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    Customs and culture

    Blickkontakt beim Anstossen? Ursprung dieser Tradition

    Topic

    Blickkontakt beim Anstossen? Ursprung dieser Tradition

    Comment
    Bitte, kann jemand so nett sein, mir diese notwendige Tradition beim Anstossen erklaeren? In allen deutschsprachigen Laender ist es ganz normal, dass "die Anstoßenden schauen sich in die Augen. Sonst drohen sieben Jahre Unglück - oder gar schlechten Sex"?

    Danke im voraus

    Authordanypixie (1049761) 28 Jun 16, 17:42
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    Ist das in Italien nicht so? Ich dachte, es sei selbstverständlich, dass man demjenigen in die Augen schaut, mit dem man anstosst. Wie man jemandem in die Augen schaut, den man grüsst…
    #1Author Arjuni (944495) 28 Jun 16, 17:46
    Comment
    Nein Arjuni, man soll nich unbedingt in die Augen schauen. Ein Bekannter von mir wollte die Motivation dieser Regel kennenlernen. Deshalb meine Frage
    #2Authordanypixie (1049761) 28 Jun 16, 18:15
    Comment
    Man schaut schon in die generelle Richtung, aber eher auf das Glas, das der andere in der Hand hält und nicht unbedingt direkt in seine Augen (ich würde fast sagen, wir vermeiden eigentlich eher das direkte in-die-Augen-schauen. Mir würde es anfangs als böses Merkmal eines missgebildeten Charakters jedenfalls vorgeworfen).  um so weniger gibt es in Italien meines Wissens einen bewussten kulturellen Zwang, wie die von Dani erwähnte Regel.
    Und unter uns: ich habe auch hier in fast 40 Jahren Deutschland nie von einer solchen Regel gehört. Wo residiert denn dein unglücklicher Bekannte?
    #3Author Marco P (307881) 29 Jun 16, 08:32
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    Von den sieben Jahren Unglück oder schlechtem Sex habe ich auch noch nie gehört. Es ist bei uns einfach eine Sache des Anstands, dem anderen in die Augen zu schauen.
    #4Author Arjuni (944495) 29 Jun 16, 09:00
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    Cerco di spiegarmi meglio in italiano; una mia conoscente a cui è stata riconosciuta la sindrome di Asperger, ha problemi nel brindare da quando acluni amici le hanno detto che bisogna guardarsi negli occhi mentre lo si fa, altrimenti è segno di falsità.

    Essendo Asperger ha problemi di contatto visivo: in Italia non c'è questa usanza vincolante del guardarsi obbligatoriamente negli occhi. Le ho risposto che forse i suoi amici sono andati all'Oktoberfest e hanno appreso l'usanza di farlo, in quanto sapevo che in Germania è una regola sociale importante.

    Lei mi ha chiesto l'origine di questa regola nei paesi di lingua tedesca ed io ho risposto che dovevo informarmi perché non ero certa di ciò.

    Cercando risposte sulla tradizione, ho scoperto l'articolo che ho messo nel link, dove si dice che se non lo si fa ci saranno sette anni di disgrazia e di sesso "insoddisfacente" (?).

    Da qui il mio post
    #5Authordanypixie (1049761) 29 Jun 16, 10:07
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    Mir kommt diese "Regel" - und die Sprüche dazu - eher vor wie ein Party- oder Kneipenspiel, das mehr oder minder (bier-)ernst immer mal wieder ausgepackt wird ...
    #6Author no me bré (700807) 29 Jun 16, 13:37
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    Ich denke auch, dass nichts dran ist, liebe Nombre, so wie auch bei dem Spruch, dass wenn jemand dir über die Schuhe mit einem Besen streift, du nie heiraten wirst: Ich kenne nämlich Leute, denen als Kind mit einem Besen über die Schuhe gestreift wurde, und die trotzdem später geheiratet haben.

    Aber jetzt vom Wahrheitsgehalt des Sprüches abgesehen, stimmt es schon, dass zumindest in Deutschland (und wie ich jetzt sehe, anscheinend auch in der Schweiz), dieser Zwang durchaus kulturell verankert ist und bei Vielen auch bewusst wirksam wird, die Leute direkt in die Augen schauen zu müssen oder aber sich darauf gefasst zu machen, als einen unanständigen Schleimer abgestempelt zu werden *.

    Aber nach meiner Erfahrung und im Nachhinein würde ich sagen, dass in Italien nicht nur ein solcher Zwang normalerweise nicht besteht, sondern dass im Gegenteil eine gewisse Hemmung dagegen vorhanden ist, zumindest in einer normalen Situation.
    Wenigstens bei uns im Nordwesten ist Intimität peinlich und wird vermieden, und es gilt als belastend für dein Gegenüber und unbedingt zu vermeiden (aber ein Muss unter Alternativen in Deutschland):
    - ihn anzufassen,
    - ihn in jedem Satz mit seinen Namen anzusprechen und eben
    - ihn zu fest in die Augen zu schauen: das ist den intensivsten Momenten zwischen zwei Liebenden vorbehalten, und auch das nur auf eine oder zwei Sekunden beschränkt, wenn sie echte Turiner sind **.

    Also Dany: du kannst deiner Bekannten erklären, dass für die Deutsche wichtig ist, für ehrlich gehalten zu werden, und dass sie für ein Zeichen von Ehrlichkeit halten, dein gegenüber klar und direkt in die Augen zu schauen.
    Sie kann es also als reine Formalität auffassen und ohne sich grosse Gedanken zu machen tun, genau so wie sie ebenfalls problemlos mit einem Eskimo beim Grüssen ihre Nase gegen seine reiben würde.

    * dem geborenen, südländischen Schleimer ist es natürlich ein Leichtes, nachdem er seine Schäfchen durchschaut hat, sie in die Augen zu schauen, bis sie vor Wonne umkippen.

    ** Es gibt einen Witz darüber, dass wenn sich zwei echte Turiner auf der Strasse begegnen, einer die Strassenseite wechselt und beide so tun, als ob sie den anderen nicht gesehen hätten: denn wenn sie einander wahrnehmen, muss jeder den anderen fragen, wie es ihm geht, und das wäre ein taktloses Eindringen in seine Intimsphäre. 

    (Das gegensätzliche Pendant dazu: als ich frisch nach Deutschland, Berlin, Kreuzberg, Moritzplatz (if you see what I mean) gezogen war, begrüsste ich jeden Bekannten, der mir begegnete, mit "Wie geht es dir?".
    Bis zu dem Tag, da einer (alternativer und linker) mich anfuhr: "Willst du das wirklich wissen, oder ist es bloss eine Floskel? Denn wenn es nur eine Floskel ist, haben wir beide nichts davon, wenn ich dir wirklich erzähle, wie es mir geht. Und wenn es dich wirklich interessiert, haben wir beide whrscheinlich nicht die Zeit, um gerade jetzt das Thema ernsthaft anzuschneiden")

    #7Author Marco P (307881) 29 Jun 16, 15:44
    Comment
    *dem geborenen, südländischen Schleimer ist es natürlich ein Leichtes, nachdem er seine Schäfchen durchschaut hat, sie in die Augen zu schauen, bis sie vor Wonne umkippen.*...

    Es ist doch einfach...Viele Italiener sind halt "mammone", also Paschas...Die Südtiroler schliesse ich da aus (weil: Südtirol ist nicht Italien, ich besass mal ein T-Shirt wo das drauf stand ;-)) Diese stehen dann halt auf extrem auf ihre Mamma und darum baggern sie andere Frauen auch auf eine spezielle Art an mit Sprüchen und der mehr als üblichen Anmache, weil Mamma jedoch viel mehr wert ist in seinen Augen muss er das gebührend zeigen mit einer Macho-Art und doch möchte er sich irgendwann auch mal von Mamma losreissen und das hält nur eine starke Frau an seiner Seite aus denn diese muss sich ja nicht nur mit ihm sondern in erster Linie auch mit der allgegenwärtigen übermächtigen Mamma befassen. Welche Frau hält so einem Vergleich schon stand...:-DDD
    (ist natürlich ironisch gemeint....;-)

    Vor Wonne umkippen, das tut jedoch keine Frau, bzw. kein Schäfchen das diese Spielchen und Sprüche kennt...:-)) Es amüsiert sich höchstens darüber und macht ihm die Freude, d.h. lässt ihn im Glauben er sei der Grösste...
    (ebenfalls ironisch gemeint...).
    #9Author moustique (308708) 01 Jul 16, 12:12
    Comment
    Ach so. Es erleichtert mich zu hören, dass die immer noch zahlreichen deutschen Touristinnen nicht jeden Sommer wie reife Birnen fallen, sondern dass sie sich über ihn amüsieren und dem lockigen Brünetten mit den feurigen Augen bloss eine kleine Freude machen ...
    #10Author Marco P (307881) 04 Jul 16, 14:13
    Comment
    :-DDD

    Entschuldige, der muss sein....
    Fällt ein Apfel vom Baum....
    Fragt ihn ein anderer Apfel: "Warum schreist du denn so?"
    Antwortet der Apfel: "Ich bin auf die Birne gefallen..."
    #11Author moustique (308708) 04 Jul 16, 16:55
     
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