhe eingefettet werden, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann, versuchte man sich schon vor Jahrhunderten vor nassen Füßen zu schützen. Deshalb war es bei den Bauern üblich (wenigstens regional), in die Nähe der Eingangstür (oder auch des Ofens) einen Napf mit Fett zu stellen, aus dem sich auch Gäste bei Bedarf bedienen konnten. Dabei kam es vor, dass jemand das Pech hatte bzw. so ungeschickt war, in den Napf zu treten und dann entsprechende Fußabdrücke zu hinterlassen. Die für die häusliche Ordnung und Sauberkeit verantwortliche Bäuerin war davon mit Sicherheit nicht sonderlich begeistert.
    http://www.redensarten.net/Fettnaepfchen.html

    Weitere Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Ins_Fettnäpfche...
    http://de.wiktionary.org/wiki/ins_Fettnäpfch...
    http://www.redensarten-index.de/suche.ph...e%...
    #299Author oopsy (491382) 13 Apr 15, 08:36
    Comment
    #300Author oopsy (491382) 13 Apr 15, 08:37
    This thread has been closed.
     
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