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    Stierkampf auf Andalucía TV

    Comment
    Zunächst muss ich eines ganz klarstellen: ich selbst bin fasziniert von der spanischen Sprache, den Spanierinnen und den Spaniern und von Spanien als Land. Bis jetzt ist mir aber der Grund für die Faszination eines beträchtlichen Teils dieser Landsleute an der tierquälerischen Zeremonie verborgen geblieben, wo ein Stier objektiv ohne die geringste Überlebenschance von einer größeren Anzahl von zugegebenermaßen teils elegant daherstolzierenden und teils sportlich herumhüpfenden Feiglingen (die sich hinter Barrieren flüchten) langsam umgebracht wird. Zu sehen ist das makabre Schauspiel z. B. regelmäßig auf Andalucía TV.

    Ist das Ganze möglicherweise so ungefähr wie der Walfang in Norwegen zu sehen, wo man bereits ins Fettnäpfchen getreten ist, wenn man die Angelegenheit anspricht? Ich bitte um ein paar Meinungen... insbesondere von spanischen Foristen. :-)
    AuthorTorosparatodos09 Aug 09, 19:24
    Comment
    Las corridas de todos son algo simplemente salvaje, allí no cabe la menor duda ni hay argumento que demuestre lo contrario.

    Las corridas de toros son un ejemplo de que no todas las tradiciones centenarias de un pais son una manifestación cultural positiva o neutral.

    Un pais que se precie de civilizado deberia de prohibir esas masacres, sino, preguntenle uds a los toros a ver que opinan.


    Francisco Dominguez lo expone magistralmente:


    Y no puedo entender la incoherencia de tratar de unir fiesta, cultura con muerte y tortura como forma de diversión aunque se disfrace de tradición. Las corridas de toros son, efectivamente, una tradición centenaria en nuestro país; es así y de esta manera la tenemos que valorar, como una tradición histórica. No obstante, no tenemos que olvidar que cualquier costumbre, conducta, comportamiento, no se puede mantener eternamente por el hecho de ser tradicional, como lo demuestra el hecho que un gran número de prácticas tan tradicionales a lo largo de nuestra historia, como la esclavitud, las ejecuciones públicas, la ablación, la subordinación de las mujeres a los hombres, la misma pena de muerte o la tan nuestra matanza pública del cerdo, están ahora prohibidas por ley. Las corridas de toros tienen que ser parte de nuestra historia, no de nuestro presente.

    Después de la declaración de Barcelona como ciudad contraria a las corridas de toros y del debate que se ha suscitado con respecto a la posibilidad de prohibirlas por ley, es el momento que nuestros representantes políticos también en Dos Hermanas, tienen el derecho y la obligación de ser pioneros en la promoción de los valores positivos a la ciudadanía. Lo que tendríamos que valorar en un político es la valentía de tomar decisiones en conciencia, aunque éstas puedan resultar no gratas en un sector cada vez menor de la población

    Por más que alguien pueda considerar artísticas las corridas de toros, los valores fundamentales de nuestra sociedad democrática nos obligan a rechazarlas, para no caer en graves contradicciones. Como dice la Ley, ningún animal debe ser sometido a maltratos, ni a los animales domésticos, ni los animales salvajes. El circo sangriento de las corridas de Toros debe acabar.

    http://lasemana.eu/content/view/9812/53/
    #1AuthorlascorridasdeTorosdebenacabarya09 Aug 09, 20:14
    Comment
    #2AuthorCaramba!19 Dec 09, 00:53
    Comment
    Stierkampf wird ja nicht ausschliesslich in Spanien ausgebübt, das nur mal nebenbei...

    Ich kann damit auch nichts anfangen, doch die Chancen eines Verbots werden ja immer aussichtsreicher. Hoffen wir mal, dass die arme Stiere nicht mehr leiden müssen und dass die Leute endlich verstehen, dass das nichts mit der Kultur zu tun hat - Gesselschaften müssen sich fortan ändern, sich weiterentwickeln.
    #3AuthorComentario19 Dec 09, 10:57
    Comment
    Anscheinend gab es jetzt eine weiterentwicklung:
    Katalanen stimmen für Verbot von Stierkampf
    http://www.sueddeutsche.de/55N38g/3197705/Kat...
    #4AuthorComentario19 Dec 09, 10:59
    Comment
    Noch was: Stierkampf wird von etwa 80% der spaniscehn Bevölkerung ignoriert bzw. nicht wahrgenommen. Stierkampf gibt es auch in Südfrankreich.
    #5AuthorComentario19 Dec 09, 11:06
    Comment
    aus meiner heutigen Tageszeitung :

    Adiós, Stierkampf
    Für die einen ist es sadistische Tierquälerei, für die anderen ästhetischer Kult. Nun hat das
    Parlament der spanischen Region Katalonien jedoch den ersten Schritt für ein Verbot von Stierkämpfen unternommen. Und löst damit unterschiedliche Reaktionen aus. Von SZ-Mitarbeiter
    Ralph Schulze
    Katalonien stellt die Weichen für ein Verbot des blutigen Spektakels in der Region

    Barcelona. „Wir hoffen, dass die Qual der Tiere bald ein Ende hat“, wettert Anna Mula.
    „Die Stierkämpfe passen nicht mehr zu unseren gesellschaftlichen Werten im 21. Jahrhundert.“
    Die Tortur der Bullen durch die Toreros sei kein Kampf unter Gleichen und eine „nichtakzeptable Niedertracht“, schimpfte die Sprecherin der Bürgerinitiative „Für ein Verbot der Stierkämpfe“.
    Ihre Moralpredigt im Parlament der nordostspanischen Region Katalonien verhallte nicht ungehört: Eine knappe Mehrheit der Abgeordneten stimmte dafür, ein Volksbegehren gegen die blutigen Fiestas zuzulassen. Ein erster Schritt zu einem Ende der Stierkämpfe in der eigenwilligen Region, die im Ausland vor allem durch ihre schöne Costa-Brava-Küste und die Mittelmeer-Metropole Barcelona bekannt ist. Bis zu einem Verbot ist der Weg aber noch lang. Zunächst wird der von den Bürgern erzwungene Gesetzesvorschlag in parlamentarischen Kommissionen
    beraten, bevor er dann wieder den Abgeordneten Kataloniens zur endgültigen Abstimmung vorgelegt wird. Angesichts des drohenden Todesstoßes für die Stiergemetzel gehen die Toreros auf die Barrikaden. Allen voran der bekannte Stierkämpfer Enrique Ponce, der sich über den politischen Angriff „gegen etwas sehr spanisches“ empört. Sein Kollege Cayetano Rivera Ordonez befürchtet einen „Verlust für unsere Kultur“. Auch eine entschärfte „corrida“ ohne den Degentod des Kampfbullen, wie es etwa in Portugal üblich ist, wird von den Stierkampf-Verfechtern abgelehnt.
    Die Proteste gegen die Stierkämpfe, die derzeit noch in allen Städten und Dörfern stattfinden,
    nehmen seit Jahren in ganz Spanien zu. Erst recht in Katalonien, der wirtschaftsstarken
    und gesellschaftlich fortschrittlichen Region an der Grenze zu Frankreich. Umfragen
    zufolge gefallen die Stierkämpfe nur noch einem Drittel aller Spanier. Trotzdem sind die Spektakel nach dem Fußball der zweitgrößte Publikumsmagnet. In den großen Arenen in Barcelona und Madrid sitzen 20 000 Menschen auf den Tribünen und feiern die Stars der Szene wie Gladiatoren. Katalonien wäre übrigens, wenn das Verbot durchkommt, Spaniens zweite Region mit einem Stierkampfbann. Die Kanarischen Inseln hatten das Spektakel bereits 1991 untersagt,
    wobei es auf den Urlaubsinseln ohnehin keine Torero-Leidenschaft gab. Dafür pflegen viele Kanaren-Dörfer kaum weniger grausame Hahnenkämpfe. Die sind zwar offiziell auch verboten, doch kümmern tut dies kaum jemanden.

    MEINUNG
    Hoffnungsvoller Vorstoß
    Es ist wie mit der Fuchsjagd bei den Engländern. Mit dem Stierkampf leisten sich die Spanier,
    aber auch andere Länder Südeuropas und Südamerikas, eine Form der Traditionspflege, die allen Gesetzen der Aufklärung widerspricht. Das blutige Spektakel, das mit dem Tod des Stieres endet, ist archaische Tierquälerei. Folgerichtig und begrüßenswert ist daher dieser erste Verbots-Vorstoß des katalanischen Regionalparlaments. Ein moralischer Fingerzeig auf die Spanier und
    ihre grausige „corrida“, die immer noch tausendfach pro Jahr stattfindet, ist aber unangebracht.
    Die Arenen sind voll von Touristen, auch Deutschen, die den Stierkampf als Urlaubsattraktion am Leben halten. Dagegen zeigen Umfragen, dass junge Spanier längst kein Interesse mehr an dem
    martialischen Ritus zeigen. Das stimmt hoffnungsvoll. Von SZ-Redaktionsmitglied Johannes Kloth
    #6Authorla déesse aliénée19 Dec 09, 18:14
    Comment
    eine Bitte: Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand zu diesem aktuellen Thema einen spanischen Text (zum Beispiel aus El PAIS) hereinkopieren könnte.
    Ich habe heute einfach kein Glück bei der Suche.

    vielen Dank!
    #7Authorcosteña19 Dec 09, 22:15
    Comment
    Bitteschön (zwar nicht EP, aber immerhin) : http://www.20minutos.es/noticia/590975/0/corr...
    El Parlament aprueba debatir la prohibición de las corridas de toros en toda Catalunya
    AGENCIAS. 18.12.2009

    El pleno del Parlament catalán ha abierto este viernes la puerta a prohibir las corridas de toros en Catalunya con el rechazo a las enmiendas a la totalidad presentadas por PSC, PPC y C's contra la Iniciativa Legislativa Popular (ILP), avalada por 180.000 catalanes, que hace esta petición.

    Ha habido una diferencia de 8 votos entre los votos en contra a las enmiendas a la totalidad y los votos a favorLas enmiendas a la totalidad han sido rechazadas, en votación secreta, por 67 votos en contra, 59 a favor y 5 abstenciones. Por lo tanto, ha habido una diferencia de 8 votos entre los votos en contra a las enmiendas a la totalidad y los votos a favor.

    Cuatro diputados no han participado en la votación. Así, la ILP antitaurina ha sido aceptada a trámite y ahora empieza un proceso en comisión para decidir si se regula por ley la prohibición de estos espectáculos.

    El debate ha reunido sólo a cuatro manifestantes ante la Cámara catalana. Un hombre cubierto de pintura roja, simulando sangre, y tres personas más, con carteles contra la tauromaquia y la tortura animal, han sido los únicos que se han acercado hasta las puertas del Parlament para apoyar la ILP.

    La tribuna de invitados ha estado excepcionalmente llenaAun así, la tribuna de invitados, en la parte más alta del hemiciclo, ha estado excepcionalmente llena. Han seguido las intervenciones desde miembros de la Plataforma Prou y otras entidades antitaurinas, hasta el torero catalán Serafín Marín y Pedro Balañá, a cuya empresa pertenece la plaza de toros Monumental.

    La ILP, que había sido aceptada después de que la plataforma Prou! presentara 180.000 firmas (130.000 más de las necesarias), pide reformar el artículo 6 del Decreto Legislativo 2/2008 por el cual se aprobó el texto refundido de la Ley de protección de animales.

    Esta decisión amenaza la continuidad de la plaza de toros MonumentalEn ese artículo, la Generalitat de Catalunya prohíbe el uso de animales en "peleas y espectáculos" si pueden ocasionarles sufrimiento o pueden ser objeto de "burlas o tratamientos antinaturales". Aun así, se excluye expresamente de la prohibición las fiestas de toros en ciudades con plazas ya construidas (sin dejar acceder a menores de 14 años) y los tradicionales correbous, si no se daña a los animales.

    Esta decisión amenaza la continuidad de la plaza de toros Monumental de Barcelona, la única en funcionamiento en la ciudad, aunque la iniciativa legislativa tiene todavía un largo recorrido, ya que será negociada por los grupos parlamentarios en comisión y volverá después al pleno, como cualquier otra ley.

    ... gefunden über : http://www.google.es/search?hl=es&newwindow=1...

    El País hat wohl keine aktuelle Meldung zu dem Thema, nur : http://www.google.es/search?hl=es&newwindow=1...
    #8Authorla déesse aliénée19 Dec 09, 22:30
    Comment
    @ déesse aliénée:

    Super, vielen Dank, das ist genau das, was ich suchte!
    #9Authorcosteña19 Dec 09, 22:37
    Comment
    :-)

    gerne doch !
    #10Authorla déesse aliénée19 Dec 09, 22:40
    Comment
    Ich bin völlig einer Meinung mit den Autoren dieser Artikel, die den Stierkapf als etwas Archaisches und Grausames bezeichnen. Ich lebe in Spanien und würde niemals auf die Idee kommen, zu einem Stierkampf zu gehen. Was die Tierquälerei angeht - vor seinem Tod in der Arena hat der Stier allerdings wohl vielfach ein besseres Leben, als so manche Milchkuh oder so manches Schlachtschwein. Das soll jetzt nicht heißen, dass es kein tierquälerisches Spektakel ist, sondern soll lediglich als Hinweis gedacht sein. Viel verwerflicher und fragwürdiger ist doch, dass Menschen aus einer modernen und aufgeklärten Kultur tatsächlich Gefallen an so etwas finden.
    #11AuthorAmapola20 Dec 09, 21:55
    Comment
    also wie bereits erwähnt - in den Arenen befinden sich zu 99 % Turisten aus "entwickelten" und "modernen" Ländern wie Frankreich, USA, Spanien, England und mit Sicherheit auch Deutsche werden sich dort finden. Die Mehrheit der Spanier kann mit diesem "Sport" nichts anfangen. Wollte nur mal dezent darauf hinweisen ;)
    #12Author"Aufgeklärt"21 Dec 09, 12:17
    Comment
    hier noch ein Kommentar aus meiner heutigen Tageszeitung :

    TIERE
    Kampfstieren geht es besser als Kälbchen Zum Artikel „Adiós, Stierkampf“ von Ralph Schulze (SZ vom 19. Dezember) und zu anderen Texten
    Sicherlich ist der Stierkampf für den heutigen Mitteleuropäer ungewohnt brutal und nicht mehr zeitgemäß. Bevor man jedoch über ein Verbot nachdenkt, sollten sich die Gutmenschen, die beim Schnitzel die Unmenschlichkeit des Stierkampfes diskutieren, ansehen, unter welchen Bedingungen für unseren Bedarf täglich Tausende Kühe getötet werden. Bei den Kampfstieren handelt es sich nicht um putzige Kälbchen, sondern
    um Bullen, auf Aggressivität gezüchtet. Wäre ich ein 500-Kilo-Stier, randvoll mit Testosteron, hätte ich lieber in der Arena noch die Chance, den Torero mitzunehmen, als in einem kalten, gekachelten Flur auf ein Bolzenschussgerät zu warten.
    #13Authorla déesse aliénée22 Dec 09, 18:12
    Comment
    hier noch eine aktuelle Meldung aus meiner Tageszeitung zu dem Thema :

    Region Madrid will Stierkampf als Kulturgut schützen

    Madrid. Der Streit um das Für und Wider von Stierkämpfen in Spanien ist um eine Kontroverse reicher: Die Region Madrid kündigte an, sie werde die uralte Tradition zum spanischen Kulturgut erklären. Der Stierkampf wird dort somit unter besonderen Schutz gestellt und hat unter anderem Anspruch auf öffentliche Fördermittel. Zudem können Angriffe auf die „Fiesta“ künftig mit Bußgeldern geahndet werden, wie am Freitag berichtete wurde. Die in Spanien bislang beispiellose Initiative ging von der Chefin
    der Madrider Regionalregierung, Esperanza Aguirre, aus. Die konservative Politikerin ist ein bekennender Stierkampf-Fan. dpa
    #14Authorla déesse aliénée06 Mar 10, 22:52
     
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