Die Menschen jener Kultur werden auch als "les hommes de la céramique cordée - die Schnurkeramiker" bezeichnet :
Schnurkeramiker, der
Wortart: - Substantiv, maskulin
Gebrauch: Archäologie
Bedeutungsübersicht in der Schnurkeramik (2) lebender Mensch
... „In Deutschland sind es die sogenannten Schnurkeramiker am Übergang zwischen Jungsteinzeit und Bronzezeit, bei welchen erstmals die dritte Komponente auftaucht und deren Erbgut damit einen zweiten Bevölkerungsumbruch markiert“, sagt Haak. „Basierend auf einem direkten Vergleich mit Individuen der Yamnaya-Kultur, Viehhirten aus den eurasischen Steppengebieten, schätzen wir den genetischen Steppenanteil in den Schnurkeramikern aus Sachsen Anhalt auf beträchtliche 75 Prozent”, sagt Lazaridis, und fügt hinzu, „dass sich die Schnurkeramiker und die Yamnaya-Population trotz geographischer Distanz von 2600 Kilometer genetisch erstaunlich ähnlich sehen.“ ...
... Der Ritus der Bestattungen verrät, welcher Kultur die 13 und ihr Dorf angehörten: Es waren Schnurkeramiker. Denn wie bei allen Gräbern dieser spätjungsteinzeitlichen Kultur sind die Köpfe der Frauen strikt nach Osten ausgerichtet, die der Männer nach Westen. Die Erwachsenen beider Geschlechter ruhen in seitlicher Hockerlage, die Gesichter stets nach Süden gewandt – vielleicht ein Indiz für einen Sonnenkult oder die Verehrung eines Sonnengottes. Die Frauen haben aus Knochen geschnitzte Nähnadeln und Anhänger aus durchbohrten Tierzähnen mit ins Grab bekommen, die Männer häufig ein Keramikgefäß – und immer eine steinerne Axt. Von dieser Besonderheit stammt der früher gebräuchliche Name „Streitaxt-Kultur". Heute sprechen die Archäologen angesichts der typischen Verzierung der Tongefäße meist von „ Schnurkeramiker-Kultur" oder einfach von „Schnurkeramikern". ...
... Siedlungen und Sachkultur
Das Fehlen an Siedlungsfunden ließ zunächst auf eine nomadische Lebens- und Wirtschaftsweise ihrer Träger schließen. Bis heute sind Siedlungen gegenüber Gräberfeldern unterrepräsentiert, obwohl inzwischen klar ist, dass sich die Wirtschaftsweise der Schnurkeramiker nicht von anderen spät- und endneolithischen Kulturen unterscheidet.[8] Seit einigen Jahren belegen vermehrte Siedlungsfunde (u. a. Hausgrundrisse, Brunnenfunde) und Hinweise auf die Wirtschaftsweise (Getreidekörner, Abdrücke von Nutzpflanzen in Keramikgefäßen, Knochenfunde, Pflüge, Rindergespanne, Scheibenräder etc.), dass die Träger der Schnurkeramik sesshaft waren und Ackerbau und Viehzucht betrieben. ...
... Villages
La rareté des sites archéologiques a longtemps conduit les archéologues à considérer les hommes de la céramique cordée comme des peuplades nomades. Encore aujourd'hui, le petit nombre d'habitats sédentaires retrouvés est une des caractéristiques de la culture de la céramique cordée, bien que par ailleurs elle ne soit pas différente des autres cultures du Néolithique final. L’araire et les bœufs de labours font leur apparition. La roue est de plus en plus utilisée (chars votifs en Hongrie, roues pleines en bois dans les tourbières des Pays-Bas). ...
Séance du 26 mai 1932 - Persée
www.persee.fr/doc/bspf_0249-7638_1932_num_29_5_6004
... de la céramique des gobelets-cloches, brachycéphales venus de la France, et des hommes de la céramique cordée venus de l'Est C'est l'élément brachycéphale qui distingue ce mélange des Germains. Hubert montre ensuite les traces d'une seconde invasion celtique en Grande-Bretagne vers la fin de l'Age du Bronze, ...
Revista DACIA nr. 2 - 1925 partea a doua - Scribd
loin de Hamangia — nous semble être par ses haches en diorite l'illustration la plus appropriée de ces rapports étroits, stylistiques et chronologiques, entre les hommes de la céramique cordée et des haches en métal des régions de l'Elbe et du Rhin, j u s q u ' e n Suisse et en Moravie, les hommes à haches en pierre polie ...