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Persönliche und unpersönliche Verben

Nach der Art des Subjekts, mit dem sie stehen können, werden Verben als persönlich oder als unpersönlich bezeichnet.

Unpersönliche Verbenhaben nur unpersönliches es als Subjekt.
Persönliche Verbenkönnen in allen Personen gebraucht werden.
Unpersönlich verwendete Verben  


Unpersönliche Verben

Unpersönliche Verben sind Verben, die kein eigentliches Subjekt, sondern nur ein rein grammatikalisches Subjekt haben. Das Subjekt ist normalerweise das unpersönliche es. Die Verben gehören oft zu den sogenannten Witterungsverben:

es regnet, es schneit, es hagelt

„Echte“ unpersönliche Verben können nicht mit einem anderen Pronomen oder einem Nomen stehen:

Nicht: ich schneie, sie regnen, das Wetter hagelt.

Weitere unpersönliche Verben:

blitzen, dämmern, donnern, dunkeln, föhnen, gewittern, herbsteln, nieseln, reifen, tagen, wetterleuchten;
hapern, kriseln, mangeln, menscheln, weihnachten


Einige der „echten“ unpersönlichen Verben können gelegentlich in übertragenem Sinn auch mit einem anderen Subjekt als es stehen:

Glassplitter regneten auf die Straße.
Granaten und Bomben hagelten vom Himmel.


Persönliche Verben

Persönliche Verben können in allen Personen gebraucht werden:

ich schreibe, du schreibst, er schreibt, der Professor schreibt, wir schreiben usw.

Sie bilden den weitaus größten Teil der Verben.

Persönliche Verben nur mit der dritten Person

Ebenfalls zu den persönlichen Verben gehören Verben, die eigentlich nur in der dritten Person stehen können, die aber mit er, sie oder einem Nomen gebraucht werden können:

Die Überraschung gelingt dir sicher.
Wunder geschehen immer wieder.


Weitere Beispiele:

misslingen, glücken, sich ereignen, widerfahren.


Unpersönlich verwendete Verben

Viele persönliche Verben können auch unpersönlich verwendet werden. Das unpersönliche es tritt dann an die Stelle, an der bei persönlichem Gebrauch ein anderes Pronomen oder ein Nomen steht. Zum Beispiel:

Es klingelt/läutet/kracht/klopft/knarrt/knackt/raschelt/rauscht/scheppert
Es duftet/riecht/stinkt nach Blumenkohl.
Es heißt/scheint, er sei doch noch gekommen.
Es kribbelt/juckt mich in der Nase.
Es grünt/blüht/sprießt.


Zu dieser Gruppe gehören ebenfalls Verben, die neben einer anderen Bedeutung auch die Bedeutung eines Witterungsverbs haben (z.T. in übertragenem Sinn):

Es friert.
Es taut.
Es tröpfelt.
Es gießt/schüttet in Strömen.






 
 
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LEOs deutsche Grammatik