| Comment | Es gibt verschiedene Definitionen (und ich bin nicht gerade Fachmann): In der Chemie spricht man von Isometrie, wenn bei einem Kristall alle Flaechen gleich gross sind. D.h. Kuben versus Plaettchen oder Nadeln. Hier gibt es eine leichte Ueberlappung mit der Isotropie.
Im Rahmen der Zeichnungstechnik ist eine isometrische Projektion eine Darstellung, bei der alle Laengenverhaeltnisse gleich bleiben, sich die Winkel aber aendern. Ich denke, dies ist dass, was du mit "massstabsgetreu" meinst, aber dies ist das falsche Wort. Auch eine perspektivische Darstellung kann massstabsgetreu sein, aber alle Laengen nicht parallel zur Papierebene sind perspektivisch verkuerzt. Bei einer massgleichen Darstellung bleiben alle Laengenverhaeltnisse erhalten (nicht perspektivisch). Als Beispiel: Wenn du einen 1 m hohen, 1 m breiten, 1 m langen Tisch hast, dann ist er in der isometischen Zeichnung 1 cm hoch, 1 cm breit und 1 cm lang, selbst wenn du mit der Verzerrung der Winkel eine Perspektive (z.B. schraege Draufsicht andeutest). Du kannst also alle Masse mit Hilfe eines Lineals und des Massstabs herausfinden. In einer perspektivischen Darstellung waeren Hoehe und Lanege beides 1 cm, aber die perspektivisch verzerrte Breite nur 0.8 cm. Sie ist also nicht massgleich, kann aber trotzdem masstabsgetreu sein, weil der daneben abgebildete halb so kleine Tisch die Masse 0.5 x 0.5 x 0.4 haette.
Isometrische Uebungen im Sport sind natuerlich etwas voellig anders. Ich weiss gerade nicht mal, ob dies im E ebenfalls isometric ist. |
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